• Erfahrungsberichte RSS-Feed

    Veröffentlicht: 26. April 2011 12:37   
    Kategorien:
    1. Schwangerschaft,
    2. Eltern

    Oh wie hatte ich die Berichte auf dieser Seite verschlungen! Nun will ich auch meinen Beitrag leisten.

    Mein Mann und ich waren uns schon seit einiger Zeit einig, dass wir an unserer Familienplanung arbeiten wollen. Anfang 2004 haben wir dann angefangen zu üben. Leider wollte es nicht klappen. Und als babyzimmer.de-Leserin machte ich mir nicht sofort Gedanken. Doch nach einem halben Jahr und 15 negativen Test (jedes Ziehen im Unterleib wurde von mir als beginnende Schwangerschaft empfunden) begann Zweifel in mir aufzukeimen. Zumal ein Urloge vor einigen Jahren zu meinem Mann sagte, dass er, wenn er mal Kinder haben möchte und es nicht gleich klappen würde, es an seiner Krampfader am Hodensack liegen könne.

    Drei Monate später war noch immer nichts passiert. So vereinbarte ich einen Termin. Er ging auch brav hin. Vier Tage mussten wir abstient sein und dann musste er eine Spermaprobe abgeben. Dann mussten wir vier Tage auf das Ergebnis warten. Es waren die vier furchtbarsten Tage seit langem. Wir haben viel geredet. Er stand unter großer Anspannung.
    Dann endlich war der Tag da. Leider konnte ich nicht mit ihm gehen, weil ich selber arbeiten musste. Er schrieb mir eine SMS. Es war das reine Desaster! Sein Arzt sagte ihm, dass er unfruchtbar sei. Seine Zeugungsfähigkeit liege bei 15%, was eine Schwangerschaft praktisch unmöglich mache. Darüber hinaus hatte er eine Entzündung im Genitaltrakt. So war Antibiotika angesagt. Und nach drei Wochen sollte er zu einem neuen Test kommen. Der Arzt sagte ihm, dass, wenn es gelänge, die Spermien auf 30 % hochzuschrauben, wir irgendwann einen Glückstreffer hätten. "Glückstreffer"... So twas kann nur ein Mediziner vom Stapel lassen. Völlig unsensibel. Und mein Mann stürzte in ein Loch. Haderte mit sich. Wir waren beide am Boden.

    Ich versuchte ihn aufzuheitern und ihm seine Männlichkeit wieder zurückzugeben, indem ich ihn verführte. Ich sagte ihm, dass man ja bekanntlich nur ein Spermium benötigt, um schwanger zu werden. Er war völlig entmutigt und ich hatte meine große Mühe, ihn davon zu überzeugen, dass er trotzdem mein Mann sei.

    Zwei Wochen später gab er seine zweite Spermaprobe ab und ich hatte zwei Tage später einen Frauenarzttermin, weil ich mit meiner Ärztin über die Unfruchtbarkeit meines Mannes sprechen wollte und sondieren, welche Möglichkeiten wir haben, ein Kind zu bekommen. Als ich bei meiner Ärztin ins Sprechzimmer spazierte, war ich bereits 4 überfällig, was mir in meinem Leben zuvor noch nie passiert war. Ich thematisierte unsere Problematik, überreichte ihr das Spermiogramm und erwähnte, dass meine Periode nicht gekommen sei. Meine Ärztin sagte völlig gelassen, dass sie von den Zahlen gar nichts halten würde. Wenn ein Kind kommen möchte, dann würde es auch kommen. Und sie hätte jetzt schon viele Paare erlebt, wo er unfruchtbar diagnostiziert wurde und sie bereits schwanger in die Sprechstunde kam. Sie untersuchte mich, konnte aber nichts entdecken.

    So bestellte sie mich eine Woche später noch einmal, wenn bis dahin die Periode noch immer nicht gekommen wäre.
    Und sie blieb weg. Meine Brüste schmerzten und ich hatte ein dauerhaftes Ziehen, so als ob ich meine Tage bekäme.
    Jetzt bin ich in der 6. Woche schwanger und mein Mann strahlt wie eine Christbaumkugel. Ich nicht unbedingt, denn ich fühle mich nicht wirklich gut. Laut FÄ wird das aber auch irgendwann nachlassen. Hoffen wir es.
    Veröffentlicht: 26. April 2011 12:34   
    Kategorien:
    1. Schwangerschaft,
    2. Eltern

    Hallo Ihr Lieben,

    ach, was hab ich hier Berichte gelesen und gehofft und gehibbelt und gebangt. Jetzt gehe ich auf das Ende meiner Schwangerschaft zu und möchte Euch erzählen wie das gekommen ist.

    Ich habe im Oktober '03 die Pille abgesetzt und wollte am liebsten lieber gestern als heute schwanger werden. Ich war so ungeduldig und hab' daraus auch keinen Hehl gemacht. Das hatte natürlich sehr viele ungefragt Kommentare wie: "Stress Dich nicht rein, sonst klappt's erst recht nicht" zur Folge. Ich hab sie so gehasst. Ich seh' das nicht so. Nun ja, gezweifelt hab' ich trotzdem an mir, denn es ging nicht so schnell wie ich wollte. Ein ÜZ nach dem anderen verging ohne dass meine Tage ausblieben. Im 6. ÜZ hatte ich so ein Gefühl und habe einen Frühtest gemacht, der tatsächlich eine ganz schwache Linie angezeigt hat. DRAMA! Ich war so aufgeregt. Ich glaube ich habe über 3 Tage verteilt ungefähr 5 Tests gemacht. Alle mit dem selben Ergebnis. Als ich 5 Tage überfällig war, begann ich furchtbar zu bluten und es war so schnell vorbei wie es gekommen war. Es war die Hölle. Meine FA hat erstmal testen müssen, ob ich überhaupt schwanger war. Sie konnte das aber bestätigen.

    Ich hab das relativ schnell verdaut und wieder angefangen zu hoffen. Ich hab dann 2 Wochen nach dem Abgang angefangen Temperatur zu messen. Nach einem Monat bekam ich normal meine Tage und nach einem weiteren Monat merkte ich an der Temperatur, dass ich zumindest nicht pünktlich meine Tage bekommen würde. Wir warteten und warteten, es kam mir vor wie Jahre, aber es tat sich nix. Ich war 3 Tage überfällig und hielt es nicht mehr aus. Test positiv. Die Freude war gedämpft, vor allem weil der FÄ beim 1. Besuch meinte, das sei viel zu klein und man müsse abwarten...

    Ich hab' den Arzt gewechselt und siehe da, eine weitere Woche später war das Herzchen zu sehen... Jetzt werde ich in den nächsten Wochen entbinden und habe eine schöne, fast problemlose Schwangerschaft hinter mir. Ich warte ungeduldig auf mein kleines Mädchen.

    Viel Glück Euch allen!
    Veröffentlicht: 26. April 2011 12:28   
    Kategorien:
    1. Schwangerschaft,
    2. Eltern

    Auch ich saß erst letzte Woche aufgeregt vor den Erfahrungsberichten, wusste nicht, ob ich nun schwanger war oder nicht.

    Bis zu meiner erwarteten Regel sollte es noch ein paar unendlich lange Tage dauern! Vielen Dank an alle, die ihre Erfahrungen hier aufgeschrieben haben, Ihr habt mir sehr geholfen!!!

    Dass ich schwanger bin, weiß ich seit gestern offiziell! )

    Schon zwei Wochen vor der Regel (also wohl schon ab der Befruchtung) ging es mir bäääh. Ich hatte immer das Gefühl, mir steckte etwas im Hals (wie ein Kloß), Magen- und Verdauungsprobleme, Sodbrennen und Blähbauch quälten mich. Dazu kamen Depressionen (Angstgefühle, hatte ich so nie vorher!), alles tat irgendwie weh wie bei einer Grippe und ich hätte nur schlafen können!

    Ich hatte schon so eine Ahnung, und als dann noch meine Brüste anschwollen und schmerzten, war ich fast sicher.

    Die ersten beiden Tests waren negativ (machte sie eine Woche vor Regel), die nächsten beiden dann POSITIV! Meine Ärztin hat mir die Schwangerschaft bestätigt...

    Ich hatte mir erst vor zwei Monaten die Spirale entfernen lassen, ab letzten Monat verhüteten mein Partner und ich gar nicht mehr, wir kamen auf die blöden Kondome einfach nicht klar und wollten es "darauf ankommen lassen". Tja, so schnell kann´s gehen...

    Wir freuen uns wie die Schneekönige und hoffen, dass alles gut geht! :O))

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  • Rezept der Woche

    Das Rezept der Woche in Zusammenarbeit mit Kinderrezepte.de!

    TORTELLINI-AUFLAUF (auch vegetarisch möglich)
    Zutaten:

    1 Packung Tortellini (für vegetarisch: Käse-Tortellini)
    1 Packung fertige Tomatensauce (z.B. Picante im TetraPack)
    2 Knoblauchzehen
    2 Scheiben Gouda
    1 Becher Sahne
    1 TL Ajvar (Paprikazubereitung)(kann auch weggelassen werden)
    ca. 100 g gestiftelter Edamer
    etwas Öl für die Form
    etwas Butter für die Pfannne





    Anweisungen:

    Die Tortellini kochen und in Butter anbraten.
    Die Knoblauchzehen gepresst dazugeben.
    Ajvar unterrühren.
    Die Auflaufform ausfetten und die Tortellini einfüllen.
    Die Käsescheiben auf die Tortellini legen.
    Die Tomatensauce draugeben.
    Den Becher Sahne darübergiessen.
    Gestiftelten Käse obenauf.
    Ca. 30 min. bei 225 g backen, bis die Sauce blubbert.


    Das Rezept mit Bild findet Ihr hier