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    Veröffentlicht: 5. May 2011 16:41   
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    1. Schwangerschaft,
    2. Eltern

    Unser Erfahrungsbericht, wie schnell man bei einer Schwangerschaft auch mehr wie zwei Kinder bekommen kann ;-)

    Nach vielen Jahren der Pilleneinnahme, wollten wir es dann auch mal mit einem Kind versuchen.

    Pille absetzen brachte nicht das Ergebnis einer Schwangerschaft, sondern die Feststellung vieler männlicher Hormone bei mir und einem fast gar nicht vorhandem Zyklus. Viele Untersuchungen beim Arzt begleiteten uns fast ein halbes Jahr. Zum schluss bekam ich stimulierende Spritzen, und es war endlich passiert. Ich war schwanger. Anfänglich mit einer befruchtete Eizelle. Grosser Jubel in unserem Haus.

    Dann kam der zweite Ultraschall, uund zu dem ersten gesellte sich ein zweites. Die Begeisterung war da, zumal wir auch irgendwie damit gerechnet hatten. Beim dritten Ultraschall - wir machten vorher mächtige Scherze in Bezug, dass da bestimmt noch ein drittes ist - wurde das Blatt sehr gewendet. Nach einer langen Zeit der Untersuchung und vielen "Das kann nicht sein" kam dann die Diagnose: "Sie bekommen Drillinge!" Ich konnte nicht wirklich geschockt sein, weil mein Mann ziemlich seltsam ausschaute.

    Ein paar Tage später wurde uns das Mass der Dinge bewusst: Wir brauchte ein völlig anderes Auto (vorher A4 jetzt Sharan). Wir brauchten viel mehr von allem was man sogar bei Zwillingen braucht. Wir hatten und haben nicht wirklich Platz für drei gleich altrige Kinder. Und wir werden immer noch mehr brauchen als wir uns sogar jetzt vorstellen können. Vor allem brauchen Drillingseltern Zeit für jedes Kind., und das ist manchaml sehr schwierig. Viele erschrockene Gesichter begleiteten uns durch die Schwangerschaft. Viele mitleidsvolle Blicke trafen uns. Viele Gemeinheiten gab es zu hören "Arme Kinder", "Lasst doch zwei wegspritzen", "Treib bloss ab", "Meinst Du nicht Du hättest drei Kinder hintereinander bekommen können? Muss das alles auf einmal sein?" Aber uns war das egal. Wir freuten uns auf jedes Kind obwohl wir uns nicht richtig vorstellen konnten wie denn nun alles funktionieren soll.

    In der 26. Schwangerschaftswoche, wurde alles jedoch jäh beendet. Die Kinder kamen per Notkaiserschnitt 14 Wochen zu früh auf die Welt. 5 Monate Krankenhaus, mit allem was dazu gehört bei extrem frühen Frühchen stand nun auf unserem Tagesplan. Auch heute, nach zwei Jahren werden wir manches mal jäh daran erinnert wie früh unsere Kinder das Licht der Welt erblickten. Aber NIEMALS würde ich irgendetwas rückgängig machen wollen. Höchstens das Ende der Schwangerschaft. Denn das war etwas, was uns sehr weit zurückgeworfen hat. Aber auch das fällt nicht wirklich ins Gewicht wenn wir sehen was unsere Kinder geschafft haben und was sie auch noch schaffen werden.

    Ich denke sie sind Glückskinder, die unter einem besonderen Stern stehen: Sie haben mit dem Jesuskind Geburtstag und das war im Geburtsjahr auch noch ein Sonntag... Mehr Glück brauchen sie nicht....
    Veröffentlicht: 28. April 2011 13:11   
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    von Kathi

    Hallo ich bin eine Mutter von zwei Jungs (4 und 2). Mein Mann und ich hatten uns gedacht, jetzt wäre es Zeit für ein drittes und damit letztes Kind. Meine Bedingung war, nur kein Weihnachtskind, also im März enthaltsam leben. Dass ich da schon schwanger war, wusste ich nicht.

    O.k., ein November-Kind ist doch o.k. Also zum Frauenarzt, der mich dann fragte: "Gibt es bei Ihnen Zwillinge in der Familie?" Ich sagte ja von der Oma die Geschwister.Muss aber ziemlich dumm geschaut haben, weil er meinte "Ja auf dem Ultraschall sehe ich zwei Fruchthöhlen, die aber aussehen wie leer, also Windeier". Da war ich in der achten Woche. Also heim, meinem Mann die "Frohe Botschaft" überbracht. Der saß mit offenem Mund da.

    In der 10. Woche hatte ich dann Blutungen und wir dachten, dass hat sich dann wohl erledigt. Der Frauenarzt sagte also es sind keine Windeier aber die Blutungen wären nicht so toll. Schonen hieß es.16 Woche wieder Blutung und 18 Woche auch.Und die ständige Übelkeit,schlimmer wie bei meinen ersten Schwangerschaften.In der 20 Woche hörte es dann auf ich hatte keinerlei Beschwerten mehr.Und wir konnten uns auf das was da kommt freuen.Ich muss auch sagen solange haben wir auch gebraucht um uns an den Gedanken zugewöhnen Zwillinge zu bekommen.

    Die weitere Schwangerschaft verlief total super mein Bauch wuchs und wuchs, und ich spürte schon bald Kindsbewegungungen.

    Ich musste alle zwei Wochen zum Fauenarzt und alle vier Wochen ins Klinikum Nürnberg Süd.Mein Termin war der 18 November 2006.Am 2 November war ich bei meinem Frauenarzt und der sagte wir machen jetzt keinen neuen Termin aus , wenn ich am 7 November in KH zur Kontrolle muss holen sie die beiden.

    Ich war total aufgeregt und total am Ende hattem zwar bloss 8kg zugenommen,aber bei einem Bauchumfang von fast 1,40m war das Laufen schon sehr anstrengend.In der Klinik angekommen fragten sie mich was "Wir" jetzt machen wollen da ich ja schon 38+3Wochen war. Ich sagte ich haben nichts dagegen die Sache ein bisschen anzuschupsen.Also wurde ich um 13Uhr in den Kreisssaal geschickt zum CTG. 13.30Uhr haben sie mir dann ein wie sie sagten eine völlig harmlose Einleitungskapsel gegeben.Worauf ich dann zimlich heftige Wehen bekommen habe und auf einmal Dauerkontraktionen. So schnell hab ich garnicht geschaut lag ich auf Bett Piercing raus,Ohrringe raus und Katetter rein.Ich war Kaiserschnitt fertig.Sie haben mir ein Gegenmittel gegeben und alle Wehen weg, ok dachte ich na wenigstens kein Kaiserschnitt. So um 14 Uhr15 habe ich dann auf einmal selber Wehen bekommen obwohl jeder Arzt gesagt hat das geht nicht weil der Bauch so gedehnt sei.So gegen 15Uhr ist dann mein Mann wieder gekommen,der unseren beiden Jungs aus der Kita geholt hat und bei der Patin untergebracht hatte.Wärend dessen hab ich mit dem Oberarzt diskutiert ob eine PTA notwendig sei.Ich hatte mehr Angst hatte vor der Spritze in den Rücken als vor der Geburt. Bis die Hebamme dazwischen rief ist eh zu spät MUM vollständig.Inzwischen hatte ich schon ziemlich heftige Wehen und merkte garnicht wie sich der Kreisssaal plötzlich fühlte.Die Presswehen setzten ein und um 16,50Uhr war mein Sohn Devid da und um16,55Uhr meine Tochter Nadine als Beckenentlage.

    Beide hatten ein Gewicht von 2750 Gramm und 48 cm.

    Ich glaube, ich werde noch eine Weile brauchen, um das zu verstehen, was da passiert ist, weil es gar so schnell ging.
    Veröffentlicht: 23. April 2011 19:23   
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    von Eva-Maria

    So langsam kommt wieder etwas Ordnung in mein Leben, nachdem am 17.2.1998 meine beiden Mädel auf die Welt gekommen sind, elf Tage vor dem errechneten Termin, und wie geplant zuhause.

    Sophie Hildegard, 2900g, 49 cm, 17.48 Uhr und
    Selma Elisabeth, 2050g, 47 cm, 18.38 Uhr

    Eindeutig zweieiig.

    Zunächst hatte ich ja das Gefühl, dass die beiden es sich bis zu ihrem Lebensende in mir gemütlich machen wollen. Aber dann geht es plötzlich ganz schnell. Um 15.45 habe ich einen Blasensprung, schnappe mir die Telefonliste, Rainer, Hebammen und Sarah-Betreuung anrufen. Da ich noch keine Wehen habe, meint Ina, meine eine Hebamme, sie würden sich so in ein bis zwei Stunden wieder melden, es könnte sich noch hinziehen.

    Ich beziehe mit Sarah die Betten frisch, allerdings ist das etwas schwieriger, als ich das von Sarahs Geburt in Erinnerung habe. Während ich noch rätsele, woran das wohl liegt, habe ich eine Erleuchtung: Das sind Wehen, und zwar alle vier Minuten, recht kurze, aber ganz eindeutig und schrecklich heftig. Wir lassen das Bettenbeziehen sein, es sind sowieso nur noch die Plumeaus übrig, und die brauche ich für die Geburt eh' nicht. Dafür rufe ich nochmal Ina an, und die meint, sie fahren sofort los.

    Mittlerweile verkürzen sich die Pausen zwischen den Wehen auf zwei Minuten, und als Rainer endlich da ist, ist mir klar, die Hebammen schaffen das nicht mehr. Meine Sophie Hildegard hat es deutlich eilig. Als der Pressdrang einsetzt (bei Sarah waren es von da bis zur Geburt immer noch zwei Stunden), rufe ich nochmal Ina auf ihrem Handy an, in 20 Minuten seien sie da, ich solle die Wehen überatmen. Das versuche ich, aber die Große will raus.

    Die ganze Zeit über knie ich auf dem Fußboden, halte mich an meinem frisch bezogenen Bett fest. Der eigens installierte Pezi-Ball ist mir zu hoch, zu kalt, zu doof. Irgendwie will ich ihn noch in das Geburtsgeschehen miteinbeziehen, aber drauf setzen, wo ich doch so schön knie? Nein, er darf nur zugucken. Rainer kniet sich hinter mich und nimmt mich in den Arm, leider bin ich während so einer Geburt nicht sehr zärtlich, weil ich die Körperkontrolle verliere, aber ich genieße es trotzdem.

    Als ich zu Rainer sage, jetzt tritt der Kopf durch, gerät er verständlicherweise in Panik. Ich versuche, ihm zu erklären, dass alles in Ordnung sei, aber offensichtlich kommt das Gestöhne und Geschnaufe nicht so klar bei ihm an. Mit der nächsten Wehe rutscht Sophie Hildegards Kopf in meine Scheide, Rainer fängt an die Telefonliste durchzurufen, und ich fühle mit den Fingern nach dem Kopf meiner Tochter: wie eine glitschge Pflaume, ganz eindeutig das Gesicht nach vorne, nicht nach hinten, wie das brave Babies machen. Darüber mache ich mir zwar die wenigsten Gedanken, aber es ist schon ein übles Gefühl, so ein Schädel zwischen den Beinen, einen nervösen Ehemann neben sich, und die Hebamme am anderen Ende des Telefons. Kein Wunder, dass ich etwas verwirrt bin. Und mit dieser Verwirrung ist Ruhe. Keine Wehe, nichts, ich habe Zeit, mich zu fassen. Nach vier Minuten fälle ich die Entscheidung, ich kriege jetzt das Kind, das kann ja nicht bis zu Volljährigkeit da stecken bleiben. Kaum ist das fertig gedacht, da kommt auch schon die nächste Wehe und mit ihr der Kopf. Mit der rechten Hand bremse ich etwas, und als ich eine Schulter spüre, da fällt mir ein, was uns Angela in der Geburtsvorbereitung erzählt hat: "Wir Hebammen heben das Kind nur ein bisschen an, dann entwicket sich die zweite Schulter". Das mache ich und mit einem Flutsch ist die ganze Sophie Hildegard auf der Welt. Sie ist rosig und schreit. Rainer holt vorgewärmte Handtücher aus dem Backofen und wickelt sie darin ein, ich kann mich endlich in mein frisches Bett legen, mein Mädchen auf dem Bauch. Keine Wehen, wieder Ruhe.

    Bim, Bam die Hebammen sind da.

    Sophie Hildegard wird abgenabelt und begutachtet, alles dran, die wichtigste Frage: Gabt ihr auf die Uhr geguckt? Das ist offensichtlich nach dem Apgar das Entscheidenste. Routiniert wie wir sind, war der Blick auf die Uhr schon fast ein Reflex.
    Noch liege ich im Bett, da geht es schon wieder los. Wir kriegen nämlich noch ein Kind, auch wenn ich schon genug habe. Selma Elisabeth will auch noch raus. Diesmal ist alles viel professioneller, ich sitze auf dem Gebärhocker, Rainer hinter mir, an ihm kann ich mich festhalten. Die Herztöne werden immer wieder überwacht, sind in Ordnung. Martina, die andere Hebamme, untersucht meinen Muttermund, ja, die Kleine kommt mit dem Hintern zuerst. Zwischen den Wehen trinke ich Fencheltee, endlich kommt auch meine Schwester Gertrud, um auf meine Allerälteste aufzupassen. Sarah hat sich ins Wohnzimmer zurückgezogen, allerdings kommt sie gelegentlich rauf und sieht nach uns:

    "Ich war blau bei der Geburt, Sophie war rosa, Selma wird weiß sein". Das sagt Sarah. Während der gesamten Schwangerschaft hatte sie ein besonderes Verhältnis zu Selma, mit ihr hat sie viel gesprochen, das ist ihr Baby, Sophie gehört mir.
    Endlich erscheint der Hintern, dann der Kopf. Schlapp, schlapp, beide Plazentas sind auch schon da. Selma Elisabeth ist ganz blass und sie atmet nicht, sofort beatmen Ina und Martina die Kleine mit dem Sauerstoffbeutel - Hausgeburt ohne Technik? Getrocknete Fledermausflügel? Von wegen. Nach 20 Minuten hat sie endgültig kapiert, was wir wollen und atmet ganz selbstständig. Der Neugeborenen-Notarzt kommt mit dem Hubschrauber, unser Dorf ist in heller Aufruhr, die Feuerwehr muss leuchten. Der Arzt stellt fest, dass es besser ist, sie in eine Kinderklinik zu verlegen, der Neugeborenen-Notdienst rollt mit einem Brutkasten an, ich verabschiede mich von meiner Selma, die ganz eindeutig nicht so glücklich über ihre Geburt ist. Rainer begleitet sie.

    Danach gehe ich ersteinmal unter die Dusche, begutachte meinen Bauch. Himmel, der hängt so vor, da wird doch wohl kein drittes drin sein?

    Sauber, aber erledigt gehe ich zu meinem Bett zurück, die ersten Fotos werden gemacht. Ich bin froh, dass ich Zwillinge habe, wenigstens ist Sophie Hildegard bei mir. Ab morgen beginnt der neue Alltag, was auf mich zukommt, weiß ich noch nicht...

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    @susanne: danke für dein angebot: es gibt da ein, zwei dinge, die ich mich nicht traue, meinen steuerberater und wirtschaftsprüfer zu fragen, weil er so ne art vaterersatzrolle hat und immer gleich...

    Ano Heute, 00:11 Gehe zum letzten Beitrag
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  • Rezept der Woche

    Das Rezept der Woche in Zusammenarbeit mit Kinderrezepte.de!

    TORTELLINI-AUFLAUF (auch vegetarisch möglich)
    Zutaten:

    1 Packung Tortellini (für vegetarisch: Käse-Tortellini)
    1 Packung fertige Tomatensauce (z.B. Picante im TetraPack)
    2 Knoblauchzehen
    2 Scheiben Gouda
    1 Becher Sahne
    1 TL Ajvar (Paprikazubereitung)(kann auch weggelassen werden)
    ca. 100 g gestiftelter Edamer
    etwas Öl für die Form
    etwas Butter für die Pfannne





    Anweisungen:

    Die Tortellini kochen und in Butter anbraten.
    Die Knoblauchzehen gepresst dazugeben.
    Ajvar unterrühren.
    Die Auflaufform ausfetten und die Tortellini einfüllen.
    Die Käsescheiben auf die Tortellini legen.
    Die Tomatensauce draugeben.
    Den Becher Sahne darübergiessen.
    Gestiftelten Käse obenauf.
    Ca. 30 min. bei 225 g backen, bis die Sauce blubbert.


    Das Rezept mit Bild findet Ihr hier