• Nadines ungeplante Hausgeburt

    von Daniela

    Die Geburt von Nadine ist zwar jetzt schon fast 6 Jahre her, aber ich hatte noch nie die Gelegenheit, anderen Eltern von meinen Erfahrungen zu berichten. Nadine ist mein zweites Kind und da die Geburt bei ihrem Bruder schon sehr schnell ging (Blasensprung 7.30 Uhr, 1. Wehe 8.00 Uhr, Krankenhaus 9.00 Uhr, 10 Minuten später war er da), war ich auf einiges gefasst.

    Die ganze Schwangerschaft über nervte ich meine Hebamme, dass ich Angst hätte, das Kind zuhause oder, noch schlimmer, irgendwo unterwegs zu bekommen. Sie beruhigte mich immer wieder und meinte ich sei ja gewarnt und würde daher auch sicher rechtzeitig ins Krankenhaus gehen.

    10 Tage vor dem Termin wachte ich nachts um 2 Uhr auf und hatte leichte Wehen. Da Nadine sich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesenkt hatte, dachte ich, das sind bestimmt Senkwehen. Ich drehte mich um und versuchte weiter zu schlafen. Um 3 Uhr wachte ich wieder auf und stand dann auch auf, um in einem meiner vielen schlauen Bücher nachzulesen, wann man den Beginn der Geburt erkennt. Während dem Lesen lief ich immer im Kreis herum und veratmete problemlos meine sehr unregelmäßigen Wehen. Laut meinen Büchern konnte es sich nur um Vorwehen handeln. Um 4.15 Uhr war ich dann doch etwas unsicher und rief im Krankenhaus an und sprach mit der Hebamme. Die meinte dann auch, solange die Wehen so unregelmäßig wären und ich sie gut veratmen könne, es mir außerdem auch gut ginge, solle ich mir keine Gedanken machen und mich am Besten noch einmal ins Bett legen. Gesagt - getan. Da ich aber im Liegen sofort eine etwas stärkere Wehe bekam, beschloss ich, meinen Mann zu wecken. Der meinte dann, wir sollen noch eine Wehe abwarten und wenn diese dann auch stärker wäre, in die Klinik fahren. 2 Minuten später kam die erwartete Wehe - eine Presswehe.

    Dann ging alles rasend schnell, mein Mann holte das Telefon, während er den Notruf wählte, kam schon das Köpfchen heraus, und nachdem er aufgelegt hatte, war Nadine auch schon da. Schmerzlos!!!!!

    Wir waren natürlich sehr aufgeregt und beschlossen, die Nabelschnur dran zu lassen, bis der Notarzt kommt. Dieser erschien 15 Minuten später und war sichtlich überrascht, uns schon zu dritt zu sehen. Da meine Nachgeburt dann ziemlich auf sich warten ließ, wurden wir dann doch noch mit dem Sanka in die Klinik gefahren. Nadine war 47 cm groß bei einem Kopfumfang von 33 cm und wog nur 2450 g. Aber sie war putzmunter.

    Auf jeden Fall war diese Geburt ein sehr schönes Erlebnis. Im Gegensatz zu meiner ersten Geburt, die sehr stressig war, empfand ich diese Geburt als sehr harmonisch und vor allem familiär.

    Sollte ich je noch einmal ein Kind bekommen, plane ich die Hausgeburt lieber gleich von Anfang an.
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  • Rezept der Woche

    Spargel aus dem Ofen

    1 kg Spargel, weiß
    Salz
    Zucker
    Margarine
    250 g Schinken, roher
    3 Ei(er)
    ⅛ Liter süße Sahne, ungeschlagene
    2 EL Butter
    3 EL Käse, gerieben
    1 Bund Dill
    2 Tomate(n)

    Und so wirds gemacht
    Spargel putzen, waschen und in Salzwasser ca. 15 Min. mit etwas Zucker garen. Aus dem Topf nehmen und gut abtropfen lassen.

    Eine feuerfeste Form mit Margarine auspinseln. Spargel in die Form schichten. Schinken in lange, dünne Streifen schneiden und die Hälfte auf die Spargelstangen legen. Eier mit Sahne, zerlassener Butter, Reibkäse und etwas Salz schaumig rühren. Diese Soße über den Spargel gießen. Dann die restlichen Schinkenstreifen über dem Spargel verteilen und das Gericht im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten überbacken. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit einem Untersatz sofort auf den gedeckten Tisch setzen. Den überbackenen Spargel mit gehacktem Dill und mit Tomaten garnieren.