• Anonym 5

    Oh wie hatte ich die Berichte auf dieser Seite verschlungen! Nun will ich auch meinen Beitrag leisten.

    Mein Mann und ich waren uns schon seit einiger Zeit einig, dass wir an unserer Familienplanung arbeiten wollen. Anfang 2004 haben wir dann angefangen zu üben. Leider wollte es nicht klappen. Und als babyzimmer.de-Leserin machte ich mir nicht sofort Gedanken. Doch nach einem halben Jahr und 15 negativen Test (jedes Ziehen im Unterleib wurde von mir als beginnende Schwangerschaft empfunden) begann Zweifel in mir aufzukeimen. Zumal ein Urloge vor einigen Jahren zu meinem Mann sagte, dass er, wenn er mal Kinder haben möchte und es nicht gleich klappen würde, es an seiner Krampfader am Hodensack liegen könne.

    Drei Monate später war noch immer nichts passiert. So vereinbarte ich einen Termin. Er ging auch brav hin. Vier Tage mussten wir abstient sein und dann musste er eine Spermaprobe abgeben. Dann mussten wir vier Tage auf das Ergebnis warten. Es waren die vier furchtbarsten Tage seit langem. Wir haben viel geredet. Er stand unter großer Anspannung.
    Dann endlich war der Tag da. Leider konnte ich nicht mit ihm gehen, weil ich selber arbeiten musste. Er schrieb mir eine SMS. Es war das reine Desaster! Sein Arzt sagte ihm, dass er unfruchtbar sei. Seine Zeugungsfähigkeit liege bei 15%, was eine Schwangerschaft praktisch unmöglich mache. Darüber hinaus hatte er eine Entzündung im Genitaltrakt. So war Antibiotika angesagt. Und nach drei Wochen sollte er zu einem neuen Test kommen. Der Arzt sagte ihm, dass, wenn es gelänge, die Spermien auf 30 % hochzuschrauben, wir irgendwann einen Glückstreffer hätten. "Glückstreffer"... So twas kann nur ein Mediziner vom Stapel lassen. Völlig unsensibel. Und mein Mann stürzte in ein Loch. Haderte mit sich. Wir waren beide am Boden.

    Ich versuchte ihn aufzuheitern und ihm seine Männlichkeit wieder zurückzugeben, indem ich ihn verführte. Ich sagte ihm, dass man ja bekanntlich nur ein Spermium benötigt, um schwanger zu werden. Er war völlig entmutigt und ich hatte meine große Mühe, ihn davon zu überzeugen, dass er trotzdem mein Mann sei.

    Zwei Wochen später gab er seine zweite Spermaprobe ab und ich hatte zwei Tage später einen Frauenarzttermin, weil ich mit meiner Ärztin über die Unfruchtbarkeit meines Mannes sprechen wollte und sondieren, welche Möglichkeiten wir haben, ein Kind zu bekommen. Als ich bei meiner Ärztin ins Sprechzimmer spazierte, war ich bereits 4 überfällig, was mir in meinem Leben zuvor noch nie passiert war. Ich thematisierte unsere Problematik, überreichte ihr das Spermiogramm und erwähnte, dass meine Periode nicht gekommen sei. Meine Ärztin sagte völlig gelassen, dass sie von den Zahlen gar nichts halten würde. Wenn ein Kind kommen möchte, dann würde es auch kommen. Und sie hätte jetzt schon viele Paare erlebt, wo er unfruchtbar diagnostiziert wurde und sie bereits schwanger in die Sprechstunde kam. Sie untersuchte mich, konnte aber nichts entdecken.

    So bestellte sie mich eine Woche später noch einmal, wenn bis dahin die Periode noch immer nicht gekommen wäre.
    Und sie blieb weg. Meine Brüste schmerzten und ich hatte ein dauerhaftes Ziehen, so als ob ich meine Tage bekäme.
    Jetzt bin ich in der 6. Woche schwanger und mein Mann strahlt wie eine Christbaumkugel. Ich nicht unbedingt, denn ich fühle mich nicht wirklich gut. Laut FÄ wird das aber auch irgendwann nachlassen. Hoffen wir es.
  • Neue Beiträge

    Katrin24

    AW: Hallenbäder in Dänemark und Vorschriften - helft mir mal bitte !

    Guten Morgen,

    ich hätte wohl kein Problem mit dem Duschen, meine Teenie-Tochter sehr wohl. Ich z.B. kennen keinen einzigen Teenager, der sich nackt zeigen möchte, nicht mal in der Familie. Ab dem...

    Katrin24 Heute, 09:50 Gehe zum letzten Beitrag
    Ursel

    AW: Hallenbäder in Dänemark und Vorschriften - helft mir mal bitte !

    Hej allesammen!

    Nun entwickelt sich der Thread ja in eine ganz andere Richtung - aber auch das ist ein wichtiges Thema.

    Ja, Winnie,m die Touristen..
    Wir leben ja nun auch nicht an der Nordsee,...

    Ursel Heute, 09:33 Gehe zum letzten Beitrag
    momymaus

    AW: Oh mein Gott - Gefühlschaos

    Entschuldigung, ich konnte mir den Link nicht verkneifen, weil ich selber grad noch so hin und weg von den Bildern bin (von einer Dame aus dem BZ geschossen.. sie hat absolut den richtigen Beruf...

    momymaus Heute, 09:13 Gehe zum letzten Beitrag
    Silke_B

    AW: Zeckenbiss, nun eine Art Mückenstich, der juckt. Und nun?

    Hi Ines,
    ohne wirklich Zeckenerfahrung aber mit Freundin mit Zeckenmagnetkind würde ich dir eine homöopathische Zecken"impfung" empfehlen

    Wenn ich mich recht erinnere waren das einmalig Borrelium...

    Silke_B Heute, 09:03 Gehe zum letzten Beitrag
    Jana76

    AW: Mu-Ki-Kurheime gesucht

    Zu den Indikationen:

    Mama:chronische Schmerzerkrankung st 3Jahren,Depressionen,Folgebeschwerden durch Fehlhaltung/belastung:Gelenkbeschwerden,Verspannungen,Magenbeschwerden durch...

    Jana76 Heute, 09:00 Gehe zum letzten Beitrag
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  • Rezept der Woche

    Spargel aus dem Ofen

    1 kg Spargel, weiß
    Salz
    Zucker
    Margarine
    250 g Schinken, roher
    3 Ei(er)
    ⅛ Liter süße Sahne, ungeschlagene
    2 EL Butter
    3 EL Käse, gerieben
    1 Bund Dill
    2 Tomate(n)

    Und so wirds gemacht
    Spargel putzen, waschen und in Salzwasser ca. 15 Min. mit etwas Zucker garen. Aus dem Topf nehmen und gut abtropfen lassen.

    Eine feuerfeste Form mit Margarine auspinseln. Spargel in die Form schichten. Schinken in lange, dünne Streifen schneiden und die Hälfte auf die Spargelstangen legen. Eier mit Sahne, zerlassener Butter, Reibkäse und etwas Salz schaumig rühren. Diese Soße über den Spargel gießen. Dann die restlichen Schinkenstreifen über dem Spargel verteilen und das Gericht im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten überbacken. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit einem Untersatz sofort auf den gedeckten Tisch setzen. Den überbackenen Spargel mit gehacktem Dill und mit Tomaten garnieren.