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    Deli 

    Veröffentlicht: 8. May 2011 13:06   
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    2. Baby

    Unser erster Kinderwagen - gekauft vor der Geburt - ist ein Kombikinderwagen aus Aluminium, ein Hartan Profi. Er hat einen festen Aufsatz - ideal für ganz junge Babys - ab sechs Monaten kann man das Sportwagenteil als Aufsatz benutzen.

    Der Hartan gilt als der leichteste und (lt. Auskunft in verschiedenen Geschäften) als der am besten gefederte Wagen, der derzeit auf dem Markt ist.
    Auch bei Ökotest hat er recht gut abgeschnitten (bemängelt wurde nur etwas im Weichplastik am Schiebegriff, also nichts, was direkt am Kind ist).

    Nachteil ist der horrende Preis (700 DM pur, dazu kommen noch die Kinderwagenmatratze, evtl. ein Sonnenschirm oder Wickeltasche, später der Fußsack, wer es mag, wir hatten das meiste nicht bzw. von anderen Firmen).

    Wer einen solchen Kinderwagen hat, sollte aber entweder unten wohnen oder ein Platz im Hausflur haben, wo er den Kiwa abstellen kann.
    Bei uns war es anders und ich hatte schon nach kurzer Zeit keine Lust mehr, den Wagen rauf und runter zu schleppen.
    Auch passte er nicht ohne weiteres in den Kofferraum unseres Corsa, wir mussten jedesmal die Räder abmontieren, um den Wagen hineinzubekommen. Das war besonders toll, wenn wir über nicht so saubere Strassen gefahren sind, außerdem führte das Abmachen der Räder ständig zu Ölflecken an unseren Sachen und im Kofferraum.

    Jetzt steht der Wagen bei meinen Eltern , die genügend Platz haben und sie sind zufrieden. Wir brauchen für Besuche bei ihnen somit keinen Kiwa mitzuschleppen.

    Verkaufen wollte ich den Wagen nicht, da man für gebrauchte Kinderwagen selten noch einen angemessenen Preis bekommt.
    Von unserem Größenproblem abgesehen ist der Hartan übrigens ein Topwagen, einer der besten fürs Kind und für die Eltern, was Qualität und Fahrkomfort angeht.

    Nun ja, Leann wurde größer, begann zu sitzen und ich schaute mich nach einem Sportwagen um. Relativ schnell begeisterte ich mich für den Quinny 4 plus Air, der absolut chic war. Er hat Luftreifen, es gibt ihn ganz in schwarz, er ist schnell zusammenlegbar. Aber auch er war zu sperrig. Dazu kommt , dass der Quinny sehr schwer ist.

    Die Luftreifen haben den Nachteil, dass jeder Dreck darin haften bleibt, sie sind schwer sauber zu bekommen. Und mein Quinny (sowie der Ersatzquinny) hatte dazu noch den Fehler, total nach rechts zu ziehen. Diesem offenkundigen Materialfehler verdankte ich dann mein Glück, den Wagen umtauschen zu können.

    Ich legte nochmal 100 DM drauf und bekam dafür einen Buggy von Peg Perego, den Amico Sport. Tja und was soll ich sagen? Ich liebe diesen Buggy. Ich habe endlich den für mich richtigen Wagen.

    Er ist leicht, passt ohne Umbau selbst in kleine Kofferräume, läßt sich mit einer Hand aufbauen und tragen, hat einen grossen Einkaufskorb und feststellbare Doppelräder. Er hat - für mich ganz wichtig - eine einteilige Schiebestange. Diese Handgriffe, die man an vielen Buggys sieht, kann ich nicht gebrauchen, da ich oftmals den Buggy auch mit einer Hand schieben will. Gerade beim Einkaufen sind diese einzelnen Handgriffe eher hinderlich!
    Wir haben ihn jetzt seit dreieinhalb Monaten ständig in Gebrauch und ich bin nach wie vor überzeugt von diesem Wagen.

    (Kleine Anmerkung: dieser Buggy ist nur wenig gefedert und eignet sich daher ausschließlich für Kinder, die schon frei und sicher sitzen können. Er ist nicht wie ein Sportwagen für liegende Babys nutzbar!)

    Meine Empfehlung für alle werdenden Mütter: kauft euch keinen dieser ach so praktish wirkenden Kombikiwa.
    Es gibt nicht nur bessere Lösungen, zum Sportwagen umfunktioniert sehen viele auch noch häßlich aus (ok, das ist kein Argument, aber man möchte doch auch was fürs Auge haben )
    Versucht euch für die ersten sechs Monate einen Wagen mit fester Schale zu leihen oder mit einem Tragetuch auszukommen. Und danach kauft ihr euch von dem gesparten Geld einen superchicen Sportwagen, der euren Bedürfnissen voll entspricht, die ihr bis dahin kennen werdet. ;o)

    Ein Tragetuch hätte ich gern benutzt, aber Leann war ein sehr extremes Spuckkind und das hat mir den Spass am Tuch genommen.

    Eigentlich hatte ich noch einen weiteren "Kinderwagen": das Maxitaxi , das Untergestell für die Babyschalen von Maxi Cosi. Das kann ich auch nur jedem empfehlen, der die schwere Schlepperei des Sitzes satt hat. Wenn wir zum Shopping in der City waren, habe ich eigentlich immer nur das Taxi mitgenommen, weil es so praktisch war. Da wir aber die Babyschale schon ausrangieren mussten, liegt das Taxi nun verstaut im Keller und wird erst wieder herausgeholt, wenn Leann nur noch gelegentlich einen Buggy braucht, ca. mit drei Jahren.

    Fotos unserer "Kindertransportmittel" und noch mehr über unsere Odyssee von Kinderwagen zu Kinderwagen findet sich auf Leanns Homepage

    Deli

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  • Rezept-Tipp

    Bärlauchcremesuppe

    1 Bund Bärlauch
    1 gr. Zwiebel
    2-3 Kartoffeln
    1 Möhre
    1,5 l Gemüsebrühe
    Olivenöl
    100 ml Sahne

    Zwiebel in feine, Kartoffeln und Möhre in grobe Würfel schneiden, Bärlauch hacken. Die Zwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen, Topf mit der Brühe auffüllen. Kartoffeln, Möhre und Bärlauch hinzugeben und ca. 20 Min. köcheln lassen. Alles pürieren und Sahne unterrühren. Evtl. mit einigen übrig gelassenen Bärlauchblättern garnieren.

    Guten Appetit wünscht das BZ-Team!