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    Petra 

    Veröffentlicht: 8. May 2011 11:41   
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    Krankenhausaufenthalt während der Stillzeit - Abstillen?

    Ich habe am 12.07.2000 unseren Mattes entbunden und wollte von Anfang an stillen, u. a. auch deshalb, weil ich Allergikerin bin und Neurodermitis habe. Da ich Hohlwarzen habe (besonders auf der linken Seite), riet man mir, mit Stillhütchen zu stillen. Im Krankenhaus hat Mattes dann auch wirklich nur getrunken, wenn ich die Stillhütchen "drauf" hatte. Das Stillen klappte damit ganz gut. Im Krankenhaus hatte ich schon nach einem Tag den Milcheinschuß und zwar reichlich! Mattes konnte soviel Milch absolut nicht trinken und ich sollte abpumpen. Da leider immer andere Schwestern im Säuglingszimmer waren, wurde immer wieder anders mit meinem Milcheinschuß umgegangen. Die eine riet mir, alles mal abzupumpen (dadurch wurde es natürlich nicht weniger - im Gegenteil), die andere war darüber ganz entsetzt und meinte: "Nur soviel wie nötig und sowenig wie möglich.". Auf jeden Fall stellte sich die Milchmenge im Krankenhaus nicht richtig ein und als ich nach 4 Tagen entlassen wurde, riet man mir, unbedingt eine Milchpumpe im Hause zu haben. Also hat mein Mann am Wochenende (ich wurde Sonntags entlassen) noch eine Milchpumpe besorgt. Ich habe aber versucht, die Milchmenge selber in den Griff zu bekommen und habe letztendlich die Milchpumpe überhaupt nicht gebraucht und nach 3 Tagen wieder zurück gebracht! Das Stillen mit Stillhütchen hat mir irgendwie nicht so gut gefallen aber ich habe gedacht: "Besser so, als gar nicht." Ich habe zwischendurch auch immer wieder versucht, Mattes so an die Brust zu legen. Allerdings ging das immer am besten, wenn er schon ein bißchen getrunken hatte. Dadurch war die Brustwarze schon etwas weiter rausgezogen und Mattes war ruhiger, weil er nicht mehr ganz so hunrig war.

    Als Mattes 7 Wochen alt war, mußte ich ganz plötzlich ins Krankenhaus. Ich hatte einen Herpes am Auge (total ätzend!). Als der Arzt mir sagte, ich müßte sofort ins Krankenhaus war ich natürlich echt geschockt. Ich habe ihm gesagt, daß wäre nicht möglich, ich hätte ein Baby zu Hause das gestillt wird. Die Antwort war darauf::" Sie müssen sofort abstillen. Die Medikamente die sie bekommen werden, vertragen sich nicht mit dem Baby!" Ich war echt am Boden zerstört! Zu Hause habe ich dann erstmal meine Hebamme angerufen und sie meinte, ich sollte versuchen, ob ich den Jungen nicht mit ins Krankenhaus nehmen könnte und die Ärzte sollten nochmal besprechen, ob Stillen evtl. nicht doch möglich sei. Ich habe Mattes dann mitgenommen aber wegen der Ansteckungsgefahr (er könnte Windpocken bekommen) durfte er nicht da bleiben. Ich habe den Ärzten dann deutlich gemacht, daß ich nicht abstillen möchte und wir haben dann gemeinsam beschlossen, daß ich abpumpe und später weiter stille. Mein Mann hat Mattes in den 5 Tagen, die ich im Krankenhaus war mit Flasche gefüttert. (Da haben wir erstmal so richtig gemerkt, wieviel einfacher Stillen doch ist!). Das klappte zum Glück sofort, weil Mattes den Sauger schon kannte, da er vorher auch schon mal abgepumupte Milch bekommen hatte. Jetzt bin ich wieder zu Hause und Mattes hat sofort die Brust wieder genommen. Und das sogar ohne Stillhütchen!!

    Ich bin wirklich froh, daß wir das so gemacht haben und auch nicht auf die vielen "guten Ratschläge" einiger Leute gehört haben ("... der nimmt bestimmt später die Brust nicht mehr...", "Macht doch nichts, wenn du nicht mehr stillen kannst, Flaschenkinder werden auch groß..."). Ich habe sowieso die Erfahrung gemacht, daß man beim stillen am besten auf sein Gefühl hört. Leider akzeptieren in meinem Umfeld einige Leute immer noch nicht so ganz, daß ich stille und auch lange stillen möchte. Mir gehen diese Sprüche total auf die Nerven. Bestimmt haben andere die auch schon zigmal gehört, oder? Beispiele: "Der wird bestimmt nicht satt", "Du mußt doch zufüttern, damit er endlich durchschläft", "Wird der auch nicht zu dick, wenn der ständig trinkt?", "Verwöhn den nicht so!".

    Wir haben übrigens ein super-liebes Baby! Er ist absolut lieb, pflegeleicht, schläft viel und schreit eigentlich gar nicht (er ist halt gerne auf´m Arm). Er schläft nachts auch schon seine 6-7 Stunden und er macht uns wirklich nur Freude!!!!

    Petra

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  • Rezept-Tipp

    Schnelle Gemüsesuppe

    Zutaten:
    2 Tüten Sommergemüse TK 750gr.
    400gr. Tatar (oder anderes Hackfleisch)
    1 Ei
    Paniermehl
    200gr. Buchstabennudeln (oder andere Suppennudeln)
    Gemüsebrühe
    Salz, Pfeffer, Kräuter

    Anleitung:
    Beide Tüten Gemüse mit ca. 2-3 Liter angerührter Gemüsebrühe zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit das Hack mit Ei und Paniermehl, Salz und Pfeffer vermengen und kleine Kugeln formen. Wenn das Gemüse kocht die Hackbällchen dazugeben. Alles ca. 15 Minuten kochen lassen. Dann die Nudeln dazugeben und nochmal 6-8 Minuten weiterkochen lassen.
    Diese Suppe lässt sich super an die Geschmacksnerven der Familie anpassen. Man kann fast jedes Gemüse nehmen, die Gemüsebrühmenge entsprechend erhöhen oder verringern oder auch mit der Menge der Nudeln wird aus der Suppe entweder mehr ein Eintopf oder mehr Suppe. Man kann die Nudeln auch durch Kartoffel ersetzen, die müssen dann aber von Anfang an mitgekocht werden. Guten Appetit!

    Dieses Rezept ist von Svenja, vielen Dank!