
InhaltHunger - der Ruf nach Nahrung |
| Dieser "Ruf" ist am einfachsten zu erkennen. Wenn das Baby zB. nach einem ca. 3 Stündigen Schlaf erwacht und in ein sich steigerndes Geschrei verfällt, ist es nicht schwer zu erraten dass es Hunger hat. Wenn es jetzt die Brust oder Flasche bekommt und es sofort gierig und aufgeregt trinkt, bekommt man das bestätigt Übergehen Eltern dieses offensichtliche Hungergeschrei ihres Babys, weil es laut irgendeinem Fütterungsplan noch nicht an der Zeit ist, hat das Baby zwei Möglichkeiten die von seinem Charakter abhängig sind. Es steigert sein Schreien und schafft es dabei locker, das gesprochene Wort seiner Eltern um 20 Dezibel zu übertönen. Oder es ermattet nach einer Weile und gibt auf. Geschieht das oft, stellt sich eine risignative Grundhaltung ein. Wer sofort hilft, wird belohnt: Das Kind muß sich nicht "einschreien". "Einschreien" bedeutet oft, daß es auch in anderen Notlagen lange weint, weil es erfahren hat, daß nur langes Schreien zum Ziel führt. Babys deren Hunger gleich gestillt wird, werden später bestimmt nicht zu unmäßigen Fressern. Sie lernen hingegen etwas sehr gutes:
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Das Weinen nach Nähe |
| Nicht so stark wie das Hungerschreien, ist das Schreien nach Nähe. Es steigert sich auch nicht so wie dar "Hungerruf". Im Mutterleib war das Baby nie alleine, es lag warm, geborgen und spürte immer die Mutter. Es ist ja ganz verständich, dass es genau diese Nähe jetzt, wo es zB. ganz alleine in seinem Bettchen liegt vermisst. Jetzt möchte es Hautkontakt, Streicheln, Festhalten, Stimme, Bewegung. So lässt sich das Baby sehr schnell trösten. |
Schmerzensschrei |
| Wenn das Baby keinen Hunger mehr hat, und auch nicht kuscheln möchte, liegt das Schreien aus Langeweile nah. Es möchte etwas erleben :-) Man erkennt den Schrei, daran, dass er immer wieder von Pausen unterbrochen wird. Es ist auch eher ein Gejammer. Trage das Baby einfach mal ein paar Minuten herum. Zeige ihm die Bilder an der Wand, oder den Inhalt der Schränke. Oder lege es einfach mitten in den Familientrubel. So hat es viel zu sehen und zu hören. |
Das Einschlafgenöle |
| Auch ganz kleine Babys können "überdrehen" oder werden länger wach gehalten als ihnen gut tut. Man erkennt es relativ einfach, wenn ein Baby müde ist. Es will nicht essen, nicht schmusen und schon gar nicht beschäftigt werden. Es reibt sich die Augen oder die Nase und nörgelt. Meine Erfahrung mit beiden Kindern hat gezeigt, dass wenn das Baby schon so müde ist, es oft trotz dieser Müdigkeit sehr schlecht einschläft. Da half bei uns am besten, das Baby in den Schlaf zu schaukeln. |
Der Ruf nach dem Schnuller |
| Viele Babys nuckeln schon im Mutterleib am Daumen und möchten dann auch nach der Geburt nicht darauf verzichten. Schnullern beruhigtt, und hilft, Spannungs- und Unlust genauso wie aufkeimenden Hunger zu dämpfen. Bietet man ihm den eigenen Daumen oder einen Schnuller an und das Baby beginnt erlöst zu saugen, war die Antwort auf den Ruf nach dem Schnuller goldrichtig. |
Andere Gründe zu schreien |
| Blähungen oder Zahnen sind natürlich auch Gründe. Diesen Themen habe ich eine extra Rubrik gewidmet. Wenn Du Zweifel hast, was Dein Kind plagt, ziehe immer Deinen Kinderarzt hinzu. Sicher ist sicher. |
