• Arveds schöne Hausgeburt oder ein Wichtel mit Dickkopf

    von Melly

    Es war ja nun schon der 14. Tag über dem ET und ich hatte einen Termin zum CTG in der Hebammenpraxis. Aber es tat sich nix. Nun ja also hat die Hebamme gemeint, wir sollen es doch nun wirklich mal mit einem Wehencoctail probieren. Und nach unseren Versuchen mit spazieren gehen, Moxen etc war das auch gut so, denn ich hatte keine Lust mehr.

    Also alles eingekauft und ab nach Hause. Dran geglaubt hab ich ja nicht und Angst vor dem Geschmack hatte ich auch noch. Was soll ich also sagen ich hab’s getrunken und es war gar nicht sooooo schlimm. Danach haben wir uns gemeinsam ins Bett gelegt. Das war um 12 Uhr. Da die beiden ersten Geburten 12 und 14 Stunden gedauert haben, haben wir ja mit einer langen Nacht gerechnet. Um 14 Uhr bin ich aufgewacht mit einer wirklich guten Wehe. Nicht schlecht Herr Specht, dachte ich so bei mir, aber es war ein Tag nach Vollmond und vielleicht würde es ja klappen.

    Nach einer Stunde war es schon ganz schön heftig, aber die Kinder waren noch in der Kita, meine Mutter und mein Opa waren auch jetzt da, um die Kinder abzuholen. Da aber keiner von beiden den Weg in die Kita kannte, ist Robert mitgefahren, da war es kurz vor 15 Uhr. In der Zeit hat meine Mutter mir bei Veratmen der wirklich schon heftigen wehen geholfen. Ich hab mir aber nichts dabei gedacht, da bei den letzen zwei Malen die Wehen auch so heftig waren, aber eben noch lange brauchten, um etwas zu bewirken. Als der Robert wieder da war, hab ich ihm gesagt, er soll ganz schnell die Hebi anrufen. Sie kam um 16 Uhr und was soll ich sagen - Muttermund auf 7 cm. Nun ja, das war ganz schön heftig, dafür dasd es morgens um 10 gerade mal fingerdurchlässig war. Ach ja, wir haben also gemeinsam geatmet und geweht. Ich bin in die Wanne gestiegen, damit ich die mittlerweile wirklich heftigen Wehen besser ertragen kann, obwohl Birgitta (Hebamme) meinte, dads es sich nicht mehr lohnen würde. Ich glaube, das war so gegen 17 Uhr.

    Während ich also in der Wanne hockte, haben Birgitta und Robert die Matratze vor das Sofa gelegt und alles fürs Baby warm gelegt. Ohhhh und es war sooo schmerzhaft. Ich wusste kaum noch, wie ich atmen sollte. Und dann wollte ich raus, ich wollte wissen, wie's ausschaut, ich hatte das Gefühl, als wollte es jetzt raus. So bewusst habe ich diese Phase noch nie erlebt, denn nach 14 Stunden Wehen ist man nicht mehr wirklich anwesend. Aber diesmal war alles so real, genau so wie ich es mir gewünscht hatte. Jetzt waren es 10 cm aber noch ein Saum vorhanden. Und das dauerte und dauerte. Ich habe gepresst, aber nichts. Na ja, also wieder hoch, hin- und hergelaufen, stehend gepresst, liegend gepresst, kniend gepresst und dann endlich nach 2 Stunden Presswehen und pressen trotz Saum hatte ich das Gefühl, es ist so weit - noch 2 mal Pressen. Und dann kam der Kopf und ich hab gefragt ob es braun oder weiß ist. Ich glaube, die Hebammen und Robert haben mich falsch verstanden, denn ich meinte die Haarfarbe. *gg* Na ja, Robert hat den Dammschutz gemacht und war ganz glücklich, dasd er es schaffte, ohne dass etwas gerissen ist. Dann hab ich noch mal gepresst und draußen war er. Ja, mit dem Kopf nach oben ist er geboren. Die Hebammen erzählten mir hinterher, dass er sich nicht der Geburt vom Köpfchen gar nicht noch einmal gedreht hat und einfach so raus ist. Ich hab ihn dann zwischen meinen Beinen durch hochgehoben und war so glücklich. Wenn dann nicht alles so blutig wäre.

    Plötzlich hab ich so stark geblutet, dass Robert den Kleinen nehmen musste. Dann haben wir alle meine Blutungen beruhigt. Eine Hebamme drückte auf meinen Bauch, eine legte mir eine Braunüle und gab mir homöopathische Mittel, außerdem noch Akupunktur und na ja eben den Tropf. Zum Schluss saß dann Robert auf dem Sofa und hielt den Tropf und Arved lag auf dem Sofa in meinem Arm. Tja und als Birgitta dann den Kleinen gewogen hat, da waren wir ja sooooo stolz. Und alle vorwürfe, ich würde ihn nicht loslassen wollen und deshalb hätte ich so eine lange Pressphase gehabt, wurden dann auch zurückgenommen. Birgitta hat gleich zweimal den KU gemessen. Also hier die Daten von
    Tristan Arved:

    59 cm groß
    4530 g schwer
    und sage und schreibe einen Kopfumfang von
    39 cm
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    Eva45 Heute, 10:42 Gehe zum letzten Beitrag
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  • Rezept der Woche

    Spargel aus dem Ofen

    1 kg Spargel, weiß
    Salz
    Zucker
    Margarine
    250 g Schinken, roher
    3 Ei(er)
    ⅛ Liter süße Sahne, ungeschlagene
    2 EL Butter
    3 EL Käse, gerieben
    1 Bund Dill
    2 Tomate(n)

    Und so wirds gemacht
    Spargel putzen, waschen und in Salzwasser ca. 15 Min. mit etwas Zucker garen. Aus dem Topf nehmen und gut abtropfen lassen.

    Eine feuerfeste Form mit Margarine auspinseln. Spargel in die Form schichten. Schinken in lange, dünne Streifen schneiden und die Hälfte auf die Spargelstangen legen. Eier mit Sahne, zerlassener Butter, Reibkäse und etwas Salz schaumig rühren. Diese Soße über den Spargel gießen. Dann die restlichen Schinkenstreifen über dem Spargel verteilen und das Gericht im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten überbacken. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit einem Untersatz sofort auf den gedeckten Tisch setzen. Den überbackenen Spargel mit gehacktem Dill und mit Tomaten garnieren.