
Aktion "Sicher im Auto" / Kinder selten richtig angeschnallt /
Sicherheitsprogramm für Eltern und Kids von ADAC und Volkswagen
Mehr als 57 Prozent der im Straßenverkehr verunglückten Kinder bis zu
sechs Jahren kommen im Auto der Eltern zu Schaden. Auf diese
alarmierende Zahl weist der ADAC am Deutschen Kindertag hin. "Sicher
im Auto", eine Gemeinschaftsaktion des ADAC und Volkswagen, will dem
entgegenwirken: Mit diesem Sicherheitstraining lernen Eltern
beispielsweise, wie der Nachwuchs im Auto richtig gesichert werden
muss.
Auf dem heutigen Aktionstag in Berchtesgaden betonte der Schirmherr
Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer: "Kinder gehören zu den
schwächsten Verkehrsteilnehmern. Sie brauchen deshalb unseren
besonderen Schutz. Die Zahl der tödlich verunglückten Kinder im
Straßenverkehr konnte in den vergangenen 40 Jahren um 95 % gesenkt
werden. Aber immer noch werden viele Kinder im Auto gar nicht oder
falsch gesichert. Das bedeutet im schlimmsten Fall: Lebensgefahr! Ich
rufe deshalb alle Mütter und Väter auf: Sichern Sie ihre Kinder - und
zwar richtig. Benutzen Sie auf allen Fahrten immer den richtigen
Kindersitz."
Im Rahmen dieses bundesweiten Verkehrssicherheitsprogramms
informieren ADAC und Volkswagen über die Risiken mangelhafter oder
fehlender Kindersitze und über das korrekte Sichern von Kindern im
Auto. Werner Eichhorn, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland für
Pkw bei Volkswagen: "In den vergangenen Monaten haben wir 1 300
Veranstaltungen in VW-Autohäusern und Kindergärten durchgeführt.
Durch richtiges Anschnallen lassen sich die Folgen eines Unfalls
deutlich verringern." Werden Kinder nicht richtig im Auto fixiert,
können Sitz und Kind beim Unfall zum Geschoss werden - mit der bis zu
25-fachen Kraft des Eigengewichts.
Laut ADAC unterschätzen Eltern häufig die Verletzungsrisiken. Sie
kennen geltende Vorschriften nicht ausreichend und befestigen die
Kinder oft falsch. "Unsere rund 110 Moderatoren geben den Eltern in
den kostenlosen Veranstaltungen anschauliche Informationen,
individuelle technische Beratung und die Möglichkeit,
Kinderrückhaltesysteme eigenhändig auszuprobieren", beschreibt ADAC
Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker die Aktion. Eltern,
Großeltern, Kinderbetreuer und Personen, die Kinder privat befördern,
können an den Kursen teilnehmen. Ausführliche Informationen zum
Programm und zu den Veranstaltungsorten gibt es unter
www.sicher-im-auto.com.
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