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    Anonym 

    von Veröffentlicht: 24. February 2011 21:14   
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    3. Eltern

    Mein Sohn Jan ist Jahrgang 1992, im Moment also 11 Jahre alt. Er wurde am ersten Tag meines Mutterschutzes also genau 6 Wochen zu früh spontan geboren. Er wog 3060g und war 49cm groß, also schon sehr groß für sein SS-Alter. (Sein kleiner Bruder wurde termingerecht mit 4660g geboren *gg*)
    Jan war ein total unauffälliger viel schlafender Säugling, ein nicht auffällig überaktives Kleinkind und ein normales KiGa-Kind.

    Die einzig wirklichen Auffälligkeiten waren zum einen seine fein- und grobmotorische Unsicherheit (was wir auf seine Linkshändigkeit und 3 Armbrüche in 2 Jahren zurückführten) und eine "innere Unruhe", d.h. wenn man Jan berührte, hatte man das Gefühl, er würde innerlich "beben" ( das ist auch heute noch oft so). Außerdem hatte er eine Sprachentwicklungsverzögerung und ging ab dem 4. Geburtstag zur Logopädie..


    Die großen Probleme fingen mit seiner Einschulung an. Er war einfach nicht in der Lage, die Buchstaben zu malen, sich über längere Zeit zu konzentrieren und etwas Ordung in seine Schulsachen zu bringen. Hausaufgaben dauerten von Anfang an 3-4 Stunden und ginegn oft mit Tränen einher..

    Inzwischen ging Jan auch zur Ergotherapie und diese brachte mich das erste Mal darauf, Jan af ADS untersuchen zu lassen. Es folgten eine ganze Reihe von Untersuchungen und Tests bei den verschiedensten Ärzten und Therapeuten - die Diagnose war bei ihm recht eindeutig ADS mit mittlerer Hyperaktivität (wobei mich die "scharrenden" Füsse unter dem Tisch und die ständige Bewegung seiner Finger nicht sooo sehr gestört haben). Die Diagnostik dauerte fast 9 Monate, bevor mich die Ärzte davon überzeugt hatten, es doch
    einmal mit Ritalin zu versuchen..

    Ritalin ist unser Familiensegen geworden! Jan ist ausgeglichener, kommt in der Schule gut mit, hat wieder Freunde, die zum Spielen kommen und das gesamte Familienleben ist wieder erträglich geworden. Das Wichtigste für mich aber ist, dass er viel glücklicher ist und seine Autoaggressionen (Nägelkauen bis aufs Grundeis, zerbeissen seiner Klamotten, etc) sehr rückläufig sind.
    Jan wird niemals ein ruhiges oder einfaches Kind werden (wer der Meinung ist, ein Hyperaktives Kind könne man mit Medikamenten "ruhig stellen", der hat die Wirkung des Ritalinnoch nicht live erlebt. Jan ist mit Ritalin mitnichten ruhig oder umgänglich - er ist einfach "sortierter" in seinem Tun und Handeln) und schon gar kein ordentlicher Mensch *g*, aber inzwischen kann man mit ihm in einem Haus
    leben, ohne täglich minütlich an ihm zu verzweifeln ).


    Wie viele ADS-Kinder ist Jan überdurchschnittlich intelligent, mit einem Hauptinteresse bei der Mathematik und Geologie und Geschichte. Er hat mit 3 Jahren Brüche gerechnet und wusste mit 4 Jahren mehr über die Entstehung von Vulkanausbrüchen und Erdbeben, als ich je wissen werde. Er liebt klassische Musik (vor allem Mozart) und ist ungemein an der Geschichte interessiert (mehr als "normal" für einen 11jährigen). Sein Intellekt hält ihn aber leider nicht davon ab, die deutsche Orthographie gänzlich neu zu
    definieren (und das in jedem Diktat aufs Neue - man glaubt gar nicht, auf wie viele Arten man das Wort "Dieb" schreiben kann*g*) und Englisch so abzublcoken, dass keine einzige Vokabel hängen zu bleiben scheint (er lernt ganze Theaterstücke auswendig, ist aber nicht in der Lage, sich zu merken, was z.B."unser" auf Englisch heisst). Er liest irrsinnig viel und schnell, aber sein Zimmer sieht aus wie ein Schalchtfeld - Unordnung drückt in keinster Weise den Zustand des Zimmers aus (sein Leitspruch: "Nur Idioten halten Ordnung,
    das Genie beherrscht das Chaos").
    Nichts desto Trotz liebe ich dieses Kind über alle Maßen. auch wenn er es mir manchmal damit nicht leicht macht.

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  • Rezept der Woche

    Spargel aus dem Ofen

    1 kg Spargel, weiß
    Salz
    Zucker
    Margarine
    250 g Schinken, roher
    3 Ei(er)
    ⅛ Liter süße Sahne, ungeschlagene
    2 EL Butter
    3 EL Käse, gerieben
    1 Bund Dill
    2 Tomate(n)

    Und so wirds gemacht
    Spargel putzen, waschen und in Salzwasser ca. 15 Min. mit etwas Zucker garen. Aus dem Topf nehmen und gut abtropfen lassen.

    Eine feuerfeste Form mit Margarine auspinseln. Spargel in die Form schichten. Schinken in lange, dünne Streifen schneiden und die Hälfte auf die Spargelstangen legen. Eier mit Sahne, zerlassener Butter, Reibkäse und etwas Salz schaumig rühren. Diese Soße über den Spargel gießen. Dann die restlichen Schinkenstreifen über dem Spargel verteilen und das Gericht im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten überbacken. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit einem Untersatz sofort auf den gedeckten Tisch setzen. Den überbackenen Spargel mit gehacktem Dill und mit Tomaten garnieren.