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    von Veröffentlicht: 18. January 2012 08:04     Seitenaufrufe: 168 
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    Viel trinken ist natürlich wichtig, auch wenn man es nicht mehr hören mag... Am besten eignet sich Stilles Wasser (davon kann man mehr trinken als Sprudelwasser), Sprudelwasser, Kräuter-, Früchte- und andere Tees und wer nicht drauf verzichten möchte 1-2 Tassen Kaffee pro Tag (ein Schwaps Milch ist erlaubt). Wem es sehr schwer fällt, die Trinkmenge zu erhöhen, kann anfangs versuchen, auf Fruchtsaftschorlen zurückzugreifen (was bei mir immer geht, ist Multivitaminsaft mit Sprudelwasser!) und dann nach und nach immer mehr zu verdünnen. Es hilft mitunter, sich eine Strichliste der getrunkenen Gläser an die Küchenschranktür (z.B. von innen) zu kleben und sich ein Minimum zu setzen. Noch ein Tipp von Désirée aus dem BZ: Immer, wenn man an der Küche vorbei kommt, ein großes Glas Wasser trinken!

    Für den Fall, dass der Heißhunger Euch mal überfällt, gibt es eine kleine Notfall-Liste. Ein Vorrat davon sollte immer im Haus sein und ggf. schon in einer Schublade im Schrank parat liegen. Wenn es gar nicht anders geht, sollte hier aber auch ohne Reue eine Portion gegessen werden, bevor richtig gesündigt wird und sich dann das Gefühl einstellt "Jetzt ist eh' alles egal" (ist es nämlich nicht!). Ihr nehmt dann evtl. lediglich etwas langsamer ab.

    Weitere Vorbeuge-Maßnahmen: Abends bereite ich sehr oft eine riesige Rohkost- und Obstplatte für alle zu, die dann gerne gemeinsam vor dem Fernseher gegessen wird.

    Der Spruch "Wer abnehmen will, muss essen" hat seine Berechtigung. Mir persönlich war es immer wichtig, dass ich mich satt essen kann. Nur so lassen sich Heißhungerattacken vermeiden. Und es ist ja wichtig, eine Ernährungsform zu finden, mit der man auf Dauer leben kann. Seinen persönlichen Weg muss wohl jeder selber finden - was bedeutet für mich Lebensqualität, evtl. dann eben mit 1-2 kg mehr als Model-Maße... Wie möchte ich für mein kommendes Leben leben? Will/kann ich dauerhaft verzichten und bis wohin?

    Absolute Verbote sind nicht wirklich auf Dauer umsetzbar. Es kann aber durchaus sinnvoll sein, mal für eine Zeit komplett auf Süßigkeiten zu verzichten, um von der Gewohnheit wegzukommen. Wenn sich der Körper umgestellt hat und wieder mehr zu seinen natürlichen Instinkten gefunden hat, habe ich die Beobachtung gemacht, dass, wenn DANN Heißhunger kommt, dieser einem etwas sagen will, z.B. Deutlichmachung eines Mangels. Ich denke, der Körper kennt nur das Verlangen nach "süß". Vielleicht braucht er in Wirklichkeit z.B. Vitamin C, das er aus normalerweise aus süßen Früchten bekommt und gar keine gelb-orange-farbenen Bonbons oder Schokolade? Ach, über das Thema Schokoladen-Heißhunger und was der einem sagen will, kann man ja auch wildeste Theorien aufstellen...

    Beobachtet Euch, kriegt wieder ein natürliches Gefühl dafür, was gut für Euch ist, was wirklich Hunger, nur Gewohnheit oder Appetit ist...

    Am Anfang werdet Ihr bei Einhaltung der drei (bzw. 5) Mahlzeiten alles essen wollen, was Ihr kriegen könnt, um die Zeit bis zur nächsten Mahlzeit zu überbrücken. Das ist am Anfang auch völlig in Ordnung (und oft schmecken die Gerichte einfach zu lecker, wie ich finde, als dass man etwas liegen lassen möchte!). Die Erfolge auf der Waage werden trotzdem kommen.

    Langfristig solltet Ihr Euch dann zwischendurch fragen, ob Ihr nicht vielleicht doch schon satt seid und auch Pausen beim Essen einlegen (es dauert ein paar Minuten, bis die Botschaft "satt" im Gehirn angekommen ist!)...

    Ein paar weitere Tipps:

    Sehr gut als Brotaufstrich eignen sich leichte Salatcreme (2 TL Salatcreme entsprechen ca. 1 TL Butter an Fett) oder ohne Berücksichtigung:

    - Magerquark
    - in Maßen 20 %-Quark
    - in Maßen Frischkäse light
    - Tomatenmark
    - Senf

    Wenn Ihr zum Kaffee eingeladen seid, haltet Euch möglichst an 1 Stück Obstkuchen ohne Sahne oder Ihr seid so eisern und nehmt Euch etwas aus der Notfallschublade oder zurecht gemachtes Obst mit. Am besten, Ihr weist schon vorher darauf hin, dass Ihr am Reduzieren seid, dann gibt's keine langen Gesichter.

    Gemüse-Zwischenmahlzeiten mal anders:

    - Rettich in dünne Scheiben hobeln, salzen und 10 Min. ziehen lassen
    - gekochtes Gemüse (z.B. 1/2 Blumenkohl, Brokkoli etc.)
    - sauer vergorenes Gemüse (Gewürzgurken, Rote Bete usw.)
    - Tomatensaft (Sättigungsfaktor "ohne" Kalorien!)

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    Tina16952 Heute, 12:13 Gehe zum letzten Beitrag
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  • Rezept der Woche

    Spargel aus dem Ofen

    1 kg Spargel, weiß
    Salz
    Zucker
    Margarine
    250 g Schinken, roher
    3 Ei(er)
    ⅛ Liter süße Sahne, ungeschlagene
    2 EL Butter
    3 EL Käse, gerieben
    1 Bund Dill
    2 Tomate(n)

    Und so wirds gemacht
    Spargel putzen, waschen und in Salzwasser ca. 15 Min. mit etwas Zucker garen. Aus dem Topf nehmen und gut abtropfen lassen.

    Eine feuerfeste Form mit Margarine auspinseln. Spargel in die Form schichten. Schinken in lange, dünne Streifen schneiden und die Hälfte auf die Spargelstangen legen. Eier mit Sahne, zerlassener Butter, Reibkäse und etwas Salz schaumig rühren. Diese Soße über den Spargel gießen. Dann die restlichen Schinkenstreifen über dem Spargel verteilen und das Gericht im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten überbacken. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit einem Untersatz sofort auf den gedeckten Tisch setzen. Den überbackenen Spargel mit gehacktem Dill und mit Tomaten garnieren.