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    Veröffentlicht: 15. March 2011 10:02   
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    Ich bin wieder 3/4 berufstätig, seit die Mutterschutzfrist abgelaufen war.

    Wir arbeiten mit einer richtigen "Perle". Unsere Perle kommt 20 Std pro Woche an 4 oder 5 Tagen (das regeln wir flexibel) morgens ins Haus. Sie kocht das Mittagessen, das dann nur noch fertiggemacht oder aufgewärmt werden muß, sie putzt Böden, Bäder und Küche, hängt Wäsche auf (waschen und wegpacken tun wir), bügelt Einiges (Vieles bügeln wir noch), macht Fenster sauber und wischt Staub und dergleichen. Außerdem paßt sie auf die Kinder auf, spielt auch mit ihnen und dergleichen. Zu einer solchen Lösung kann ich jedem nur raten.

    Die Vorteile sind ziemlich deutlich:

    - Unsere Perle ist auch da, wenn die Kinder krank sind - auch wenn sie bereits in den Kindergarten/Schule gehen! Ich muß dafür also nicht frei nehmen. Das gilt auch für Ferien: 12 Wochen Schulferien lassen sich so ohne große Mühe und viel Großeltern-Einspannen bewältigen!
    - Unsere Perle kommt ins Haus, d.h. sie kennt das Umfeld, in dem die Kinder aufwachsen.
    - Wir können viel stärker darauf Einfluß nehmen, was sie wie macht, weil sie zu uns kommt. Spielzeug etc. Trotzdem sind wir froh über ihre Anregungen, nehmen die auch auf.
    - Wenn es mal eng ist, dann zieht sie eben den Nachwuchs an - ich kann trotzdem aus dem Haus ins Büro
    - Der Haushalt ist deutlich weniger geworden, dadurch bleibt für mich viel mehr Zeit für die Kinder
    - Unser Perle beobachtet die Kinder sehr gut, erlebt sie in ihrem eigenen Umfeld, hat eine eigene Einschätzung.
    - Unsere Perle gehört fast schon zur Familie: Bei Taufen und dergleichen war sie immer dabei, sie ist eine feste Bezugsperson für die Kinder, Stabilität ist absolut gewährleistet. Ihr Interesse and den Kindern ist nicht nur "professionell", sondern auch persönlich!
    - Kostentechnisch ist sie bei 2 Kindern nicht wirklich teurer als eine Tagesmutter!
    - Es kann auch mal Besuch zu unseren Kindern kommen, der über Nacht bleibt - die "Im-Haus-Betreuung" heißt also nun wirklich nicht, daß Sozialkontakte fehlen müssen.

    Ich finde diese Lösung wirklich die beste überhaupt, da sie den Bedürfnissen aller Beteiligten ziemlich gut entgegenkommt und vor allem über die Haushaltsseite ein Menge Freiraum schafft!

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  • Rezept der Woche

    Spargel aus dem Ofen

    1 kg Spargel, weiß
    Salz
    Zucker
    Margarine
    250 g Schinken, roher
    3 Ei(er)
    ⅛ Liter süße Sahne, ungeschlagene
    2 EL Butter
    3 EL Käse, gerieben
    1 Bund Dill
    2 Tomate(n)

    Und so wirds gemacht
    Spargel putzen, waschen und in Salzwasser ca. 15 Min. mit etwas Zucker garen. Aus dem Topf nehmen und gut abtropfen lassen.

    Eine feuerfeste Form mit Margarine auspinseln. Spargel in die Form schichten. Schinken in lange, dünne Streifen schneiden und die Hälfte auf die Spargelstangen legen. Eier mit Sahne, zerlassener Butter, Reibkäse und etwas Salz schaumig rühren. Diese Soße über den Spargel gießen. Dann die restlichen Schinkenstreifen über dem Spargel verteilen und das Gericht im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten überbacken. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit einem Untersatz sofort auf den gedeckten Tisch setzen. Den überbackenen Spargel mit gehacktem Dill und mit Tomaten garnieren.