• Natascha

    Ich bin wieder 3/4 berufstätig, seit die Mutterschutzfrist abgelaufen war.

    Wir arbeiten mit einer richtigen "Perle". Unsere Perle kommt 20 Std pro Woche an 4 oder 5 Tagen (das regeln wir flexibel) morgens ins Haus. Sie kocht das Mittagessen, das dann nur noch fertiggemacht oder aufgewärmt werden muß, sie putzt Böden, Bäder und Küche, hängt Wäsche auf (waschen und wegpacken tun wir), bügelt Einiges (Vieles bügeln wir noch), macht Fenster sauber und wischt Staub und dergleichen. Außerdem paßt sie auf die Kinder auf, spielt auch mit ihnen und dergleichen. Zu einer solchen Lösung kann ich jedem nur raten.

    Die Vorteile sind ziemlich deutlich:

    - Unsere Perle ist auch da, wenn die Kinder krank sind - auch wenn sie bereits in den Kindergarten/Schule gehen! Ich muß dafür also nicht frei nehmen. Das gilt auch für Ferien: 12 Wochen Schulferien lassen sich so ohne große Mühe und viel Großeltern-Einspannen bewältigen!
    - Unsere Perle kommt ins Haus, d.h. sie kennt das Umfeld, in dem die Kinder aufwachsen.
    - Wir können viel stärker darauf Einfluß nehmen, was sie wie macht, weil sie zu uns kommt. Spielzeug etc. Trotzdem sind wir froh über ihre Anregungen, nehmen die auch auf.
    - Wenn es mal eng ist, dann zieht sie eben den Nachwuchs an - ich kann trotzdem aus dem Haus ins Büro
    - Der Haushalt ist deutlich weniger geworden, dadurch bleibt für mich viel mehr Zeit für die Kinder
    - Unser Perle beobachtet die Kinder sehr gut, erlebt sie in ihrem eigenen Umfeld, hat eine eigene Einschätzung.
    - Unsere Perle gehört fast schon zur Familie: Bei Taufen und dergleichen war sie immer dabei, sie ist eine feste Bezugsperson für die Kinder, Stabilität ist absolut gewährleistet. Ihr Interesse and den Kindern ist nicht nur "professionell", sondern auch persönlich!
    - Kostentechnisch ist sie bei 2 Kindern nicht wirklich teurer als eine Tagesmutter!
    - Es kann auch mal Besuch zu unseren Kindern kommen, der über Nacht bleibt - die "Im-Haus-Betreuung" heißt also nun wirklich nicht, daß Sozialkontakte fehlen müssen.

    Ich finde diese Lösung wirklich die beste überhaupt, da sie den Bedürfnissen aller Beteiligten ziemlich gut entgegenkommt und vor allem über die Haushaltsseite ein Menge Freiraum schafft!
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  • Rezept-Tipp

    Schnelle Gemüsesuppe

    Zutaten:
    2 Tüten Sommergemüse TK 750gr.
    400gr. Tatar (oder anderes Hackfleisch)
    1 Ei
    Paniermehl
    200gr. Buchstabennudeln (oder andere Suppennudeln)
    Gemüsebrühe
    Salz, Pfeffer, Kräuter

    Anleitung:
    Beide Tüten Gemüse mit ca. 2-3 Liter angerührter Gemüsebrühe zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit das Hack mit Ei und Paniermehl, Salz und Pfeffer vermengen und kleine Kugeln formen. Wenn das Gemüse kocht die Hackbällchen dazugeben. Alles ca. 15 Minuten kochen lassen. Dann die Nudeln dazugeben und nochmal 6-8 Minuten weiterkochen lassen.
    Diese Suppe lässt sich super an die Geschmacksnerven der Familie anpassen. Man kann fast jedes Gemüse nehmen, die Gemüsebrühmenge entsprechend erhöhen oder verringern oder auch mit der Menge der Nudeln wird aus der Suppe entweder mehr ein Eintopf oder mehr Suppe. Man kann die Nudeln auch durch Kartoffel ersetzen, die müssen dann aber von Anfang an mitgekocht werden. Guten Appetit!

    Dieses Rezept ist von Svenja, vielen Dank!