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  Anonym

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Claudia * * *

(5926) Kinder: N. (Junge): 0.00.0000 / D. (Junge): 0.00.0000 / M. (Mädchen): 0.00.0000
catcn#web.de

antwortete am 01.03.2016 um 13:41:00 Uhr:

#Rike: ja, ich bin aus dem Solidarsystem ausgestiegen, weil ich 10 Jahre lang den Höchstbetrag an KV-Beiträgen gezahlt habe und die paar Sachen die ich brauchte (z.B. Brille, Zahnreinigung) dann trotzdem selber zahlen musste. Ich war damals der Meinung, dass 10 Jahre Solidarität genug sind.
Leider war ich anschliessend so dumm, ganz solidarisch TROTZDEM 3 Kinder zu bekommen.
Das KV-System ist im aller-aller-allerhöchsten Maße ungerecht. Es würde dringend Zeit, dass das reformiert wird. Dann könnten die Beiträge wesentlich günstiger warden.

bye bye Claudi

Ursel

(7068) Kinder: Die Große: 0.00.0000 / Die Jüngste: 0.00.0000
ursel-mrohs#salldata.dk

antwortete am 01.03.2016 um 15:02:37 Uhr:

Das stimmt, Claudia - da könnten sie mal anfangen!

Gruß Ursel, DK

Friederike

(14769) Kinder: L.: 0.00.0000
mail-an-amber#gmx.de

antwortete am 01.03.2016 um 20:46:58 Uhr:

Hallo Claudia,

nein, tut mir leid, da stimme ich nicht zu. 10 Jahre Solidarität sind gar nichts, wenn man es im Verhältnis zu 70 oder 80 Jahre Lebenszeit sieht (was auch immer gerade das Durchschnittsalter ist).

Klar zahlt man mehr als man rausbekommt, wenn man jung ist, und es kann auch sein, dass man am Ende seines Lebens unterm Strich mehr einbezahlt als für einen ausgegeben wurden, aber man kann sich darauf verlassen, dass man im Falle einer schweren Krankheit, auch einer chronischen, nicht in den finanziellen Ruin getrieben wird, wie z.B. in den USA, und man hinterher auch keine KH mehr findet, die einen versichern will.

Und man Kinder kostenlos mitversichern. Auch das hast Du vorher mitgezahlt; nur bist Du leider ausgestiegen, bevor Du selbst davon Nutzen hattest. Das kannst Du doch aber nicht dem System ankreiden!

Wenn alle so denken würden wie Du, könnten wir uns z.B. die Familienversicherung kaum leisten.

DAs heisst nicht, dass alles supidupi mit den Beitragshöhen ist.

Viele Grüße
Rike

Anke

(13404) Kinder: Mädchen: 1.08.1999 / Junge: 1.09.2003 / Mädchen: 1.10.2007
rotweintrinkerin#t-online.de

antwortete am 01.03.2016 um 21:13:39 Uhr:

Damit hast du völlig recht, Rike.

LG, Anke

Monia***

(13227)
Ameise04#freenet.de

antwortete am 02.03.2016 um 10:10:48 Uhr:

Hallo,

mich wundert, dass es bei den vielen Menschen, die offensichtlich "keinen Bock" zum Arbeiten haben, überhaupt noch irgendwie hinkommt mit den Sozialkassen!

Bitte nicht falsch verstehen, wer krank ist ist krank und wer keine Arbeit findet, kann auch nicht arbeiten.
Aber irgendwie lerne ich hier jetzt mehr und mehr Menschen kennen, die wirklich -wie oben geschrieben- einach keine Lust zum Arbeiten haben.

Erst vor zwei Wochen wieder: Da erzählt mir ein Mann, dessen Kind ich behandele, dass er jetzt "völlig kaputt" sei und gekündigt habe.
Der Mann ist ca. 15 Jahre jünger als ich, arbeitet hier seit gerade mal 2 Jahren, kann nicht Deutsch schreiben, auch noch nicht soo gut Deutsch sprechen (Migrationshintergrund) und wird daher sicher auch nicht so leicht wieder Arbeit finden.

Die ganze Familie sitzt in der vom Staat bezahlten Wohnung und guckt meist Fernsehen...

Und sie sind ja kein Einzelfall.
Auch viele Familien ohne Migrationshintergrund leben mittlerweile so.
Ich dachte immer, solche Familien gibt es vor allem in den Großstädten, aber wir haben hier "auf dem Lande" jetzt auch eine ganze Menge davon.

Da wundert es mich, dass die, die Arbeiten noch die anderen mit durchziehen können.

Viele Grüße
Monia

Ursel

(7068) Kinder: Die Große: 0.00.0000 / Die Jüngste: 0.00.0000
ursel-mrohs#salldata.dk

antwortete am 02.03.2016 um 12:38:39 Uhr:

Hej Monia!

Der Manns agt "er sei völlig kaputt" und Du bezweifelst das?
Seelische und andere Ausgebranntheit und Verschleiß lassen sich oft schwer von außen einsehen - und immer gibt es Menschen, die mehrbelastbar sind (und dadurch auch nicht nur gefühlt mehr einzahlen) und andere, die eher aufgeben (müssen).

Und wen nman nur Hatrz4 bekommt, bleibt nicht viel anderes übrig als Fernsehen --- was schlägst Du vor im Krankheitsfall und mit wenig Geld?

ich finde solche pauschalen Äußerungen sehr diskriminierend und mindestens unüberlegt.

Gru ßUrsel, DK --- übrigens auch viel fernsehend, weil ich die Dokus auf ZDF info und Co ausnehmend lehrreich nud gut finde und lieber als Radiomusik höre.

Monia***

(13227)
Ameise04#freenet.de

antwortete am 02.03.2016 um 14:17:38 Uhr:

Hi Ursel,
ja, bei DEM Mann bezweifelt ich das!
Weil ich sehe, wie er sich ansonsten so verhält und wie es ihm sonst geht.

Keinerlei Krankheitszeichen, weder physischer noch psychischer Art.
Und er sagt ja selbst, er habe keine Lust mehr zum Arbeiten.

Naja, wenn das eine Krankheit ist, hab ich die auch manchmal :-)))

Ich denke nur: Das Verhältnis von denen, die Arbeiten und von denen die nicht arbeiten muss doch irgendwie stimmen.
Und da habe ich so meine Zweifel, ob das noch hin kommt...

Viele Grüße
Monia

Ursel

(7068) Kinder: Die Große: 0.00.0000 / Die Jüngste: 0.00.0000
ursel-mrohs#salldata.dk

antwortete am 02.03.2016 um 16:19:36 Uhr:

Naja, ob man als Laie seelische probleme derart leicht diagniostizieren kann, lasse ich trotzdem mal dahingestellt.

ichw ill den Man nauch nicht veretdigen, aber Leiden trägt man nicht wie eine Brilel auf der Nase.

Gerade heute diskutiert:
Ich fahre zum deutschunterricht mir einer Frau, die gehbehindert einen Behindertenparkplatz beanspruchen darf.
ich kenne auch jemanden der dies mit deutlich anderer Krankheit nd ohne äußere Leiden darf - ich weiß, da wir uns privat kennen, daß die Frau eine schwere Krankheit hat, aber ansehen kann man ihr das mal eben so nicht.
Und nu?

Ich versuche, nicht so zu urteilen und verurteilen, denn ich stecke nicht drin.
Veile Menschen klpapen zusammen und haben einen langen Leidensweg hinter sich, bevor auch nur jemand mal sagte: "Manno, geht es dir nicht gut?"

Natürlich muß das Verhältnis stimmen, aber durch solche Aussagen entsteht genau der Eidnruck, als sei mehr als die Hälfte aller Kranken und Arbeitslosen unwillig...
So ist es ja nun nicht.

Aber das führt vom Thema weg.

Gruß Ursel, DK

Anke**

(20260) Kinder: Junge 08/2001: 0.00.0000 / Junge 05/2004: 0.00.0000
bz#heinzmeister.de

antwortete am 13.03.2016 um 22:13:06 Uhr:

Puh, schwieriges Thema.

Dass ich meine Kinder (auch) hab, um den kinderlosen später die Rente zu bezahlen, stimmt ja aus meiner Sicht nicht, auch wenn es vermutlich so kommt. In erster Linie hab ich Kinder, um meine hervorragenden Eigenschaften an die restliche Welt weiterzugeben :-).

Wenn man die Kinder dann wirklich rein rechnerisch als "eingebrachte Leistung" an die Gemeinschaft sehen wollte, dann wäre der nächste Schritt, dies erst zu honorieren, wenn die einstigen Kinder später wertvolle (da wertschöpfende) Mitglieder der Gesellschaft werden, aka Steuerzahler. Das ginge mir dann zu weit. Wäre praktisch auch nicht machbar, da dann die Vergünstigungen erst rückwirkend an die Eltern gingen und diese zwischenzeitlich verhungert wären. Das will niemand, ich auch nicht. Insofern fühl ich mich nicht so wohl dabei, meine Erziehungsleistung anzurechnen.

vG
Anke


 

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