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  Bestellungen beim Lieferdienstvon Schülern

 
  Nicole* (19707)
 Nilami#gmx.de
 Kinder: LM: 18.10.2001,

 schrieb am 28.02.2016 um 11:06:48 Uhr:


 

Hallo,

gerade wird bei uns angefragt um eine Stellungnahme. Da ich noch keine richtige Meinung dazu habe, wollte ich mal nachfragen, ob nur unsere Schule vor dieser Problematik steht und wie es evtl bei euch an der Schule gehandhabt wird.

Bei uns boomen die Bestellungen de rLieferdienst in der Mittagspause . Problem: Lieferdienst darf nicht auf das GElände, Schüler eigentlich nicht runter vom Gelände, Austausch durch den Zaun, bzw Torgrenze.

Das verzehren dieser Mahlzeiten wird auf dem SChulgelände nicht gerne gesehen. 1. das Anfallen des Mülls, 2. wegen nicht nutzen des Menso-Angebotes und im Winter ist es draussen natürlich kalt. :) Die Kinder würde ihre Pizza gerne im warmen essen. *gg*

Was denkt ihr so? Sollte das bestellen erlaubt sein? Verzehr von mitgebrachtem essen ist in der Schulstraße erlaubt, hat Lieferservice einen anderen Stellenwert?

Wenn ihr ein Statement an die SChulpflegschaft schicken würddet, wie würdet ihr es euch wünschen? Kann man das bestellen überhaupt verbieten?

Ich finde es schon heftig, teilweise fahren da 5 Lieferdienste vor , blockieren den Eingang und die Zufahrt zu den Schulparkplätzen. Das nervt mich manchmal, wenn ich aus bestimmten Gründen abholen muss.

Mein Kind ißt in der Mensa, ich habe ihr gesagt, Lieferdienst darf sie nicht, das wird mir zu teuer. Gut, ungesund ist es ja auf dauer auch, jeden Tag ne Pizza oder Döner oder etc....

Emnsa ist manchmal wirklich wohl sehr schlecht, obwohl sie dort ißt. oft aber hungrig nach Hause kommt. Essen mitnehmen kommt für sie nicht in Frage.

Aber, kann ich das für alle Schüler gültig einfordern, wenn andere Eltern das entspannt sehen? Wenn es erlaubt ist zu bestellen, können es die sChüler von mir aus auch in der Schulstraße essen, da ist es doch egal, ob sie ihr Butterbrot auspacken.

Der Müll ist natürlich ein Faktor, der einzig für mich relevant erscheint. Der wurde aber nun nicht direkt als Verbots-Grund angegeben. ;)

So, her mit euren Meinungen oder Handhabungen an eurer Schule :)

Liebe Grüße
Nick

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Bine **

(19755) Kinder: *: 0.00.0000
holleriaho#aol.com

antwortete am 28.02.2016 um 11:18:18 Uhr:

Hallo Nick,
bei uns ist es verboten.
Pizzaleute dürfen nicht aufs Gelände, Schüler nicht runter. Über den Zaun fände ich oberdreist und hat noch niemand probiert, würde aber unterbunden.

Was ist eine 'Schulstraße? Die Straße, in der die Schule liegt? Aber das ist doch auch außerhalb des Geländes. ???

Vielleicht sollte man zur besseren Akzeptanz des Verbots mit der Mensa sprechen, ob sie ihr Angebot irgendwie verbessern würden.

Ein Verbot erreichst Du über die Schulpflegschaft.

VG
Bine

Bine **

(19755) Kinder: *: 0.00.0000
holleriaho#aol.com

antwortete am 28.02.2016 um 11:26:35 Uhr:

P.S.
Verbotsgründe waren hier folgende
1. bestelltes Essen ist ungesundes Fastfood, die Mensa bemüht sich um Ausgewogenheit

2. unsere Mensa ist ein gemeinnütziger Verein, der keine Konkurrenz von außerhalb haben soll

3. Müll

4. Gruppendruck, wenn bestimmte Kinder immer wieder bestellen

5. Handyverbot, d.h. wer tel. bestellt, verstößt gegen die Schulordnung

VG Bine

PETRA * *

(656) Kinder: Junge: 1.01.1997 / Mädchen: 1.01.2002
FastFood44#web.de

antwortete am 28.02.2016 um 11:44:07 Uhr:

Hallo

Der Lehrer liest Montags immer den Speiseplan der Woche vor. Es gibt die Wahl zwischen einem vegetarischem Gericht und einem "normalen" Gericht. Dann muss man sich melden wann wer was essen will.
Man muss aber nichts bestellen.
ABER die Klasse muss zusammen in der Mensa gemeinsam sitzen/essen.
Entweder das Essen der Mensa (Bio, frisch direkt dort gekocht und sehr gut) oder etwas von zuhause.

Wir wohnen eher ländlich, trotzdem gäbe es hier auch die Möglichkeit sich was liefern zu lassen.
Aber ich glaube darauf ist bisher keiner gekommen.

Taugt denn das Mensaessen dort was?
Oft muss man sich ja nicht wundern dass die Kinder dort nicht hin wollen.
Was sagt denn die SMV dazu. Ich denke die wären der richtige Draht.

GRUSS PETRA

Nicole*

(19707) Kinder: LM: 18.10.2001
Nilami#gmx.de

antwortete am 28.02.2016 um 11:58:03 Uhr:

Danke schon mal.

Noch mal eine ERklärung für die Schulstraße. Die Schule wird betretten, es kommt ein breiter langer Gang bis zum ende, von dem links und rechts dann die Gebäudeblöcke abgehen.

Liebe grüße
Nick

Nicole*

(19707) Kinder: LM: 18.10.2001
Nilami#gmx.de

antwortete am 28.02.2016 um 12:02:27 Uhr:

Ach so..

Emnsa-Essen wurde verbessert. es gibt einige Ausreiser. Es gibt immer 2 Tagesgerichte, dazu 1 Angebotsgericht. ein essen ist immer vegetarisch Donnerstag ist generell Veggie-Tag.

Manchmal gibt es Aktions-Wochen, letzte Woche war "Indiens Obstgarten" da gab es überall Obst mit drin. ;) Auf dem Papier immer lecker.... Es gibt extra einen Mensa-Ausschuss, weil es eben vor 2 KJahren sehr schlecht war, wurde aber verbessert.

Und ich frage nach, weil die Schule eben ein Rundschreiben geschickt hat und um Stellungnahme bittet. Ich selber hätte es nicht angestoßen, scheint aber ein aktuelles Problem der SChue zu sein und ich finde es ganz gut, das eben auch die Elternstimmen per Email der einzelen Klassenpflegschaft eingeholt werden.

Da ich mich aber noch nie genau damit auseinander gesetzt habe, wollt eich mal andere Meinungen und Vorgehensweisen hören ;).

LG Nick

Petra * *

(2290) Kinder: Tochter: 21.02.2000 / Sohn: 9.10.2002
Petra_BZ#gmx.de

antwortete am 28.02.2016 um 12:22:02 Uhr:

Hallo in die Runde,

diesen "Stress" gab es schon zu meiner Schulzeit. Damals kam der Baguettewagen - und im Sommer kam sogar der Eiswagen!!! Wir durften auch nicht raus - aber ab und an haben wir es doch geschafft.....

Noch heute ist es so, dass die Oberstufenschüler den Schulhof verlassen dürfen. Sie holen sich dann auch gerne was am Wagen und es kommt auch vor, dass sie den jüngeren auf deren Bitten hin etwas holen. Und ja, der Lieferant kommt auch und reicht die Sachen über den Zaun.

Ich finde das gar nicht so schlimm.

Ja, das Essen in der Mensa ist gesünder. Aber manchmal ist so ein Baguette leckerer!

Das Argument "Müll" zählt für mich gar nicht. Zum einen gibt es genug Schüler, die ihrer Butterbrottüten auf den Boden schmeissen - und es gibt genug, die ihren Müll ordentlich in den Mülleimer werfen :-)

Das "drinnen essen" wird wohl von Schule zu Schule anders gehandhabt. Meine Tochter durfte noch nicht in der Mensa essen, die Tische waren für diejenigen gedacht, die das Essen dort auch kauften. Das hat sich aber seit einigen Jahren geändert.

Joa, nur meine Meinung dazu :-)

TSchöhö

/Petra

Nicole*

(19707) Kinder: LM: 18.10.2001
Nilami#gmx.de

antwortete am 28.02.2016 um 12:52:53 Uhr:

Hallo Petra,

also das Thema Müll , da geht es j anicht darum, wo der liegt, sondern einfahc um die Menge...

So eine Anzahl an Pizzakartons ist mengenmäßig doch um einiges Mehr im Gegensatz zu Butterbrot-Tüten und egal wo er liegt, ob Boden oder Abfalleimer, entsorgen muss ihn die Schule. Das kann ja die Kosten erhöhen. ;) Und ich denke, wenn die Kinder ein Butterbrot dabei haben, gibt es in der Regel doch Brotdosen, die die Kinder wieder mit nach Hause bringen.

Von daher finde ich es schon ein Argument ;)

Anke

(13404) Kinder: Mädchen: 1.08.1999 / Junge: 1.09.2003 / Mädchen: 1.10.2007
rotweintrinkerin#t-online.de

antwortete am 28.02.2016 um 12:58:26 Uhr:

Hallo,

ich denke, bei dem Müllproblem geht es nicht so sehr darum, dass das Zeug auf dem Boden liegt, sondern um die anfallende Menge. Wenn da jeder einen Pizzakarton hat? Oder diese Styroporschachteln? Vielleicht wäre es eine Option, dass jeder seinen Müll nach Hause mitnimmt? Kann man ja in eine Plastetüte stecken. Dann haben die Eltern auch was davon. Ich würde es als Schule auvh nicht einsehen, dass ich ruesige Müllberge erst irgendwo lagern und dann entsorgen soll.

Übed den Rest muss ich erstmal nachdenken, das Problem kenne ich so nicht. Das mit dem nicht in der Mensa essen wollen allerdings schon...

LG Anke

Petra * *

(2290) Kinder: Tochter: 21.02.2000 / Sohn: 9.10.2002
Petra_BZ#gmx.de

antwortete am 28.02.2016 um 13:33:33 Uhr:

Hi :-)

also, wenn's richitge Pizzakartons sind, ist das natürlich was anderes. Bei uns werden - wenn überhaupt - Pizzastücke auf dem kleinen Pappding verkauft. Deswegen....

Tschöhö

/Petra

Gabriele

(9784) Kinder: M: 0.00.0000 / J: 0.00.0000 / M: 0.00.0000
biene#arcor.de

antwortete am 28.02.2016 um 16:26:35 Uhr:

Hallo an alle

Mich erschreckt diese Einstellung der Schüler und der Eltern, die so etwas erlauben und die der Verantwortlichen der Schule.

Ich erinnere mich an unseren alten Schulleiter, der einer Mutter folgendes um die Ohren warf, als sie sich vehement dagegen wehrte ihr Kind in der Schule essen zu lassen und sich dafür eingesetzt hat, das die Kinder das Schulgelände verlassen dürfen, um sich beim Metzger nebenan ein Fleischkäweckle zu holen.
* Wenn sie morgens eher auftehen würden, um ihrem Kind ein anständiges Frühstück mit zu geben, anstatt ihm Geld in die Hand zu drücken, dann hätten wir diesen Punkt jetzt nicht auf der Tagesordnung.*

Bitte nicht angegriffen fühlen, aber er hat Recht.
Wie kommen die Schüler nur auf diese blöde Idee, es gibt in fast jeder Schule eine Mensa oder andere Möglichkeiten zu essen.Natürlich lässt sich über die Qualität mancher streiten, aber auch dagegen können engagierte Eltern angehen.
Es hat doch auch was mit Esskultur zu tun, das Thema wird doch schon in der Grundschule gelehrt und in der Mittelstufe vergessen.
Ich kann jeden Verantwortlichen verstehen, sei es Eltern oder Schule die sich vehement dagegen aussprechen.

LG
Gabi

Friederike

(14769) Kinder: L.: 0.00.0000
mail-an-amber#gmx.de

antwortete am 28.02.2016 um 16:58:17 Uhr:

Hallo indie Runde,

Wir wohnen sehr städtisch, aber die Schule meiner Tochter hat keine Mensa, nur eine Cafeteria mit sehr eingeschränktem Angebot. Also bekommt sie Schulbrote mit. Auf die Idee einen Lieferdienst zu rufen ist noch kein Schüler gekommen. zum Glück. Ich finde die Idee absurd, und schliesse mich inhaltlich allen von Gabi genannten Argumenten an. Genauso absurd finde ich, dass ihr Eltern darüber entscheiden sollt. Glaubt die Leitung wirklich, dass ihr so die Entscheidung abgenommen wird? Scheut sie die Konkflikte mit den Eltern? Dann ist es eine unfähige Leitung!

Viele grüsse
Rike

Anke

(13404) Kinder: Mädchen: 1.08.1999 / Junge: 1.09.2003 / Mädchen: 1.10.2007
rotweintrinkerin#t-online.de

antwortete am 28.02.2016 um 17:39:01 Uhr:

Hallo Nick,

ich habe jetzt mal meine große Tochter gefragt.Sie hat es an ihrem Gymnasium noch nicht erlebt, dass jemand beim Lieferdienst bestellt hätte. Sie weiß auch von keinem Verbot. Bei uns gibt es eine (auch nicht sooo beliebte) Mensa,eine Cafeteria mit kleinem Angebot, und die großen Schüler dürfen die Schule verlassen. Die holen sich auch schon mal nen Döner.

Ich als Mutter würde meinem Kind die Bestellerei nicht erlauben, aus Gesundheits- und Kostengründen. Und ich würde von der Schule erwarten, dass sie es verbieten, wenn es den Schulalltag so stört. Vielleicht lässt sich ja in Zusammenarbeit mit den Schülern das Angebot der Mensa verbessern, so dass die Akzeptanz besser wird. Ist bei Jugendlichen aber ein schwieriges Thema.

Erzähl doch mal, wie es weitergeht.

LG, Anke

Petra * *

(2290) Kinder: Tochter: 21.02.2000 / Sohn: 9.10.2002
Petra_BZ#gmx.de

antwortete am 28.02.2016 um 18:17:59 Uhr:

Ich noch mal...

ich bin gerade über die letzten Antworten gestolpert. Nur zur Klarstellung - reden wir hier tatsächlich über Lieferdienste? Also wo tatsächlich Ware bestellt wurde?

Ich bin irgendwie vom ganz klassischen Brötchenwagen ausgegangen, der von sich aus vor dem Schultor steht und die Ware anbietet.

Wenn ich sehe, wie lange die Kinder zum Teil in der Schule sind, ja, dann sollen sie essen, worauf sie Lust haben. Wieviele Butterbrote sollen sie denn mitnehmen, um über den Tag zu kommen, wenn sie das Essen in der Mensa nicht mögen?

Mag sein, dass ich da irgendwas falsch gemacht habe, aber meine beiden essen leider noch lang nicht alles. Sie nehmen auch mal Nudeln mit, mal Schnitzel, mal 7 Butterbrote, mal holen sie morgens vor der Schule "was" vom Bäcker oder auch Metzger.... dann ist es auch in Ordnung, wenn sie mal ein Baguette oder Pizzastück holen.

Wenn mir die Kinder nun aber erzählen, sie hätten den Pizzalieferdienst angerufen und sich eine Pizza bringen lassen - dann würde ich denen auch den Vogel zeigen.

/Petra

dieSusi

(31390) Kinder: Georg: 28.03.2008 / Jakob: 23.07.2010
familiewagenbauer#gmx.de

antwortete am 28.02.2016 um 18:35:55 Uhr:

Hallo Nick!

Ich unterschreibe jedes Wort von Gabi!

Meinen Kindern würde ich das nicht erlauben.

Lieben Gruß
dieSusi

Petra * *

(12769) Kinder: x: 0.00.0000 / N. (m): 9.02.2001 / T. (w): 27.08.2003
artep1974#gmx.de

antwortete am 28.02.2016 um 18:52:47 Uhr:

Hallo,

bei uns dürfen die Kinder ab Klasse 7 den Schulhof verlassen und kaufen sich dann natürlich etwas in der Pizzeria oder beim Bäcker (Auswahl sehr gross, da Schule in der Innenstadt).
Es gibt eine Mensa, die aber nur von Klasse 5 und 6 besucht wird, da diese dorthin müssen (müssten natürlich nicht bestellen).

Ich würde Lieferdienst bestellen nicht erlauben, wir reden hier immerhin über Kinder! Abgesehen davon nehme ich mir auch Essen mit.

Da meine Kinder nur 1x/Woche lange Unterricht haben, ist es aber hier auch kein Problem. An allen anderen Tagen essen sie aber auch erst abends warm.

VG Petra

Andrea B *98 *02 -05 -08

(84)
FrauB.84#web.de

antwortete am 28.02.2016 um 19:41:17 Uhr:

Hallo zusammen.
Natürlich mögen die Jugendlichen das Mensaessen nicht. Döner, Burger und Pizza sind viel cooler - und noch eine Ecke cooler ist, den Lieferdienst zu bemühen.
In letzter Zeit hört man immer wieder, dass die Kinder lernen sollen, was gesundes Essen beinhaltet. Da ist doch eine gut geführte Mensa optimal. Wenn das Essen wirklich ungenießbar ist, dann ist das eine Sache für die Eltern.
Im übrigen unterschriebe ich bei Gabi.

LG Andrea

Gabriele

(9784) Kinder: M: 0.00.0000 / J: 0.00.0000 / M: 0.00.0000
biene#arcor.de

antwortete am 28.02.2016 um 20:17:36 Uhr:

Meine Kinder haben auch nicht in der Schule gegessen.
Bei drei Kindern und 3,50€ pro Tag waren das im Monat mal locker 70,- €, die wir nicht hatten.
Ich habe mich morgens hingestellt und Schnitzel gebraten, Brötchen aufgebacken, Salate frisch gemacht, Eier gekocht und so Zeug halt.

Man kann aber auch viles vorbereiten, aber Pizzadienst vor dem Schultor? Da tät ich mal locker Patroullie laufen ;)

Gabi

Merle*

(11212) Kinder: E (w): 9.08.2001
mksande#aol.com

antwortete am 28.02.2016 um 21:49:18 Uhr:

Hallo Nick,
auf der Schule unserer Tochter ist die Bestellerei verhältnismäßig üblich - und wir finden es okay. Zum einen ist das Mensaessen (selbst getestet) gruselig, zum anderen müssen sich die Jugendlichen eine Woche vorher anmelden und immer, wenn sich unsere Tochter angemeldet hatte, ist der Nachmittagsunterricht ausgefallen...

Unsere Kinder arbeiten (fast) alle, und wenn sie sich dann von Ihrem eigenen Geld zu zweit oder dritt eine Pizza zur Schule bestellen - so what?

Bei uns liefert der Service auch “nur“ bis zur Grenze des Schulgeländes, dort stehen dann die Jugendlichen, bezahlen und essen dann gemeinsam. Wo habe ich übrigens noch nie gefragt ;-)

Küstengrüße
Merle

Nicole*

(19707) Kinder: LM: 18.10.2001
Nilami#gmx.de

antwortete am 29.02.2016 um 06:35:54 Uhr:

Guten Morgen ihr Lieben,

danke noch mal für die zahlreichen Antworten gestern.

Ich hatte mich gestern mittag bei der ELternpflegschaft schon für ein Verbot von den Lieferdiensten ausgesprochen. ;) die nachfolgenden Antworten haben mich noch einmal bestätigt.

Wir achten hier auch darauf, nicht regelmäßig Fastfood zu verzehren. Ach nicht von uns zubereitet. ;) Pommes, Pizza und Burger sind auch von mir selten auf dem Speiseplan. von daher hatte mein Kind eh Verbot.

Und ja Petra, wir reden wirklich von einem normalen Lieferdiens tmit Pizza, Nudeln, Schnitzel, Chinesich, etc. Wenn mein Kind sich davon regelmäßig ernähren würde, hätten wir ein kleines Gewichtsproblem ;) In der Mensa gibt es übrigens 1 mal in der Woche "ungesundes" wie Pommes oder Pizza, womit ich aber gut leben kann, im Tagesangebot. Belegte Brötchen mit Schnitzel oder Frikadellen, sowie Laugenstangen gibt es auch. Dazu kommt eben ein Salatbüffet und NAchtisch. was im Menü mit inklusive ist. Ich denke, es ist eigentlich für jeden etwas zu finden ;) Für die Schulneulinge gibt es übrigens für deren Eltern die Möglichkeit, 3 Tage mit zu essen, um sich selber ein Bild des SPeisen-Qualität zu machen.Vorbestellt werden muss nichts, es ist reichlich da, oder eben mal ein Teil ausverkauft, durch 3 !!verschiedene Angebote aber sollte immer was da sein.

Von daher, eigentlich finde ich das Angebot gut und das Kind kommt NIE nach Hause, ohne gegessen zu haben. Als es noch AG gab, wo sie befreit war, blieb sie trotzdme die Pause mit ihren Freundinen dort, um in der Mensa zu essen.

Ich denke, die Schule fragt dies ab, weil viele Eltern eben sagen, das sie ihr Kind nicht von anderen fremdbestimmt lassen möchten und es ihre Sache ist, was die Kinder essen und ob sie bestellen. (So eine Umfrage erfolgte ebenfalls für die Regelung der Handy -Nutzung.) Ich denke, da wurden gerade Diskussionen von ELtern-Schule geführt. Schule massregelt, Eltern laufen Sturm ;)

Die Schule verlassen dürfen die Kinder ab Sekundar 2, also 11. Klasse. Dann stürmt alles zum Dönerladen, der auch alles andere im Angebot hat. ;) Aber das ist dann ja ok, da hat die Schule nix mehr mit zu tun. (Müll) Bis dahin hoffe ich, das die gesunde ERnährung im Kopf der Kinder angekommen ist *gg* und die folgen auf der Waage. Und es dann nicht gnadenlos ausgenutzt wird....

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die Woche.

viele Grüße
Nick

Katrin

(8058)
mungo68#hotmail.com

antwortete am 29.02.2016 um 07:43:44 Uhr:

Guten Morgen,

obwohl wir das alles schon hinter uns haben, möchte ich doch noch etwas dazu sagen

Eben beim Lesen von Nicks Antwort fiel mir ein Vergleich mit meinem Arbeitsplatz ein
Wir haben so etwas wie eine Kantine/Cafeteria, täglich gibt es 3 verschiedene Hauptgerichte, Suppe, Salatbuffet
Man möchte meinen, da sei für jeden was dabei - aber regelmäßig kommt der Mann mit den Pizzaschachteln, der asiatische Lieferdienst oder eine ganze Gruppe holt sich abteilungsübergreifend etwas vom Dönerstand.
Und warum nicht? Manchmal hat man eben Lust auf Pizza, Döner und Co.?

Einmal die Woche, was soll falsch daran sein? Und ich glaube kaum, daß ein Döner mit magerem Putenfleisch, viel frischem Gemüse und Joghurtsoße ungesünder sein soll als eine fettige Schnitzelsemmel??

Wenn es die Ausnahme und nicht die Regel ist, dann finde ich es völlig ok und es bringt ein bissl Abwechslung in den oft recht öden Schulalltag ;-)
Die Imbisse haben ja auch oft Schülerpreise.

Kommt natürlich immer auch auf die örtlichen Gegebenheiten an, aber verbieten würde ich es meinem Kind nicht.

Und die Aussage von dem Schulleiter? finde ich gelindegesagt eine Frechheit. Ich soll also um 5.00 aufstehen und meinem Kind ein Schnitzel braten, damit es sich keine Leberkässemmel kaufen muß?
Und wenn, dann hätte mein Kind trotzdem kein warmes Mittagessen.

Kinder lernen nicht in der Schule, wie man sich richtig ernährt. Das lernen sie in erster Linie zuhause. Da sehen sie wie eingekauft wird, wie gekocht wird, wie man mit Lebensmitteln umgeht.
Einmal die Woche Essen vom Lieferdienst richtet doch nirgendwo Schaden an. Ich finds gut

SG
Katrin

Dreamy **

(15952) Kinder: J.: 12.10.2001 / M: 10.10.2006
Dreamy-imBZ#gmx.de

antwortete am 29.02.2016 um 09:33:50 Uhr:

Hallo,

mein Sohn geht in die 8. Klasse und seit diesem Jahr darf er in der Mittagspause das Schulgelände verlassen.

Er hat zwei Mal die Woche Nachmittagsunterricht, das Essen in der Mensa ist gruselig, an der Schule der Kleinen gibt es dasselbe und ich mag es auch nicht(gebe es dort öfter aus).
Sohn bekommt fürs Mittagessen € 2,-bis 3,- von mir mit, er kann dafür entweder zum Bäcker gehen oder zum Supermarkt, manchmal legt er auch was drauf und sie laufen zum Dönerladen.
Einmal fiel noch eine Stunde aus und sie haben sich zum Schüler, der am nächsten wohnt, Pizza liefern lassen.

Na und?
Mittwoch ist hier der Tag, wo alle auswärts essen, ich treffe mich dann oft mit meinem Mann zum Essen beim Thai oder Italiener, der Sohn isst was er möchte und die Kleine isst in der Schule, Mittwoch gibt es oft was Gutes, auch wenn es sonst nicht so toll ist.

Warum auch nicht? Wir haben früher oft in der Kantine gegessen(Mann und ich, gleiche Firma), wenn es da nichts Tolles gab, sind wir auch schon mal zum Burger King oder Mc Doof gefahren.
Finde das jetzt nicht schlimm, zumal ich meist abends koche, kommt also nicht oft vor.

Ich würde eher das Problem bei den Kartons, also dem vielen Müll sehen.
Und mit dem Caterer der Schule sollte man mal sprechen, da sind wir aktuell auch grade dran.


LG Helga

saba

(32387)
s.payr#chello.at

antwortete am 29.02.2016 um 09:51:20 Uhr:

guten morgen,

von was für einer schule reden wir - doch wohl nicht von der grundschule? da frage ich mich nämlich, warum die schüler die schule nicht verlassen dürfen!?

ich unterschrieb alljährlich, seit mein kind ins gym kam, dass es in freistunden die schule verlassen darf, und gut is. ganztagsschulen waren es nie, aber nachmittagsunterricht gibt es oft genug. dann geht er eben raus und besorgt sich was zu essen. der grund dafür: das mensa-essen ist ihm zu wenig. er ist nun mal ein riese, und die mensa-portionen reichen vorn und hinten nicht. (übrigens kauft er sich weder pizza noch döner noch burger draußen ... sondern schnitzel mit kartoffelsalat, oder sushi, oder chinesisches, und das ganz ohne ge- und verbote meinerseits)

ich hätte mich auch nie dazu verdonnern lassen, frühmorgens vorzukochen, um kindchen mit einem gesunden mittagessen zu versorgen. was für eine idee :-O ... als ob es keine berufstätigen mütter gäbe, die auch so schon zu kämpfen haben, um job und familie und evt. auch noch ein paar stunden schlaf unter einen hut zu bringen.


gruß,
saba

Gabriele

(9784) Kinder: M: 0.00.0000 / J: 0.00.0000 / M: 0.00.0000
biene#arcor.de

antwortete am 29.02.2016 um 11:39:26 Uhr:

Liebe Katrin
Nein, niemand soll um 5 aufstehen und seinen Kindern Schnitzel braten, man soll rechtzeitig aufstehen um seinem Kind überhaupt etwas zum essen mit zu geben und nicht 5 Euro für ein Fleischkäsweckle in die Hand drücken.
Wie du sagst, die richtige Ernährung lernen die Kinder daheim und nicht in der Schule.

LG
GAbi

Yvonne * (Fabian 04.06.01)

(10176)
yvonne71_w#yahoo.de

antwortete am 29.02.2016 um 12:04:30 Uhr:

Hallo,

Ich wüsste nicht, dass es an der Schule meines Sohnes ein Verbot von Lieferdiensten gibt. Es wäre auch nicht nötig, weil die Schüler die Schule zur Mittagspause verlassen dürfen. Es gibt eine Mensa, die aber fast ausschließlich von Ganztagsschülern besucht wird (die dort essen müssen, wenn sie dafür angemeldet sind und die Schule nicht verlassen dürfen).

Mein Sohn hat nur alle zwei Wochen einmal Nachmittagsunterricht und ißt dann in der Stadt Döner oder Pizza - damit habe ich kein Problem, ist ja nur alle zwei Wochen mal. Wir wohnen in einem Dorf, hier gibt es sowas nicht :)

LG
Yvonne

Caroline

(13946) Kinder: M: 0.00.0000 / J: 0.00.0000
Caroline-Weiss#gmx.de

antwortete am 29.02.2016 um 16:48:41 Uhr:

Lieferdienst?
Schade, dass Jannis (8. Klasse) gerade beim Skifahren ist, sonst hätte ich ihn gleich mal interviewt, ob es das hier am Gymnasium gibt.

Hier ist es so, dass nur die 5. Klasse das Gelände offiziell nicht verlassen darf, ist aber eher ein formales Verbot, da es sich um ein sog. Schulzentrum handelt, das nach allen Seiten offen ist, da gibt es keinen Zaun oder ähnliches. Daneben ist gleich eine riesige Berufsschule, die würden sich wohl nicht "einsperren" lassen wollen.
In ca. 3-5 Minuten Entfernung gibt es ein E-Center, da geht Jannis öfter hin und holt sich
a) entweder eine Döner-Box vom Imbisswagen, der vor dem Supermarkt steht oder
b)ein Stück warme Pizza vom Bäcker, der im E-Center ist oder
c) Hörnchen/Donut sonstiges und einen Energydrink (obwohl der offiziell von mir verboten ist :-/)
Ansonsten sind sie auch (eher selten, weil weiter weg) zum McDonalds gelaufen oder zum Dönerladen.

Ich sage da nichts, denn in der 5. Klasse, als er brav in die Mensa ging, war sein Standardessen:
1 Caprisonne
1 Donut und
1 Stück Pizza

Einmal glaub ich, hat er einen Hähnchenschenkel gegessen! Das andere Essen hat ihn nie interessiert, da da immer etwas dabei war, was er nicht mochte, und er ist sogar ein Probierkind, er probiert sogar neue Lebensmittel. Oder das ausgewählte Essen war schon weg!
Er merkt selber, das das Essen, das er zu sich nimmt, ihn nicht wirklich sättigt, aber bislang ist das nur zweimal die Woche.

Milena ist jetzt in der 5. Klasse im gleichen Gymnasium und hat bislang immer Nudeln mit Rahmsoße gegessen. Wenn es mal was gibt, was ihr schmecken würde, ist es vergriffen, bis sie dran ist. Sie beschwert sich auch, dass sie ewig anstehen müssen, es gibt dann z.B. keinen Donut oder Pizza mehr, so dass sie das Standard-essen ihres Bruders nicht kriegt ;-)).
Morgen hat sie mir erklärt, dass ich ihr ein Brötchen machen soll, das sie in der Mittagspause isst und morgens holt sie sich was beim Hausmeister (da gibt es von Laugenstangen über Kartoffelecken bis zur Currywurst alles, aber nur in den Vormittagspausen) oder im Schülercafé, da gibt es eher gesunde Sachen wie Bagel mit Frischkäse oder Käsebrötchen, Smoothies usw.

Ich glaube, wenn ich darüber nachdenke, habe ich beim Abholen um 13 Uhr schon Lehrer gesehen, die was vom Chinesen geliefert bekommen haben. Daher denke ich, dass das nicht verboten ist, der Rektor weist aber immer auf die Mensa hin und lobt sie - aber das verdient sie nicht wirklich.

Gruß
Caro

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