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  esport wird olympisch

 
  Nicole* (19707)
 Nilami#gmx.de
 Kinder: LM: 18.10.2001,

 schrieb am 20.04.2017 um 06:12:03 Uhr:


 

guten morgen,

gestern habe ich es im radio gehört und ich weiß noch nicht so, was ich davon halten soll.

2022 wird es china das erste mal wettbewerbe fü esport mit medaillenvergabe geben. ich zitiere mal:

Ist Esport richtiger Sport? Das Olympische Komitee Asien hat darauf eine eindeutige Antwort: Computer- und Videospiele werden Teil der Asiatischen Spiele 2022 in Hangzhou, China. Dort gibt's dann auch Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die besten Athlethen in mehreren Disziplinen. Einen Fingerzeig auf mögliche Spiele liefert bereits im September diesen Jahres das AIMAG-Event in Ashgabat, Turkmenistan (Asian Indoor and Martial Arts Games). Dort wird unter anderem FIFA 17 gespielt, außerdem Mobas (hier würden sich die Platzhirsche Dota 2 oder League of Legends anbieten) sowie "Real Time Attack"-Spiele, womit sowohl Ego-Shooter als auch Echtzeitstrategie-Titel (RTS) à la Starcraft 2 gemeint sein könnten.


ähm ja. eigentlich ist zocken kein sport für mich im eigentlichen sinne. auch wenn das von den anforderung an den körper wohl anders gesehen werden kann. noch mehr erstaunte mich, das schalke 04 wohl schon profispieler beschäftigt. auch verwunderte mich die info, das wohl große hallen mit zuschauern gefüllt werden, wenn weltmeisterschaften gespielt werdem.

ich glaube ich bin total rückständig. da fehlr total der sinn dahinter, anderen beim zocken zuzusehen... obwohl, meiner jugend haben wir auch olympischr spiele auf dem c64 mit joystick gespielt *ggg* vielleicht waren wir der zeit doch weit vorraus....

und trotzdem, für mich ist esport kein sport im klassischen sinne und ob man da den kindern nicht falsche signale setzt. auf der einen seite warnt man, süchtig zu werden und es gibt empfehlung bezüglich reglementierter spielzeit und dann so ws?

ich freu mich über eure meinug und bitte noch, meine fehlende großschrift zu entschuldigen. die katze blockiert den 2. arm.

viele grüße
nick

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Mrs. Long-haired³, E LLA -*-----

(164) Kinder: J.: 15.06.1998
xdergel#t-online.de

antwortete am 20.04.2017 um 10:15:30 Uhr:

Hallo Nick,

ich hatte das gestern Nacht gelesen und erst mal geschaut ob es sowas wie einen zweiten 1. April in Asien gibt ;).

Das Thema ist für Eltern mit computerverrückten Kindern gewiss interessant...
hier:
im Kindergartenalter das Passwort von Freunden geknackt -ich habe sie vorgewarnt, ich würde MEIN Kind nicht alleine lassen und neinnnnnnnnn wir haben das nicht forsiert, Computer war die Ausnahme, dass lässige grinsen ist schnell verschwunden-...und nein wir wissen nicht woher er lesen und schreiben konnte...(war übrigens eine Freundschaft die durch das Babyzimmer entstanden ist )

...heute Besitzer von einer Hostirgendwas-Plattform mit Eigenprogrammierungen + weltweiten "Freunden" bis hin zu täglichen Gesprächen in englischer Sprache)....äh Thema.

Jetztzeit:
Wird bei der Haussuche auch die Internetleitung bedacht (im ersten Augenblick recht rüde von mir beiseite gewischt, bis es bei einigen Häusern auch meinem Internet an den kragen ginge *fg* und wir uns mehr Gedanken um des Katers Wohlbefinden gemacht haben...und wenn das zum Kind dazu gehört...was mich dann doch peinlich berührte, denn ich wäre stinkesauer wenn ich meine Onlinezeugs nicht mehr machen könnte (Von Netflix über Amazon bis hin zum Einkauf...wobei ich mit einer Pingzeit von 5 Sekunden -also Beispiel wenn wir via Satelittenschüsse das Internet hätte- leben kann...Livezocker nicht...))

Das Gaming Hallen füllt etc. haben wir schon mitbekommen. Dazu kommt: wir hatten plötzlich eine "Plattform" zum Gucken auf unserem TV-Zugangsgedönse.
Das habe ich mir 2-3 Minuten (gab es zich Spiele zur Auswahl) angesehen. Der Sohn hat sich da so einiges angesehen. Ob das gut oder schlecht ist, seufz. Ich sage es mal so. Er ist noch in der Entwicklung. Ich habe früher auch sehr viel gezockt, ja auch Ballerspiele wie Doom (könnte ich jetzt nicht mehr, mir zu gruselig). Und als das Internet ganz neu war, noch bevor es das BZ gab, habe ich es übertrieben und die Rechnungen flatterten ins Haus. Das hat mehrere Monate gedauert bis ich mein Verhalten dem Kontostand anpassen konnte (mental).
Der Unterschied ist, ich habe auch viele andere Dinge gemacht, außer Zocken (mit Freunden was unternommen, raus in den Stadtpark, Sport etc./ nicht ausschließlich auf meinen Sohn bezogen. Weil da ist es mal ausgeglichen und mal nicht, als was wir uns als Eltern wünschen würden...).


Ich glaube man würde sich weniger Gedanken machen, wenn das das (nicht immer, aber doch recht häufig) doch sehr einseitig wäre. Also fast nur das Zocken bzw. Comuptergebastelpimpingtralala. Wobei ich das allgemein meine und nicht auf uns bezogen


Gestern abend hatten wir bei uns eine Hausbesichtigung. Unsere Nachbarn. Wir unterhielten uns ausgiebig.Der Schwiegervater wird 80 und hat sich eine Playstation 4 gekauft, ein neuer Rechner um ein gewisses Spiel zu spielen wäre im Vergleich hochpreisiger gewesen. Fanden wir spontan gut (fanden? wird das so geschrieben?). Komisch warum eigentlich? Vielleicht weil er sich so auch fit hält. Geistig. Körperlich ist er in beneidenswert guter Verfassung und ich hoffe das bleibt noch viele viele Jahre so. Gut, dieser Mann hat eine andere Vita als ein 15....19...jähriger ...;). Die Mischung ist hier sehr gelungen. Ich hoffe er liest das nicht *lach*, wobei ich meinem Mann letzte Woche erst von ihm erzählt habe (Fitnessgrad, Beweglichkeit, Energie).


Also was kritiseren?
Ich sammel Ideen, also das was ich in den letzten Jahren gehört habe bzw. auch selbst überdenken. Das heißt nicht das DEM IMMER so ist und das ICH DAS DENKE. Sondern das was ich gehört/ gelesen/erfahren habe:

-Den Suchtfaktor? Ja definitiv.

-Die eventuelle Isolation.

-Vernachlässigung von Schule

-Hirnstruktur verändert (gut und schlecht, je nach Blickwinkel)

-Gelenks,- Haltungsschäden

-Verhaltensveränderung (Gewaltbereitschaft erhöht? Kann ich nicht beurteilen. Bei meinem Kind nicht. Andere Kinder die schon mit 10 spiele für 18jährige gezockt habe...ja hab ich erlebt. Das könnte aber eine Jugendsünde bzw. Charakter sein. Also ich kann das nicht isoliert auf das Gaming festmachen)

-Vernachlässigung von Körper und restlichen Geist

-Der Faktor Geld (alles wird in die Kisten gesteckt)

-Die Stromkosten der Eltern *hust*, so ne Gamingkarre muss ja laufen und läuft manchmal länger als gedacht

-Die Eltern die in der Zwickmühle sind.
Bis zu einem gewissen Alter können Hilfsprogramme die den Rechner nur zu bestimmten Zeiten freigeben helfen. Bei einem begabten Computerkind ist das gelinde gesagt ein Kampf den
Eltern verlieren (Progamme sind umgehbar). Das heißt aber nicht, das Eltern ihre Werte beiseite legen sollten. Ein Kind das kein Interesse daran hat oder Eltern die das Problem nicht haben können sich das vielleicht nicht vorstellen und doch gibt es Grenzen der Kontrollierbarkeit, wenn das Kind pfiffig ist und es darauf anlegt hilft nix. Nennen wir hier übrigens auch Gaming Faktor bzw. Gaming the System ...also in allen Lebensbereichen. Also das System erkennen und die Schwächen nutzen...das kann mein Sohn sehr gut. Positiv wie negativ besetzt. Das hat er von mir geerbt ;). Und die Rache kommt in Form von Enkelkindern ;-)

Worauf wir immer geachtet haben, das es altersgerecht ist.
Auch das ein Kampf, aber eher von der Außenwelt (Geschenke, Freunde, Familie)...Wobei schon in der Grundschule haben Mitschüler Spiele für FSK 16...18 gehabt.

Wünschenswertes Ideal(aus Diskussionen die mir so einfallen und nein das ist nicht auf meinen Sohn bezogen, aber könnte so sein. Da geht es mir darum, würde man sich sorgen, wenn....ja wenn folgende Dinge im Leben vorhanden wären:
-mehr Bewegung...
-mehr Sonnenlicht...
-gute Schulnoten...
-Freunden in der realen Welt...
-breites Spektrum -an Interesse,
-gerne noch was ehrenamtliches,
-gutgelaunt auch wenn das Abendessen ein Liverollenspiel unterbricht...
-mal ein Buch oder so...
-eine selbstfrisierende Frisur ;) *sorry*
->Wir dürfen Träumen, sollten aber unser
Kind nicht am Ideal zerbrechen lassen (die Beispiele sind übertrieben). Einiges davon ist hier gut am Laufen und der Rest wird sich zeigen.

Wie ich das so bei uns sehe? Keine Ahnung.
Als ich vor einigen Jahren sehr lange liegen musste bzw. 6 Monate nur sitzen konnte (Rippenserienfraktur, Bronchitis wegen falschem Atmen ob des Schmerzes...), da habe ich sehr viel gezockt. Online. Liverollenspiele. Da habe ich auch Geld ausgegeben. Nur ICH hatte das Geld ;) und ich hatte die ZEIT bzw. war das für mich eine gewünschte Ablenkung und der Geist blieb fit. Mein Team war wochenlang auf Platz 1. Wir haben div. Stadien des Spiels mit all den Neuerungen durchlaufen und irgendwann habe ich dann Schluss gemacht. Der Punkt das der gute Platz des Teams nur haltbar ist, wenn jemand investiert (Geld) ist einfach zum mäusemelken. Und irgendwann fühlte es sich wie Arbeit an, weil ein Team von 10-15 Leuten geführt werden musste und immer wieder neue Leute angeworben werden musste + div. Intriegen intern...
Irgendwann musste man bei JEDEM Kampf auch online sein und div. Sonderaktionen absolvieren, dass man quasi täglich 6-10 Stunden online hätte sein müssen um das zu schaffen. Da habe ich dann den aufgehört.

Worauf möchte ich hinaus.
Ich kann nicht unterscheiden wann es Sucht ist und wann einfach ein ausgiebig betriebenes Hobby und eben das was das Kind gut kann. Das Zusammenprallen mit der Pubertät (Rückzuck, Höhle bauen, verändertes Verhalten...kann einem Sorgen bereiten und ist wohl nicht so gut von einem Suchtverhalten zu unterscheiden. ) Die Grenze ist wohl wenn alles vernachlässigt wird oder gar jemand kriminell deswegen wird


Es gab Phasen da habe ich mir keine Sorgen gemacht. Reiten, Radfahren, Freunde auswärts...und dann eben die "Höhlenphase", die aber recht viele Jugendliche haben...usw. usf...

Als ich im Krankenhaus lag, habe ich Patienten im Alter meines Sohnes (von 18-22) gehabt. Die waren süchtig und das war erkennbar. Gut in den 3 Monaten gab es so viele Sachen. Aber eben auch die negativen Seiten von Sucht habe ich da erlebt. Aber auch andere Altersklassen hatten so ihre Probleme, mal 3 Minuten ihr Handy auszulassen...

So. Ich hoffe mein Text ist verständlich. Ich muss ein neues Medikament einnehmen. Heute das erste Mal und das macht müde und kodderig. Also falls das alles zu verwirrend ist, habe ich JETZT eine Ausrede ;).

Rechtschreibfehler korrigiere ich jetzt nicht. Zu müde.

Liebe Grüße
E.l.l.a
PS: Eigentlich hatte ich ganz kurz antworten "wollen". Nämlich das doch das spannenste ist, ob die Katze noch auf dem Arm sitzt ;) und dann dachte ich nach und bemerkte die schwere des Themas...seufz.

Barbara -**

(14098) Kinder: R 1: 8.04.1999 / R 2: 15.03.2002
barbara.nf#web.de

antwortete am 20.04.2017 um 15:57:31 Uhr:

Hallo,

*seufz*, jaja, das ist wohl der Trend der Zeit...

als ich kürzlich las, dass die Jugendorganisation "meiner" Partei zur Landtagswahl fordert, dass eSport in den schulischen Sportunterricht mit aufgenommen wird, war mir endgültig klar, dass ich alt bin. Sehr alt.

Andererseits: es gibt doch auch noch mehr, teils sehr bewundernswerte, Beschäftigungen, bei denen ich mich frage, warum sie unter "Sport" laufen:
Schach
Skat
Schießen
Kegeln (grenzwertig, da bewegt man sich ja wenigstens ein bisschen).

Aber der Schulsport sollte m.E. doch andere, dringendere Lücken schließen.

Olympia: im Zuge der fortschreitenden Kommerzialisierung wäre eSport da wohl nur konsequent. Wenns dann nur noch eSport gibt, brauche ich auch nicht mehr so viel Fernsehen zu gucken, wenn Olympia ist.

Viele Grüße
Barbara

Romy***

(21756) Kinder: : 0.00.0000 / J: 1.01.1999 / F: 1.01.2004 / N: 1.01.2013
romy.schatz777#googlemail.com

antwortete am 23.04.2017 um 07:35:36 Uhr:

Hallo,

Ich gestehe,ich musste erstmal schauen,ob heute der erste April ist.

Für mich hat das nun wirklich überhaupt nichts mit Olympia zu tun.

Barbara,ich glaube ich bin auch alt.smileydersichdiehändevordieaugenhält.

LG Romy

Romy***

(21756) Kinder: : 0.00.0000 / J: 1.01.1999 / F: 1.01.2004 / N: 1.01.2013
romy.schatz777#googlemail.com

antwortete am 23.04.2017 um 07:44:16 Uhr:

Ach und liebe Ella,

Keine Ahnung was du hast,aber ich wünsche Dir alles gute,kiloweise Gesundheit und dass du schnell wieder auf die Beine kommst.

LG Romy

Mrs. Long-haired³, E LLA -*-----

(164) Kinder: J.: 15.06.1998
xdergel#t-online.de

antwortete am 23.04.2017 um 12:50:28 Uhr:

Danke Romy *knuddel*.


 

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