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  Abiturienten in DK

 
  Ursel (7068)
 ursel-mrohs#salldata.dk
 Kinder: Die Große: 00.00.0000, Die Jüngste: 00.00.0000,

 schrieb am 22.06.2017 um 23:24:53 Uhr:


 

Hej allesammen!

Wir sind zurück von der Abifeier in der Familie unserer Nichte - und wieder freue ich mich so über diesen dänischen Brauch:
Die Studentenmützen.
Sie prägen in dieser Jahreszeit das Stadtbild überall, alle warten fast auf sie und freuen sich riesig, die ersten zu sehen - sie verkörpern Lebensfreude, Erleichterung, Hoffnung, dieses Gefühl, einem stehe die ganze Welt offen und sie stehen für gelungenen Abschluß und Neuanfang, egal wie und wohin.

Sie sind unterschiedlich, je nachdem, welche Schule mit welchen Schwerpunkten man besuchte, welche und wieviele Fächer man auf A-Niveau hatte etc. - aber ihre Träger wecken in uns allen dieselbe Lebenslust und übergreifende Freude, die es eben auch in dieser Jahreszeit geben.

So, das war mal ein Loblied auf einen schönen Brauch in meiner neuen "Heimat" - man trägt diese Mützen nur in dieser kurzen Zeit und dann nie wieder - aber ich mag sie, alle Jahre wieder!

Gruß Ursel, DK

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Manisha

(32388) Kinder: K1: 1.06.2000 / K2: 1.02.2002 / K3: 1.04.2004
muesli77#hotmail.ch

antwortete am 23.06.2017 um 18:22:12 Uhr:

Hallo Ursel

Ich erinnere mich auch total gerne an meine Zeit nach dem Abitur.
Man glaubte wirklich, die Welt stehe einem offen, und ich war wohl zum ersten Mal stolz auf mich. Auch die Gemeinschaft war total klasse in der Zeit. Und ich habe das damals einfach nur genossen.

Auch ohne Mütze ;-) Obwohl der Brauch richtig schön klingt!

Lieber Gruss
Manisha

Ursel

(7068) Kinder: Die Große: 0.00.0000 / Die Jüngste: 0.00.0000
ursel-mrohs#salldata.dk

antwortete am 23.06.2017 um 19:59:17 Uhr:

Ja, Manisha, genau das ist das "Feeling".
Und alle fühlen sich eben daran zurückversetzt. Alle freuen sich deutlich mit, alle gratulieren völlig Unbekannten - es ist eine gute Stimmung.
Gestern beim Fest für unsere Nichte fragte einer der Gäste auch amüsiert-nachdenklich, was wohl Touristen, die ja langsam um diese Zeit hier stranden, wohl denken, wenn sie die vielen Mützen sehen, die irgendwie entfernt ja auch Burschenschaften denken lassen und nichts damit zu tun haben.
Zudem fahren Horden dieser bemützten jungen Menschen halb- oder volltrunken von Glück, Freude und auch Alkohol in Wagen von Elternhaus zu Elternhaus und feiern, johlen, hupen - genießen ihr Jungsein und Freisein (bis zum nächsten Startloch...:) ).

Die Mütze meines Mannes, übrigens aus einer Zeit, wo man aus Protest gegen das Estalishment und Althergebrachte lieber keine Mütze wählte (seine Klasse war die einzige mit, und auch da gab es 6, die sich verweigerten, allerdings dann doch nicht konsequent: Fürs Abschlußphoto hatten sie sich Papiermützen gebastelt, lächel) hängt in seinem Büro... Töchterlein hat ihre allerdings noch hier in ihrem alten Zimmer. Mal sehen,w as daraus wird.
Immerhin haben Klassenkameraden und Lehrer ja auch gute Wünsche hineingeschrieben.

Ja, mag sein, ein sinnloser, aber eben ein schöner Brauch, den ich persönlich jedes Jahr aufs Neue sehr mag!

Gruß Ursel, DK


 

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