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  Welches Instrument für Klavierschüler?

 
  Simone (30008)
 Simoe#web.de
 Kinder: Junge: 01.01.1992, Junge: 01.01.1997, Mädchen: 01.01.2006, Mädchen: 01.01.2007,

 schrieb am 03.10.2017 um 18:48:44 Uhr:


 

Hallo!

Auf welchem Instrument lernen und üben eure Kinder Klavier?
Unsere Tochter hat seit einem halben Jahr Klavierunterricht.
Sie ist ziemlich gut und hatte auch schon mehrere Auftritte.
Nun reicht ihr Keyboard zu Hause nicht mehr aus.
Die Klavierlehrerin empfiehlt natürlich ein richtiges Klavier.
Aber dafür reichen weder Platz noch Geld aus.
Könnt ihr uns ein E Piano / Stage Piano empfehlen?
Ich bin total unmusikalisch und mich erschlägt das Angebot.

Viele Grüße, Simone

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 Die Antworten auf diesen Beitrag
 

Andrea

(23113) Kinder: xyz: 0.00.0000 / xyz: 0.00.0000 / xyz: 0.00.0000
honey66#web.de

antwortete am 03.10.2017 um 19:03:18 Uhr:

Wir haben uns bewusst für ein E-Piano entschieden. Ein gutes, gebrauchtes Instrument. Natürlich kommt der Klang nicht an einen Flügel heran, aber es wurde uns bestätigt, dass es ein sehr gutes Instrument sei.

Warum?
- der Preis natürlich ( unseres kostete gebraucht, 7 Jahre alt, pfleglich behandelt von einer hervorragenden Klavierschülerin, die einen Flügel zum Abitur bekam, 700,-- € )
- das Gewicht. Ein E-Piano kann jederzeit auseinandergebaut und umgestellt werden.
- die Nachfolgekosten entfallen. Es muß nicht gestimmt werden.
- Sie kann auch mit Kopfhörer üben, sollte es ihr einfallen, am Sonntag um 7.00 Uhr früh üben zu wollen. ( passiert natürlich nicht... )
- der Wiederverkaufswert ist sehr gut, falls Töchterchten dann doch nicht mehr will. Vor einem richtigen Klavierkauf scheuen die Menschen wegen des Preises und des Gewichts oft zurück.

Wir haben ein Yamaha Clavinova


Gruß
Andrea

M@ggie *

(18523) Kinder: S: 26.12.2003
MegimBZ#arcor.de

antwortete am 03.10.2017 um 22:11:40 Uhr:

Hallo Simone,

auch von mir ein klares "Ja" für ein E-Piano.
Ich würde mich in einem Fachgeschäft beraten lassen und Deine Tochter Probe spielen lassen.

Ein gutes E-Piano kann definitiv ein Ersatz für Klavier/Flügel sein.


Liebe Grüße
Maggie

Julia**

(25373)
Julia.Kugel#wir-haben-nachwuchs.de

antwortete am 04.10.2017 um 07:36:10 Uhr:

Hallo,

ehrlich gesagt finde ich keinesfalls, daß ein E-Piano einem Klavier das Wasser reichen kann, jedenfalls keines, auf dem ich bislang gespielt habe.

Daher ist ausprobieren und ein ordentliches Budget einplanen ganz sicher ein Muß.

Gruß Julia

Friederike

(14769) Kinder: L.: 0.00.0000
mail-an-amber#gmx.de

antwortete am 04.10.2017 um 09:19:13 Uhr:

Hallo Simone,

ich bin keine Klavierspielerin, aber meine Tochter, und wir haben uns letztes Jahr intensiv mit dem Kauf eines Klaviers auseinandergesetzt. Der Unterschied zum Klavier liegt zum Einen im Ton (wobei die glaube ich immer besser geworden sind), aber auch im Anschlag - und je besser man spielt, desto mehr schränkt das E-Piano ein.

Ein E-Piano ist m.E. für die ersten Jahre völlig ausreichend. Yamaha soll marktführend sein; sie wurden uns jedenfalls in versch. Geschäften empfohlen. Trotzdem muss man unbedingt selbst ausprobieren, am besten verschiedene, damit man einen guten Vergleich hat.

Wir haben uns übrigens für ein Klavier entschieden, aber meine Tochter spielt schon seit vielen Jahren und geht davon aus, dass sie sich das Klavierspielen als Hobby noch viele viele Jahre bewahren wird. Insofern haben wir von einer "Investition fürs Leben" gesprochen *g*

Viel Erfolg!
Rike

Dreamy **

(15952) Kinder: J.: 12.10.2001 / M: 10.10.2006
Dreamy-imBZ#gmx.de

antwortete am 04.10.2017 um 12:10:59 Uhr:

Hallo Simone,

ich würde in ein großes Musikgeschäft gehen und probieren, dort sollte man auch eine Beratung bekommen.
Wir haben für Lena ein E-Piano gekauft, genau aus den von Dir genannten Gründen.
Es stand einige Zeit im Flur, jetzt beim Sohn im Zimmer im Dach.
Wir hatten riesen Glück und haben ein Teil gekauft, was wegen seiner Farbe nicht so gekauft wurde(rot), dabei fand ich das für ein Kind ganz süß.
So haben wir 70% gespart.

VG Helga

Eva * * * * * *

(3749)
e#n.ms

antwortete am 04.10.2017 um 15:05:17 Uhr:

Hallo,
Meine Kids üben meist auf der Clavinova. Wir liiiieben sie. Allerdings haben sie nebenan bei den Großeltern ein Steingräber-klavier. Hauptunterschied ist, dass die Clavinova mehr Kraft braucht. Die Tasten vom Steingräber lassen sich viel leichter runterdrücken. Aber es ist ok und den Kids macht es Spaß, darauf zu spielen.

LG,
Eva

Susanne

(5220) Kinder: Silke: 2.02.2001 / Silke: 2.02.2001
advent-kommern#t-online.de

antwortete am 04.10.2017 um 16:21:15 Uhr:

Wir haben uns auch für ein E-Piano entschieden - bei uns ist es von Roland.

Der Klavierlehrer meiner Tochter war da allerdings überhaupt kein Purist - die gibt es ja unter Klavierlehrern durchaus in erklecklicher Zahl - der meinte selbst, für eine Anfängerin, von der man ja nie weiß, wie lange sie spielen wird, wäre es völlig überzogen, gleich ein Klavier zu kaufen.

Das Roland ist es geworden, weil uns da der Klang am besten gefiel. Wir haben es erst für 6 Monate gemietet, dann gekauft, die Miete wurde uns dann auf den Kaufpreis angerechnet.

Wundern tut mich übrigens die oben stehende Aussage, dass der Wiederverkaufswert eine E-Pianos hoch sei - DAS habe ich damals genau andersrum gehört (ich muss vielleicht noch mal nachlesen, ob es da nicht auch andersrum steht). Wie bei allen elektronischen Geräten ist der technische Fortschritt groß und dementsprechend hält sich der Wert nicht lange.

Gruß Susanne

Andrea B *98 *02 -05 -08

(84)
FrauB.84#web.de

antwortete am 04.10.2017 um 20:02:02 Uhr:

Hallo Simone,

wir mussten bisher kein Klavier kaufen, aber ich denke, Ihr solltet Euch wegen der Preisfrage nach gebrauchten Teilen umsehen. Fragt Euren Klavierlehrer, oder jemanden kent, der verkaufen will, fragt im ansässigen Musikgeschäft, oder evtl. kennt auch der Klavierstimmer (Adresse(n) bekommt Ihr wiederum vom Klavierlehrer) jemanden, der verkaufen will.

Ich habe schon oft mitbekommen, dass Klaviere regelrecht "verscherbelt" werden, da niemand sie kaufen will bzw. weil niemand sie transportieren kann/will. Wenn Ihr ein paar starke Leute incl. Transporter kennt, dann könntet Ihr auch privat und günstig transportieren.

Ich würde dann auch schauen, was Eure Tochter gerne spielt: Mag sie eher die klassischen Stücke, dann wohl doch eher das Klavier ...
Die elektrischen Teile sind allerdings besser transportierbar, falls das in der Zukunft mal relevant werden sollte ...
- so eine Anschaffung macht man ja auch nicht alle zwei/drei Jahre.

Letztendlich sollte Deine Tochter vorher probespielen - es gibt nichts blöderes, als wenn sie nicht mehr übt, weil das Instrument nicht (für sie) gut genug klingt.

LG, Andrea

Caroline

(13946) Kinder: M: 0.00.0000 / J: 0.00.0000
Caroline-Weiss#gmx.de

antwortete am 05.10.2017 um 20:25:33 Uhr:

Hallo Simone,

ich habe mir zum 40. Geburtstag Geld gewünscht, weil ich Klavier lernen wollte.
Ich habe mich für ein E-Piano entschieden, weil ich
a) nicht wusste, wie lange ich durchhalte (bin jetzt im 3. Jahr)
b) es eine Frage des Geldes war, das E-Piano hat ca. 750 Euro gekostet und ich
c) mit Kopfhörern spielen kann, was für das abendliche Üben sehr angenehm ist.

Der Anschlag ist bei der Klaviereinstellung, dem Klavier meiner Lehrerin sehr ähnlich, wenn meine Kinder auf Keyboard, Orgel etc. umstellen, ist es eben der Orgelanschlag.
Den Schnickschnack der dabei ist, brauch ich selten, schön finde ich, dass ich auch ein Pedal dabei habe...

Der Klang des Klavieres der Lehrerin ist natürlich viel schöner, da gibt es nichts zu beschönigen. Aber mir reicht es derzeit aus. Und ich wüsste auch nicht, wo ich das Klavier derzeit dauerhaft hinstellen könnte...evtl. wenn die Kinder mal ausziehen, aber das dürfte noch etwas dauern ;-)).

Ich habe eines von Yamaha.

Gruß
Caro

Simone

(30008) Kinder: Junge: 1.01.1992 / Junge: 1.01.1997 / Mädchen: 1.01.2006 / Mädchen: 1.01.2007
Simoe#web.de

antwortete am 05.10.2017 um 23:37:55 Uhr:

Hallo!

Vielen Dank für eure Antworten!

Wir waren nun gestern den ganzen Tag unterwegs und haben unzählige Instrumente ausprobiert.
So ganz befriedigend war das nicht, da es nur E - Pianos von Yamaha gab und natürlich viele verschiedene Klaviere. Gern hätten wir mal noch E-Pianos anderer Marken ausprobiert.

Ein Klavier wäre mir vom Klang her am liebsten.
Kommt aber nicht in Frage.
Töchterchen war vom Clavinova begeistert. Erstaunlich, welche Unterschiede es da gibt.
Unser eingeplantes Budget wird jedenfalls nicht ausreichen.
Das favorisierte Modell kostet 1800€. Bei preiswerteren war der Klang irgendwie so schrill und unangenehm.
Nun schauen wir mal, was der Gebrauchtwarenmarkt so bietet.
Wäre schon schön, noch ein wenig sparen zu können.

Viele Grüße, Simone

Manisha

(32388) Kinder: K1: 1.06.2000 / K2: 1.02.2002 / K3: 1.04.2004
muesli77#hotmail.ch

antwortete am 07.10.2017 um 19:35:33 Uhr:

Hier noch eine Stimme für E-Piano von Roland.

Das ist wirklich sehr gut, kommt einem Klavier sehr nahe, auch vom Anschlag her, und man kann mit Kopfhörern spielen und üben.

LG


 

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