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  Eingriff in die Privatsphäre?

 
  Simone (30008)
 Simoe#web.de
 Kinder: Junge: 01.01.1992, Junge: 01.01.1997, Mädchen: 01.01.2006, Mädchen: 01.01.2007,

 schrieb am 24.11.2017 um 02:15:55 Uhr:


 

Hallo!

Unter den Eltern der 5.Klasse wird gerade heftig diskutiert.
Die Kinder sollen für den Englisch Unterricht einen Film über ihr zu Hause und ihre Familienmitglieder drehen. Es sollen die Wohnung und die Familienmitglieder vorgestellt werden.
Dieser Film wird dann in der Klasse gezeigt und benotet und / oder auf dem Rechner der Lehrerin zwischen gespeichert, von ihr angesehen und benotet, falls jemand ihn nicht der ganzen Klasse zeigen möchte.
Die Meinungen über diese Aufgabe gehen weit auseinander.
Mal ganz abgesehen, von meiner eigenen Meinung würde mich mal interessieren, wie ihr darüber denkt.
Würdet ihr diesem Projekt zustimmen, dieses unterstützen oder ablehnen?

Neugierige Grüße
Simone

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Ulli

(19956) Kinder: X: 0.00.0000 / X: 0.00.0000 / Winterjunge: 0.00.0000 / Sommermädchen: 0.00.0000
Nur.fuers.BZ#gmail.com

antwortete am 24.11.2017 um 03:54:58 Uhr:

Moin Moin Simone!

Von mir ein klares "Kommt-darauf-an" ;-)

Szenario 1: die Klasse ist sehr homogen. Ähnlicher Sozialstatus, die Kinder entstammen alle der bürgerlichen Mitelschicht, alle in eigenen Häuschen oder großen Wohnungen mit eigenem Zimmer untergebracht.
Prima, dann kann man den Film drehen. "Mein Haus, mein Auto, mein Swimming Pool, meine Pferdepflegerin.... ;-)))"

=> sehr unrealistische Voraussetzungen, aber es soll Gegenden in Deutschland geben, wo solche Klassen existieren.

Szenario 2, viel wahrscheinlicher: Die Kinder in der Klasse sind völlig unterschiedlicher Herkunft. Vom Einzelkind, das zwei eigene Zimmer hat, bis zum sozial schwachen Kind, das sich ein kleines Zimmer mit drei Geschwistern teilen muss, ist alles dabei.

Einschub: In "meiner" Klasse gibt es sogar eine Familie, die nicht mal ein Wohnzimmer hat, weil in allen verfügbaren Zimmern mindestens 3 Leute schlafen. Und die nie gemeinsam essen, weil einfach kein groß genuger Tisch in die Küche passt.

Wie sollen sich solche Kinder dann fühlen, wenn sie den Film abliefern? Selbst wenn er "nur" der Lehrerin gezeigt wird. Außerdem klickert doch in allen Köpfen, was das Kind zu verbergen hat, wenn der Film nicht offen gezeigt wird.

Mein Kompromiss-Vorschlag wäre, dass der Film an einem "Lieblingsort" des jeweiligen Kindes gedreht wird. Das könnte dann der Spielplatz, das eigene Kinderzimmer oder der Schrebergarten sein. Eben der Platz, den das Kind mag. Den kann man auf Englisch genau so gut beschreiben wie eine Wohnung ;-)

Erzähl mal, wie der Konflikt gelöst wurde.

Liebe, schlaflose Grüße
Ulli

Barbara -**

(14098) Kinder: R 1: 8.04.1999 / R 2: 15.03.2002
barbara.nf#web.de

antwortete am 24.11.2017 um 08:08:24 Uhr:

Guten Morgen, Ihr Nachteulen!

Meiner Meinung nach geht das gar nicht! Wie viele Menschen unter welchen Umständen zu Hause wohnen, geht erstmal niemanden aus der Schule etwas an. (Einschub: gaaanz früher, als ich noch zur Schule ging und Klassenbuchführerin war, wurden in den Klassenbüchern noch der Beruf des Vaters und die Anzahl der Geschwister zu jedem Kind eingetragen, ich bin froh, dass diese Zeiten vorbei sind).

Es kann immer sein, dass ein Kind die häuslichen Umstände nicht zeigen mag, und das hat nicht nur etwas mit den materiellen Verhältnissen zu tun. Keine Geschwister, eine/n saublöden Bruder/Schwester oder viele Geschwister zu haben, einen oder zwei Elternteile oder sonst was - das alles möchte man vielleicht nicht mit allen teilen, egal wie es materiell um alle bestellt ist. Oder ein Kind ist vielleicht mit den eigenen Umständen zu Hause zufrieden und erst durch so ein Projekt wird klar, dass die Klassenkameraden diese sehr seltsam finden.

In einem Land, wo viel mehr als anderswo der Bildungserfolg immer noch von der sozialen Herkunft abhängt, sollte man von so einem Projekt die Finger lassen. Finde ich. Bin aber auch neugierig, wie das andere sehen.

Viele Grüße
Barbara

P.S. wenn es nur ums Englische geht, kann man die Personen und die Wohnung doch auch durch Playmobil, Lego, Teddybären oder sonstwas ersetzen und eine fiktive Familie filmen.

Petra * *

(2290) Kinder: Tochter: 21.02.2000 / Sohn: 9.10.2002
Petra_BZ#gmx.de

antwortete am 24.11.2017 um 10:30:31 Uhr:

Guten Morgen,

ja. Würd ich :-)

Es ist ja meine Entscheidung, was gezeigt wird, und was nicht. Es muss nicht jedes Zimmer einzeln und bis in die hinterste Ecke gefügt werden... die Kinder sind im 5. Schuljahr. Es geht also klassisch um:

This is our house. I live here with my family... Here's my mum, she likes cooking usw usw

Ich würde unser Haus von außen filmen (die Klassenkameraden werden eh erfahren, wo wir wohnen und Angst, dass die Lehrer plötzlich vor der Tür stehen, hab ich nicht) - an der Haustüre wäre dann Schluss. Entweder kommen wir einzeln an die Haustüre, oder wir filmen im Garten weiter, oder wir stehen alle zusammen draußen.

Je nach Laune könnte auch im Wohnzimmer / Küche gefilmt werden.

Da, wo sonst keine Besucher hinkommen, kommt auch keine Kamera hin. Ganz einfach.

Liebe Grüße

/Petra

Friederike

(14769) Kinder: L.: 0.00.0000
mail-an-amber#gmx.de

antwortete am 24.11.2017 um 12:42:10 Uhr:

Hallo Simone,

aus allen von Ulla genannten Gründen wäre ich dagegen. Ich kann mir vorstellen, dass die Lehrkraft sich überhaupt keinen Kopp darüber macht, ob es Kinder gibt, die ihre Familie und ihre Wohnung nicht der Klasse vorführen wollen. Auch die Wahl, den Film ggfs. nicht vor der Klasse vorzuführen, ist keine echte Wahl.
M.E. müsste das Klassenklima schon herausragend gut sein, damit das möglich ist.

Es gibt ja nun genügend andere Möglichkeiten etwas zu filmen und dabei Englisch zu üben.

vg
Rike

Susanne

(5220) Kinder: Silke: 2.02.2001 / Silke: 2.02.2001
advent-kommern#t-online.de

antwortete am 24.11.2017 um 13:05:44 Uhr:

Hallo Simone,

ich finde diese Aufgabe unmöglich. Als allererstes haben Bilder von mir, meinem Mann und unserem Zuhause auf dem Rechner der Lehrerin absolut nichts zu suchen - die könnte von mir aus zwischenspeichern, was sie will, aber bestimmt keinen solchen Film von uns. Ich möchte ja mal wissen, was sie antworten würde, wenn die Eltern einen solchen Film über die Lehrerin, ihre Familie und ihr zuhause haben wollten!

Es geht nicht nur die anderen Kinder in der Klasse, sondern auch und vor allem sie selbst absolut nichts an, was sie da alles hören will. Eine entsprechende Übung ist auch völlig ohne diesen Eingriff in die Privatsphäre möglich - die Kinder könnten z.B. Figuren aus einem Buch oder Film vorstellen. Ein selbst gedrehter Film bringt für den Englischunterricht IMHO keinen Lerneffekt - mal davon abgesehen, dass diese Filmdreherei inklusive dem dazu nötigen Material, dem Zuschneiden, Vertonen etc. unglaublich aufwendig ist (jedenfalls dann, wenn man so ein Kind hat wie ich, die hätte TAGE damit zugebracht, alles möglichst perfekt hinzukriegen und hätte in der 5. Klasse dazu auch noch jede Menge Hilfe gebraucht!).

Ich bin wirklich gern bereit, mit Lehrpersonal zusammenzuarbeiten und habe höchste Achtung vor diesem Beruf, aber das ist nicht nur ein bisschen, sondern meilenweit übergriffig, das geht gar nicht.

LG Susanne





N.n

(22935) Kinder: X: 0.00.0000 / X: 0.00.0000
Sagichnicht#web.de

antwortete am 24.11.2017 um 14:38:35 Uhr:

Hätte ich gar kein Problem mit. Es wird keiner im Schlafzimmer oder im Bett oder unter der Dusche gefilmt und gut ist. Das ist 5te Klasse da gehts doch nur um „ this is my mother, father, Brother, sister, dog we life in a House, flat (wasauchimmer). Ein paar Sekunden die jemand winkend vor der Haustür, auf dem Sofa am Herd oder im Hausflur stehen tun keinen weh und zeigen nichts von den tatsächlichen Lebensumständen. Die meisten Menschen zeigen bei FB, Insta oder wo auch immer wesentlich mehr von ihren Lebensumständen ohne drüber nachzudenken

Katrin

(8058)
supermungo68#hotmail.com

antwortete am 24.11.2017 um 18:56:14 Uhr:

Hey,

ich hätte das sicher nicht gewollt und meine Tochter erst recht nicht. Und vor der Haustür winken ist ja nicht die Wohnung und Familienmitglieder vorstellen.

Ich fände es z.B. eine gute Idee, wenn sich die Kinder gegenseitig interviewen würden. Zu einem Thema, dass sie sich selbst aussuchen (einer ist der Reporter, der andere der "Star" oder so in die Richtung)
Da gehts um Sprache und lässt Raum für vieles ohne viel Raum zeigen zu müssen ;-)

SG
Katrin
(und erzähl doch bitte, wie's weitergeht)

Petra * *

(2290) Kinder: Tochter: 21.02.2000 / Sohn: 9.10.2002
Petra_BZ#gmx.de

antwortete am 24.11.2017 um 19:14:23 Uhr:

Ich noch mal :-)

Habt Ihr bzw. Eure Kinder nie Plakate zu dem Thema gemacht? Wir mussten keinen Film drehen, aber es gab Fotos. Viel anders war das doch auch nicht, oder?

Liebe Grüße

/Petra

dieSusi

(31390) Kinder: Georg: 28.03.2008 / Jakob: 23.07.2010
familiewagenbauer#gmx.de

antwortete am 25.11.2017 um 07:22:18 Uhr:

Hmm... vielleicht liegt's daran, dass hier bei uns am Land eh jeder jeden in der Klasse kennt? Ich hätte überhaupt kein Problem damit und würde mein Kind da auch unterstützen. Ich würde mir vermutlich noch nicht mal was dabei denken.
LG dieSusi

Manisha

(32388) Kinder: K1: 1.06.2000 / K2: 1.02.2002 / K3: 1.04.2004
muesli77#hotmail.ch

antwortete am 25.11.2017 um 10:00:24 Uhr:

ich finde die Alternativideen der anderen hier auch eine gute Idee. Aber als Lehrperson muss ich sagen, dass man im Laufe des Unterrichts Unmengen solcher Ideen braucht. Sicherlich werden alle anderen Ideen auch irgendwann noch gemacht.

Videos drehen machen in dem Alter zudem viele Kinder und ich glaube, das ist wenigstens mal etwas, was der Grossteil der Kids gerne macht und wo man auch mal was anderes zeigen kann, nämlich dass man mit modernen Medien auch umgehen kann.

Was letztlich gezeigt wird, wird ja jedem Kind selbst überlassen. Sie müssen es sogar nicht mal vor der ganzen Klasse zeigen, sondern nur der Lehrperson. Da denkt also diese offensichtlich schon sehr mit.

Und ich traue der Lehrperson durchaus zu, dass sie die Filme nach der Benotung auch löscht- und nicht ins Internet stellt (was sie eh nicht darf aus urhelberrechtlichen Gründen).

Also ich finde diese Idee gut.
Ich hätte aber auch nichts zu verstecken und ich habe auch nie Probleme, wenn Mitschüler mal mitkommen- die meisten wissen dadurch eh, wie es bei uns aussieht.

Und normalerweise sind Kids in dem Alter auch nicht so engstirnig wie Erwachsene und sind auf dieses "mein Haus, mein Auto, mein Pool, mein Dienstpersonal" aus. Das ist denen doch egal, wer wie viele Zimmer hat- da hat der eine eben ein grosses Zimmer für sich alleine, dafür hat der andere tolle Geschwister und der nächste eine Mutter, die super kochen kann und für die Klasse immer tollen Kuchen bäckt. Ich würde mich eher fragen, was in der Erziehung schief gelaufen ist, wenn sich ein Kind in dem Alter was drauf einbildet, weil es ein grösseres Haus hat als andere...

LG Manisha

Ursel

(7068) Kinder: Die Große: 0.00.0000 / Die Jüngste: 0.00.0000
ursel-mrohs#salldata.dk

antwortete am 25.11.2017 um 10:47:56 Uhr:

Hej Manisha!

Mein erster Gedanke war, daß es traurig ist ,worüber wir uns heute so Gedanken machen - obwohl eben, wie auch jemand anmerkte, auf in den sozialen Medien es ja auch von Gegenbeispielen wimmelt.
Zum andern aber lese ich Manisha, Deinen Beitrag, und denke:
bei uns ist die Begründung für die Geburtstage, die mit der GANZEN KLasse gefeiert werden sollen, eben genau die, daß die Kinder sehen sollen, wie andere Menschen wohnen - sprich: Auch um evtl. eben Vorurteile abzubauen.
Einfach um zu zeigen, daß Menschen unterschiedlich sind und leben.

Ich denke mal, die Gestaltung ist den Kindern überlassen, udn wer da nichts von sich zeigen will, erzählt eben in einem Interview, wie auch jemand vorschlug, und bei uns oft ohne film) gemacht wurde, wie sie/er lebt, was Mutter kocht etc.
Dann kann man ja durchaus mal einen Ausschnitt zeigen von einem spielenden Geschwisterchen, einem Blick durchs Fenster auf ... etc. ---

Wie kommt eine Lehrerin auf sowas?
Nun, sie nutzt die modernen Medien und die Begeisterung der Jugend dafür.
Das ist schon mal gut und dazu wird in vielen Büchern auch aufgefordert.
Hätte ich mehr Zeit, sollte ich meine Kursusteilnehmer auch mit Kameras losschicken.
Flüchtlinge, die Deutsch lernen, sollen dies im Rahmender Sprachenförderung auch.
Moderne Pädagogik eben.
Das eigene Umfeld ist nun mal das, wozu wir zuerst Vokabeln und uns uns ausdrücken lernen - also ist das Thema fast vorgegeben.
Von daher auch nachvollziehbar.
und daß ein trockener Wortvortrag langweilig ist im heutigen Zeitalter, sehe ich absolut ein --- so fängt man keine Sprachschüler mehr, höchstens noch meine erwachsenen, älteren, die unseren altmodischen Unterricht gewöhnt sind.

ich denke, ich hätte da nicht so viele Bedenken - jeder,der sein haus einem Makler anbietet zum Verkauf, gibt mehr von sich Preis als so ein Filmchen innerhalb der Klasse kann - und vielleicht ist es ja auch ein Anlaß, mit Kind mal über Datenschutz, Privatsphäre und Photos/Filme im Netz zu sprechen - sowohl zu hause als auch in der Klasse?

Also, vermutlich hätte ich mir nicht soviel dabei gedacht, wie die meisten hier.
Aber auch wenn meine Tochter findet,wir Deutschen seien alle "paranoid", so habe ich wohl auch schon einiges an dänischer Denkweise übernommen, ohne es zu merken. :)

ich bin auch gespannt, wie es ausgeht, erzählst Du es uns?

Gruß Ursel, DK

Friederike

(14769) Kinder: L.: 0.00.0000
mail-an-amber#gmx.de

antwortete am 25.11.2017 um 11:50:50 Uhr:

Hallo nochmal,

ich muss schon sagen, dass ich mich über die Unbekümmertheit einiger etwas wundere. Zum einen, was die Daten angeht: kann sein, dass viele reichlich viel mehr auf FB zeigen, aber wenn man, wie ich (und keiner aus meiner Familie) aus genau diesem Grund nicht auf FB ist, dann ist das gerade überhaupt kein Argument FÜR einen solchen Film.
Vor allem aber hinsichtlich der Frage der Privatsphäre: es geht m.E. überhaupt nicht darum, ob MIR etwas unangenehm ist oder ICH etwas zu verbergen habe, sondern ob manche Kinder etwas nicht zeigen wollen. Aber vielleicht ist das auch nur dort Thema, wo die Kinder NICHT aus einigermaßen vergleichbaren Elternhäusern (was Bildung, Einkommen etc.) angeht, kommen. Das haben wir nunmal in Ballungsräumen eher als z.B. auf dem Land. Gerade Bayern hat ja eine recht homogene Sozialstruktur, z.b. im Vergleich zu den Stadtstaaten und NRW, da braucht man sich um solche Sachen vielleicht nicht so viele Gedanken zu machen.
Ich habe ein sehr eindrückliches Video aus einer Unterrichtsstunde in einer ersten Klasse, in der die Lehrerin wohlmeinend einen Schüler fragt, wie er denn seinen gestrigen Geburtstag gefeiert hat. Gar nicht, antwortet er, sie hätten nämlich kein Geld. Die anderen Schüler haben ein bisschen gelacht und weiter ging's im Unterricht. Muss man Kindern solche Situationen wirklich zumuten? Die einen erweitern ihren Horizont auf Kosten der anderen.

viele Grüße
Rike


Ursel

(7068) Kinder: Die Große: 0.00.0000 / Die Jüngste: 0.00.0000
ursel-mrohs#salldata.dk

antwortete am 25.11.2017 um 12:15:07 Uhr:

Hej nochmal!

"Die einen erweitern ihren Horizont auf Kosten der anderen. "

ja, aber wie willst Du eigentlich Kindern klarmachen, näherbringen, daß die Welt unterschiedlich, um nicht zusagen, ungerecht ist?
Heile Welt vorspielen, so tun als ob alle gleich (reich) sind, geht ja wohl auch nicht bzw. wäre für mich keine Option.
Und welche Themen, welche fragen, darf ein Lehrer, ein Klassenkamerad oder ich als mutter eines Mitschülers noch stellen?
Da kannst Du mit allem und jedem in einen Fettnapf geraten.
Wichtiger ist ja wohl der UMGANG mit solchen Antworten.

Abgesehen davon ist es eigentlich eigentümlich, daß der Unwille der anderen, die es nicht so gut wie du selber haben, als Begründung für eine Ablehnung herbeigezogen wird.
Fürsorgepflicht hin und her, aber auch in deren Elternhäusern sitzen Erwachsene, die sich weigern können oder auch nicht.
Das Argument "ich lasse mir nicht gern in meine 4 Wände und meinen Kochtopf schauen" ließe ich als Lehrerin ja noch gelten, daß aber andere Eltern sich im Namen derer aufregen, die sich selbst noch gar nicht geäußert haben (und dies evtl. auch gar nicht wollen, weil sie evtl. doch gern mitmachen - wer hat das erforscht????), das würde ich mir dann doch verbitten -als Mutter eines so armen Kind ebenso wie als Lehrerin. Diese "Bevormundung", was ich als arme Eltern zu erdulden habe udn was nicht, fände ich ja noch schlimmer als das Filmchen selbst...

Da sollte doch jeder für sich sprechen dürfen- auch die Eltern armer Kind sind erwachsen und haben Hirn und einen eigenen Wille/eine eigene Meinung.


Ich stelle immer fest, daß es wohl richtig war, nicht Lehrerin zu werden, das ist wirklich nicht einfach, wenn inzwischen die Eltern sich nicht mal mehr einmischen ,weil sie Unrecht für ihr eigenes Kind wittern, sondern sogar für das fremder Eltern...

Nichts für ungut, aber es allen recht machen ist eben nicht einfach, wie man wieder einmal sieht.

Gruß Ursel, DK

Manisha

(32388) Kinder: K1: 1.06.2000 / K2: 1.02.2002 / K3: 1.04.2004
muesli77#hotmail.ch

antwortete am 25.11.2017 um 12:44:50 Uhr:

Was ich irgendwie komisch finde, ist, dass Eltern glauben, dass andere Familien (denen es finanziell nicht so gut geht wie den reicheren) sich automatisch für ihr Zuhause und ihre Familie schämen...

Gerade bei Familien aus anderen Ländern zählen ganz andere Werte: Religion, Familienzusammenhalt, Geborgenheit, gemeinsame Aktivitäten und Mahlzeiten. Und da ist auch jedes Kind noch ein Reichtum (und nicht wie in Europa manchmal eine zusätzliche Belastung).

Ich habe noch nie erlebt, dass sich jemand für seine Wohnung oder sein Zimmer schämt. Eigentlich erzählen alle gerne davon, wie sie wohnen. Ausser denen, die gemeinsam mit anderen Fremden in Notunterkünften leben, wo es viel Stress gibt und wirklich KEINE Privatsphäre. - aber auch die erzählen davon, und bekommen Mitgefühl- und jeder freut sich mit, wenn sie dann endlich ein eigenes Zimmer bekommen!

Und wie sollen Kinder Toleranz lernen, wenn sie nie lernen, wie andere leben (und trotzdem glücklich und oft viel zufriedener sind!!!)

LG

Friederike

(14769) Kinder: L.: 0.00.0000
mail-an-amber#gmx.de

antwortete am 25.11.2017 um 12:50:00 Uhr:

Hallo,

der entscheidende Unterschied ist doch erstens, dass es hier nicht um die Eltern, sondern um die Kinder geht, und zweitens, wo und in welchem Rahmen solche 'Enthüllungen' geschehen. Alle Kinder sollen selbst entscheiden können, wo und was sie aus ihrem Haushalt erzählen bzw. offenlegen. Da ist nun aber ein benoteter Film mit Sicherheit überhaupt nicht das richtige.
Machen wir uns nichts vor: jegliche Kommunikation im Unterricht unterliegt Zwängen. Die Kinder wissen das sehr wohl, nur die Lehrkräfte vergessen es mal gern. Das führt dann genau zu den Situationen wie die von mir beschriebene Videosituation, in der man übrigens deutlich sieht, wie unangenehm dem Kind die Situation ist.
Im Übrigen spreche ich hier nicht als 'bessergestellte' Mutter, sondern als Forscherin, die sich eben genau aus der Perspektive sozialer Ungleichheit und kommunikativer Zwänge viele Unterrichtssituationen angeguckt hat.

Und, entschuldige, Manisha, da platzt mir echt die Hutschnur, wenn Du schreibst, Du hättest noch nie erlebt, dass sich jemand seiner Wohnung schämt. Dann lebst Du wirklich auf der Insel der Seeligen. Leider tun das nicht alle.

viele Grüße
Rike

Ursel

(7068) Kinder: Die Große: 0.00.0000 / Die Jüngste: 0.00.0000
ursel-mrohs#salldata.dk

antwortete am 25.11.2017 um 13:00:23 Uhr:

Rike, bei allem Respekt, aber auch solche Eltern haben Mund und Hirn und können dann wie die Eltern hier äußern:
"ich lasse mir nicht gern in meine 4 Wände reinschauen - das geht keinen was an."
Begründung nebensächlich, Privatsphäre reicht ja auch hier.

Aber daß sich andere (Fremde!) für "meine" Belange äußern, empfände ich als eine Bevormundung, als Zeichen, daß man mir "armem Schlucker" nicht mal zutraut, meine Rechte und die meiner Kinder selbst wahrzunehmen.
Wir leben noch nicht mehr in Leibeigenschaftsverhältnissen, wo der Lehnherr für seine Leibeigenen sprach und sorgte.
Heute darf jeder selbst entscheiden, wieviel er sagt, was er sagt, und was er zuläßt und was nicht.
Da muß doch wirklich keine fremde Mutter eines Mitschülers kommen und in meinem Namen sprechen!
DAS würde ich weitaus beschämender finden als das Ansinnen der Lehrerin.
Denn die - falsch verstandene - Sympathie, Empathie, Mitleid - nee danke, die braucht wohl wirklich keiner.
Zumal Du wie gesagt nicht für die Mitschüler und ihre Eltern antworten kannst, bevor Du sie nicht befragt hast.
vielleicht empfinden sie es ja gar nicht so wie Du.
Aber darauf kommt es nicht an, weil die reichen Eltern es für die armen anders sehen und entscheiden, wie die sich fühlen müssen?

Gruß Ursel, DK

Annette-*-

(5702) Kinder: H.: 0.00.0000
annette.u.henrik#nexgo.de

antwortete am 25.11.2017 um 13:33:40 Uhr:

Hallo,

Datenschutz ist ein sensibles Thema, und man sollte Kinder frühzeitig dafür sensibilisieren. Prinzipiell geht diese Aufgabe gar nicht, aus den Gründen, die genannt wurden und weil der Lerneffekt ein falscher wäre. Jeder hat das Recht, seine Privatsphäre zu wahren, ohne Begründung. Eltern müssen auch die Privatsphäre ihrer Kinder wahren und haben nicht das Recht, Fotos ihrer Kinder im Internet zu posten. Das haben wir hier im BZ auch erst mühselig gelernt.

Ich bin inzwischen Datenschutzbeauftragte bei uns im Büro. Hier in Hessen würde ich mich notfalls an die Datenschutzbeauftragte der Schule wenden und Einspruch erheben. Das würde diese Aufgabe beenden.

Es ist im übrigen ein sehr politisches Thema, das vielen noch gar nicht bewusst ist. Hierzu eine Webseite: wwww.hessentrojaner.de

In der Schule meines Sohnes werden die Eltern um Ihr Einverständnis gebeten, wenn Fotos der Kinder gemacht werden sollen. (Es gibt Eltern die Promis sind und Angst vor Entführungen haben, die sind zu Recht nicht einverstanden. Wie gesagt, man muss seine Verweigerung nicht mal begründen.)

Es gibt genug Filmthemen, die weniger problematisch wären. Kinder Filme drehen zu lassen finde ich nämlich gut.

LG Annette

Friederike

(14769) Kinder: L.: 0.00.0000
mail-an-amber#gmx.de

antwortete am 25.11.2017 um 14:29:28 Uhr:

Du liebe Güte, Ursel, jetzt schießt du aber übers Ziel. Hast Du mein Post eigentlich gelesen? Für mich ging es immer noch um die Frage, was gegen eine solche Aufgabe seitens der Lehrerin spricht und zwar aus prinzipieller Sicht. Und ja, ich finde, Lehrer sollten so etwas mitbedenken, wenn sie Aufgaben stellen.

viele Grüße
Rike

Manisha

(32388) Kinder: K1: 1.06.2000 / K2: 1.02.2002 / K3: 1.04.2004
muesli77#hotmail.ch

antwortete am 25.11.2017 um 15:43:24 Uhr:

Interessant, dass nur Antworten genehm sind, die der gleichen Meinung sind.
Es interessiert hier also gar keinen, was man denkt, sondern nur, was man ebenfalls gegen dieses Projekt hat. Es geht also eigentlich nur darum, weitere Argumente dagegen zu finden, damit man mehr gegen den Lehrer in der Hand hat.

Und ja, Scham kann nur jemand empfinden, wenn er das Gefühl hat, er müsse sich schämen. Scham bedingt immer jemanden, der "besser" ist und bei dem man sich deswegen minderwertig fühlt.
Wahrscheinlich habe ich deswegen noch nie erlebt, dass sich vor mir jemand schämt, weil ich auch nie jemandem das Gefühl gebe, ich sei etwas besseres- weil ich es auch nicht bin.

Es wäre Aufgabe der Lehrperson, genau das mit den Schülern hinzubekommen.
Aber wenn diese natürlich zuhause hören, dass die anderen, die "nicht so gut leben wie man selbst" , sich sicherlich schämen, und man dieses Projekt deswegen lieber nicht machen sollte... ist es tatsächlich besser, wenn man es lässt, weil die Kinder ja dann doch bereits Vorurteile haben.
Wobei ich immer noch finde, dass das "besser leben" eh subjektiv ist- nur weil einem selbst der Status wichtig ist, heisst das noch lange nicht, dass das für andere auch gelten muss.

Ich bin echt froh, dass ich Erwachsene unterrichte, und nicht Kinder, bei denen die Eltern sich ständig einmischen und ihnen irgendwas einreden... Bei Erwachsenen erlebe ich tatsächlich, dass sie total offen miteinander umgehen und einfach mit dem zufrieden sind, was sie haben (nicht wie Europäer, die viel haben und trotzdem unzufrieden sind).

Schönen Abend!

Ursel

(7068) Kinder: Die Große: 0.00.0000 / Die Jüngste: 0.00.0000
ursel-mrohs#salldata.dk

antwortete am 25.11.2017 um 15:44:13 Uhr:

Wieso schieße ich übers Ziel hinaus?
Ich finde nicht, daß sich Eltern für andere, im Namen anderer Eltern aufregen sollten, bevor sie überhaupt wissen, ob die
1) die Sache genauso sehen
und
b) nicht für sich selbst reden wollen.
Wer für sich eine solche ablehnt mit dem Argument, es gehe ihm zu sehr ins Private - naja, darüber kann man ja getrennter Meinung sein.
Aber muß man als Argument die "armen anderen Eltern, denen es peinlich sein könnte" ins Feld führen?
DAS wiederum finde ich weitaus peinlicher...

Was ist also bei mir jetzt schlimmer als das wenn Du und andere genau dies tun bzw. hinter einer Aufgabe Ausspionieren (und gar Speichern) der Privatphäre wittern?

Gruß Ursel, DK

Annette-*-

(5702) Kinder: H.: 0.00.0000
annette.u.henrik#nexgo.de

antwortete am 25.11.2017 um 15:47:17 Uhr:

DAs Hauptargument ist die Gesetzeslage, die das Projekt der Lehrerin nicht erlauben würde, zum Glück.

LG Annette

Anonym

antwortete am 25.11.2017 um 16:49:20 Uhr:

Erst mal finde ich es super, daß hier endlich mal wieder diskutiert wird - Ist ja fast wie in alten Zeiten :)

Ich sage jetzt mal offen, wie's bei uns gewesen wäre. Wir wohnen ländlich, sehr viele "glückliche" Familien.
Meine Tochter ist ohne Vater aufgewachsen und soweit ich weiß, war sie immer so ziemlich die einzige in der Klasse mit diesem Background.
Sicherlich gab's wohl auch Scheidungskinder, aber da gabs halt meistens einen Vater, irgendwo irgendwie.
In einer Großstadt wäre das sicherlich kein Thema, da ist ja schon meist andersrum

Und dann zeigt sie den Film in der Schule und muss Fragen nach dem Vater beantworten, wo der Vater ist etc.

Nein, privates ist und bleibt privat. Wenn Kinder und auch Erwachsene gerne von sich erzählen, prima. Aber nicht auf dem Tablett für alle.

Mag sein, daß ich Altlasten mit mir herumtrage.
In der Grundschule mussten wir Montagmorgen erzählen, was wir Sonntag gemacht haben.
Tja und da hörte ich dann erstmals, daß Väter mit ihren Kindern spielen, etwas unternehmen.
Das hat mich zutiefst getroffen, bei uns gab's das nämlich nicht.
Ich habe mich geschämt, wusste nicht was ich erzählen soll und hab dann wohl etwas erfunden.

Hat überhaupt jeder Schüler die technischen Möglichkeiten zuhause, so einen Film zu machen?
Wenn ja, dann sollte das Thema frei wählbar sein, wer sich gerne zeigt, solls machen, wer nicht, der dreht am Marktplatz oder im Wald und das muss auch ok sein.

Ich lese gerne weiter.... :)

Heute lieber ano wg Tochter

Ursel

(7068) Kinder: Die Große: 0.00.0000 / Die Jüngste: 0.00.0000
ursel-mrohs#salldata.dk

antwortete am 25.11.2017 um 17:00:19 Uhr:

Naja Annette, dann ist es doch gut.
Leider argumentieren hier nicht alle so, sondern machen sich zum Anwalt derer, die evtl. peinlich berührt sind.
Also, wenn ich schon etwas nicht will, dann doch bitte mit MEINEN Gründen und nicht mit denen, die ich bei anderen vermute.

NUR darum ging es mir eigentlich,w ei lich nicht finde, daß sich Lehrer auch noch mit eventuellen Einwänden rumschlagen müssen, wenn es schon genug reelle Gründe dagegen gibt.
Und wenn es sogar eine rechtliche Grundlage dagegen gibt,dann macht man die Lehrerin höflich darauf aufmerksam - und gut ist.

Gruß Ursel, DK --- übrigens auch vaterlos und ohne große finanzielle Mittel aufgewachsen, ich habe schon die ganze Zeit überlegt, was ich eigentlich in dem jahrelangen Schulaufsatz im Sommer "mein schönstes Ferienerlebnis" geschrieben habe...
Wie gesagt, in den Fettnapf kann man dann immer treten - schon mit der an sich doch harmlosen Frage: Wie hast du deinen Geburtstag gefeiert?

Frieda

(32191)
hesteven#web.de

antwortete am 26.11.2017 um 10:11:43 Uhr:

Einen schönen Sonntag in die Runde!

Ich überlege jetzt schon eine ganze Weile, ob ich mich noch einmische oder nicht, denn eigentlich ist ja fast alles auf beiden Seiten und dazwischen gesagt, aber eins finde ich dann doch noch wichtig zu erwähnen:

Es geht nicht darum, Eltern zu bevormunden, die für sich selbe sprechen können, sondern Kinder vor einer Situation zu bewahren, die sie womöglich bloßstellt und belastet.

Nicht alle Kinder haben Eltern, die sich einmischen, interessieren oder beteiligen. Kinder haben Eltern mit psychischen Erkrankungen, manche Kinder haben gewalttätige Eltern, suchtkranke Eltern - egal wie, es gibt statistisch gesehen in jeder (!) Klasse ein bis zwei Kinder die missbraucht und/oder misshandelt werden und zwar ganz egal wie heil das soziale Umfeld nach außen ist und ob wir von einem humanistischem Gymnasium im Speckgürtel einer Großstadt sprechen reden oder einer Problemschule im Problembezirk.

Das spricht ja nicht grundsätzlich gegen eine solche Aufgabe, aber ich finde absolut, dass Rike (ich glaube zumindest, es war Rike, die das vorgeschlagen hat) recht hat, dass man die Aufgabe entsprechend frei gestalten sollte - wenn ein Kind lieber den Sportverein vorstellen möchte oder die Oma oder die beste Freundin oder die Skateboard-Clique, dann sollte das ohne Diskussion und Rechtfertigungsdruck möglich sein.
Und ja, ich finde es mehr als angebracht, dass andere Eltern das thematisieren und anregen - meine Tochter war immer auf "guten", konfliktarmen und sozial starken Schulen - und trotzdem: es war selten mehr als die Hälfte der Eltern auf Elternabenden vertreten und es waren immer dieselben fünf bis zehn Elternteile, die den Mund aufmachen oder sich in welcher Form auch immer engagieren.

Eltern, die nie erscheinen, die sich nie einbringen - klar könnten die für sich selber sprechen, egal wie arm oder reich jemand ist (das hat, mit Verlaub, ohnehin nur sehr wenig mit dieser Diskussion zu tun), das Problem ist nur: sie tun es nicht. Und dann ist es gut, wenn andere Eltern mitdenken und die Lehrerin darauf aufmerksam machen, dass die Idee vielleicht nochmal zu überarbeiten ist ...


Liebe Grüße
Frieda

Anke**

(20260) Kinder: Junge 08/2001: 0.00.0000 / Junge 05/2004: 0.00.0000
bz#heinzmeister.de

antwortete am 26.11.2017 um 14:18:11 Uhr:

Hi,

also ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn einer unserer Söhne eine solche Aufgabe bekäme. Wir hatten sowas bisher nur mit Photos im Englischunterricht. Ich selbst werde ungern photografiert, noch ungerner gefilmt (nicht aus Datenschutzgründen) und würde das Tragen einer Karnevalsmaske in Erwägung ziehen :-)

Ob die Lehrerin den Film vorübergehend aud ihrem Rechner hat, wär mir egal.

Ich bin da so in etwa bei Ursel und Manisha.

Ich weiss aber ja auch ohne BZ um die Bedenken, die andere haben könnten und würde die Aufgabe als Lehrerin wohl auch weiter fassen oder eine Alternative anbieten.

Tatsächlich glaube ich aber, dass die Bedenken das vermeintliche Schämen erst hervorrufen, das ist aber eine Entwicklung, die bereits seit Jahrzehnten stattfindet und nun leider so ist wie sie ist.

VG
Anke

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