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  Wie biegt ihr Streit mit den (erwachsenen) Kindern wieder hin?

 
  Anonym

 schrieb am 29.11.2017 um 17:51:35 Uhr:


 

Hey und heute lieber ano

mit meiner (erwachsenen und bereits ausgezogenen) Tochter ist es wie im Eislaufen auf einem zugefrorenen Teich:
Du denkst das Eis trägt gut, man fährt locker dahin und dann aus dem Nichts ein Knacken und ein Loch tut sich auf und man platscht ins eiskalte Wasser

Wie "strampelt" ihr euch wieder raus?

Nachgeben und evtl. sogar entschuldigen, obwohl es nicht an euch wäre?

Schweigen und warten, ob von der anderen Seite was kommt?

Es so sagen wie ihr es fühlt und damit in Kauf nehmen, daß "der Joker" ausgespielt wird: "..dann komm ich halt nicht mehr"

Wie schafft man es auf das nächste Level der Mutter-Kind- Beziehung?

Nase erst mal voll vom Schlittschuhlaufen hat vorerst ANO

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Romy***

(21756) Kinder: : 0.00.0000 / J: 1.01.1999 / F: 1.01.2004 / N: 1.01.2013
romy.schatz777#googlemail.com

antwortete am 29.11.2017 um 21:20:03 Uhr:

Hallo Ano,

Das tut mir leid dass ihr Ärger hattet...
Ich habe das jetzt dreimal gelesen,so richtig verstanden habe ich es nicht.
Ich hoffe es renkt sich alles wieder ein.

Aber darf ich fragen wie das hier mit dem anonymen posten funktioniert?
Ich dachte das geht hier schon ewig nicht mehr?

Viele liebe grüße Romy

Ursel

(7068) Kinder: Die Große: 0.00.0000 / Die Jüngste: 0.00.0000
ursel-mrohs#salldata.dk

antwortete am 29.11.2017 um 23:27:16 Uhr:

Hej!

ich finde nicht, daß man das pauschal beantworten kann.
Ist es ein Wesenszug Deiner Tochter, daß sie (zu) empfindlich reagiert, MIßverständnis, Verrat o.ä., hinter allem wittert, ist wirklich etwas vorgefallen,was Ihr nicht bearbeitet habt, ist sie ein eher "aggressiver" Mensch, der lieber angreift / explodiert als sich ins Schneckenhaus zieht (beide Typen können sehr empfindsame Menschen sein - sie lassen nur eben auf verschiedene Weise keinen an sich ran), hat sie eine bes. Geschichte, ein bes. Päckchen im Rucksack, das sie überfordert und wo sie den Frust über diese Gefühl der Machtlosigkeit an Euch (als möglichen, wenn auch unrealistischen Veruracher) ausläßt undundund.


Was bei Euch ist, weiß ich nicht.
ich spreche durchaus an, wenn mir was SEHR aufstößt oder mich auch beunruhigt, wenn ich Zweifel habe - aber:
möglichst mit Humor, möglichst nicht belehrend, möglichst nicht so, daß ich Recht habe und sie im Unrecht steckt - was ich aus meiner Sicht sicher anders sehe als sie.
Und immer so, daß sie merkt, ich tu es aus Sorge um sie, ich lasse ihr ihr Leben, aber ich kümmere mich, ich bin da, ich willsie nicht verlieren.


ich weiß nicht, ob Mütter/Eltern immer die Tür offenhalten müssen. Aber ich tue es, weil ich weiß, mein Kind kann gerade nicht anders.
Es braucht Hilfe, da schlage ich ihm keine Tür zum, so oft ich das früher auch gern getan hätte.
Sie hat sie zugeschlagen, jetzt öffnet sie sie langsam wieder - soll ich da maulen, Vorhaltungen machen, auf meinem Recht beharren?

Schau nach, ob Du ohne sie leben kannst und willst.
schau nach, ob Du so mit ihr leben kannst und willst.
denk drüber nach, ob und wie Du ihr evtl .sagen kannst, daß Du Dich auch verletzt fühlst und nicht nur sie .

Steckt vielleicht auch Wahrheit in ihren Vorwürfen (falls es welche waren?)
Ist es Jugend, Unerfahrenheit, der sie ein bißchen überheblich, rechthaberisch macht?
Ist es Hilflosigkeit oder Schutz, aus dem heraus sie so agiert wie sie es tut?
All das solltest Du prüfen und dann reagieren.

meine Antwort ist sicher ähnlich kryptisch wie Dein AP, aber keiner will verständlicherweise Fremden im Netz mehr Privates offenbaren als nötig.
Nur:
ich denke, wir Eltern haben schon allein aufgrund unserer Erfahrung guten Grund, geduldige,r nachsichtiger, verzeihender zus ein - ich habe manchmal wirklich aufgegeben, innerlich, ich war oft verzweifelt, und ich merke jetzt, daß ich manches Aushalten doch gelohnt hat!

Alles GUte- so ein Eiertanz ist nicht einfach - nicht zu leisten, aber auch nicht seelisch.
ich kenne das leider sehr gut.
Gruß Ursel, DK

Anonym

antwortete am 30.11.2017 um 19:43:49 Uhr:

Jetzt ist meine lange Antwort verschwunden :(

Dann in der Kürze:

liebe Ursel, ich danke dir von Herzen für deine Worte. So vieles trifft zu und berührt mich zutiefst.

Ich glaube auch, daß grade eine Mutter-Tochter-Beziehung eine der schwierigsten überhaupt sein kann

Ganz liebe Grüße von
mir


 

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