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Baby
das Weinen und schreien

 

 

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Warum schreit mein Baby?



  DIE BEITRÄGE  
 

Erstmal muss man sich klarmachen, dass ein Baby keine andere Möglichkeit hat, den Eltern zu sagen dass es ein Bedürfnis hat, als schreien.
Hinzu kommt, dass ein Baby von Natur aus ungeduldig ist. Im Mutterleib musste es nie auf etwas warten, hatte nie Hunger, es gab keine Langeweile, es war immer dicht bei der Mutter....

Wer bei einem schreienden Baby ganz genau hinhört, der stellt fest dass Schreien keinesfalls gleich Schreien ist.

Hunger - der Ruf nach Nahrung

Dieser "Ruf" ist am einfachsten zu erkennen.

Wenn das Baby zB. nach einem ca. 3 Stündigen Schlaf erwacht und in ein sich steigerndes Geschrei verfällt, ist es nicht schwer zu erraten dass es Hunger hat. Wenn es jetzt die Brust oder Flasche bekommt und es sofort gierig und aufgeregt trinkt, bekommt man das bestätigt

Übergehen Eltern dieses offensichtliche Hungergeschrei ihres Babys, weil es laut irgendeinem Fütterungsplan noch nicht an der Zeit ist, hat das Baby zwei Möglichkeiten die von seinem Charakter abhängig sind. Es steigert sein Schreien und schafft es dabei locker, das gesprochene Wort seiner Eltern um 20 Dezibel zu übertönen. Oder es ermattet nach einer Weile und gibt auf.
Geschieht das oft,stellt sich eine risignative Grundhaltung ein. Wer sofort hilft, wird belohnt: Das Kind muß sich nicht "einschreien". "Einschreien" bedeutet oft, daß es auch in anderen Notlagen lange weint, weil es erfahren hat, daß nur langes Schreien zum Ziel führt.

Babys deren Hunger gleich gestillt wird, werden später bestimmt nicht zu unmäßigen Fressern. Sie lernen hingegen etwas sehr gutes:

ich habe ein Bedürfnis, das ich mitteilen kann
Mein Bedürfnis wird gehört und verstanden
Mein Bedürfnis wird befriedigt
Danach geht es mir wieder gut

Das Weinen nach Nähe

Nicht so stark wie das Hungerschreien, ist das Schreien nach Nähe. Es steigert sich auch nicht so wie dar "Hungerruf". Im Mutterleib war das Baby nie alleine, es lag warm, geborgen und spürte immer die Mutter. Es ist ja ganz verständich, dass es genau diese Nähe jetzt, wo es zB. ganz alleine in seinem Bettchen liegt vermisst. Jetzt möchte es Hautkontakt, Streicheln, Festhalten, Stimme, Bewegung. So lässt sich das Baby sehr schnell trösten.

Schmerzensschrei

Wenn ein Baby Schmerzen hat, kann man das am sehr schrillen, hohen Ton des Geschreis erkennen. Dieser Schrei hört sich deutlich anders an, als das Hungergebrüll oder das Weinen nach Nähe.
In jedem Fall sollte der Kinderarzt sofort zu Rate gezogen werden - lieber einmal zuviel, als einmal zu wenig.

Das Schreien aus Langeweile

Wenn das Baby keinen Hunger mehr hat, und auch nicht kuscheln möchte, liegt das Schreien aus Langeweile nah. Es möchte etwas erleben :-)
Man erkennt den Schrei, daran, dass er immer wieder von Pausen unterbrochen wird. Es ist auch eher ein Gejammer.
Trage das Baby einfach mal ein paar Minuten herum. Zeige ihm die Bilder an der Wand, oder den Inhalt der Schränke. Oder lege es einfach mitten in den Familientrubel. So hat es viel zu sehen und zu hören.

Das Einschlafgenöle

Auch ganz kleine Babys können "überdrehen" oder werden länger wach gehalten als ihnen gut tut.
Man erkennt es relativ einfach, wenn ein Baby müde ist. Es will nicht essen, nicht schmusen und schon gar nicht beschäftigt werden. Es reibt sich die Augen oder die Nase und nörgelt.
Meine Erfahrung mit beiden Kindern hat gezeigt, dass wenn das Baby schon so müde ist, es oft trotz dieser Müdigkeit sehr schlecht einschläft.
Da half bei uns am besten, das Baby in den Schlaf zu schaukeln.

Der Ruf nach dem Schnuller

Viele Babys nuckeln schon im Mutterleib am Daumen und möchten dann auch nach der Geburt nicht darauf verzichten. Schnullern beruhigtt, und hilft, Spannungs- und Unlust genauso wie aufkeimenden Hunger zu dämpfen.
Bietet man ihm den eigenen Daumen oder einen Schnuller an und das Baby beginnt erlöst zu saugen, war die Antwort auf den Ruf nach dem Schnuller goldrichtig.

Andere Gründe zu schreien

Blähungen oder Zahnen sind natürlich auch Gründe. Diesen Themen habe ich eine extra Rubrik gewidmet.
Wenn Du Zweifel hast, was Dein Kind plagt, ziehe immer Deinen Kinderarzt hinzu. Sicher ist sicher.

 
   
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