In Zusammenarbeit mit
Hannah steht in einer Telefonzelle in einer
fremden Stadt.
Wie ist sie bloß hier gelandet?
In ihrem Portemonnaie steckt die Telefonnummer eines Mädchenhauses.
Aber was ist denn Schlimmes passiert, das eine Flucht dorthin
rechtfertigen würde?
Es ist nicht Hannahs erster Filmriss. Sie tut ständig
Dinge, die sie nicht versteht, hat böse Ahnungen, die
durch nichts begründet scheinen, und erhebt Vorwürfe,
die sie in Teufels Küche bringen ... |
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Rezension:
Was für ein Buch!!!
Was für ein spannendes, trauriges, packendes und ungemein
wichtiges Buch!
Es liest sich wie ein Krimi - und die Dinge, die der eigentlichen
Handlung zu Grunde liegen, sind Themen wie sie in Kriminalromanen
zuhauf vorkommen: Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch,
Kinderpornographie, Drogengeschäfte.
Allerdings - und hier gilt der Verfasserin ein weiteres großes
Lob - so direkt wie nötig angesprochen, aber nie so detailliert
"ausgewalzt", dass die doch sehr jugendliche Leserschaft
dadurch Schaden nehmen könnte.
Dasselbe gilt für die im Verlauf des Buches stattfindende
"Flucht", "Verfolgung", "Drohungen"
und die "Fast-Entführung" - übrigens alles
Elemente, die sich problemlos in einen Krimi integrieren ließen.
Und doch geht es im vorliegenden Roman um etwas ganz anderes,
nämlich um "Multiple Persönlichkeiten".
Selten genug steht diese "Krankheit" im Zentrum
eines Buches - und wenn, dann meist in Form eines Tatsachenberichts,
verfasst von einem Erwachsenen für Erwachsene.
Hier hingegen hat sich eine Autorin (die offensichtlich selbst
nicht zu den Betroffenen gehört, aber das Thema wichtig
genug findet, um darüber zu schreiben) für junge
Menschen eine Geschichte ausgedacht, wie sie vielleicht irgendwo
hätte passieren können und diese so spannend zu
Papier gebracht, dass auch jene Leser, die sich normalerweise
nicht für psychologische Literatur interessieren, bis
zur letzten Seite atemlos "am Ball bleiben".
Geschickt wechselt die Perspektive zwischen der Erzählung
"von außen", in der beschrieben wird, was
passiert, und den Tagebucheintragungen, in denen die verschiedenen
Persönlichkeiten zu Wort kommen.
So erschließt sich dem Leser nach und nach die ganze
Geschichte, er bekommt aber - und zwar auch für Jugendliche
durchaus verständlich formuliert - gleichzeitig Einblick
in das Krankheitsbild an sich und die Art und Weise der "Heldin"
und ihrer "Helferinnen", damit umzugehen.
Packend geschildert und bis zum Schluss faszinierend liegt
hier ein Roman vor, der auch dem Leser, der bereits dem Teenageralter
entwachsen ist, ganz neue Einblicke verschaffen wird. In jedem
Fall jedoch bietet es sich an, nach der Lektüre über
das Gelesene zu sprechen. Konkrete Hilfe für Betroffene
liefert darüber hinaus der Anhang mit Adressen und Telefonnummern
von Anlaufstellen.
Und wer sich nun selbst einen ersten Eindruck von diesem Buch
verschaffen möchte, kann dies per vom Verlag angebotener
Leseprobe tun und zwar unter:
http://www.argument.de/nachtbrenner/3013.html.
Rezension von Michaela
- Krimiforum.de
Ich habe dieses Buch als Urlaubslektüre mitgenommen.....
Nach 2 Tagen war ich durch.
Wenn meine Familie nicht immer auf so Dinge wie essen, spazieren
gehen usw. bestanden hätte, dann hätte ich es bestimmt
nicht mehr aus der Hand gelegt.
Es ist zwar ein Jugendbuch, aber wirklich in jedem Alter
lesenswert!
Jeanette
Die
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