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    von Veröffentlicht: 4. May 2013 08:29     Seitenaufrufe: 200 
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    In den Osterferien dieses Jahres sollte es endlich mal wieder ein Urlaub an der Nordsee sein. Geplant hatten wir diesen Urlaub schon Anfang des Jahres und waren uns sehr sicher, dass es zu Ostern schon schön warm sein wird. Auf jeden Fall so warm das man stundenlang an der Küste spazieren gehen kann. Das ist es, was uns an der Nordsee ganz besonders auf Eiderstedt so sehr gefällt. Der Kopf wird freigepustet von allen Sorgen, Nöten und allem was da so rum spukt und nicht hingehört.

    Das Osterfest rückte näher und es schneite und schneite und schneite. Etwas miesepeterich studierten wir jeden Tag die Wettervorhersage und es schien sich nichts ändern zu wollen. Der Vorabend der Abreise rückt näher und wir überdachten nochmal die Anzahl unserer Koffer. Schnell war klar, dass wir einen zusätzlichen Koffer für die Wintersachen benötigten. Dieses Jahr waren wir nur zu Dritt und hatten auch nur eine Woche Urlaub eingeplant, die Anzahl der Koffer ließ die Nachbarn verwundert nachfragen, ob wir etwas längere Ferien geplant hätten. So richtig glücklich waren wir mit dieser Situation nicht, doch wir redeten uns täglich ein: „Hauptsache raus und abschalten."

    Bevor es dann endgültig losging fuhren wir an der Tankstelle vorbei und ließen schnell noch den Frostschutz für den Kühler und die Scheibenwaschanlage prüfen. Langsam kam trotz der kalten Luft Urlaubsstimmung auf. Zu Hause wurde alles für eine Woche Abwesenheit vorbereitet, die Katzen wurden versorgt und die Post wird gesammelt. Wir fuhren los.

    Der Urlaub begann mit Erreichen des Eidersperrwerkes. Dort hielten wir auch diesmal an um im Aussichtspavillion das erste Fischbrötchen zu essen. Das Kind bekam hier das erste Eis und es wurden schon die Souvenirs für die Abreise begutachtet. Hier kann man einige Schiffsfahrten buchen, z.B. eine Fahrt zu den Seehundbänken. Aufgrund des kalten Wetters hatten wir darauf aber keine Lust und aßen lieber noch ein zweites Brötchen.

    Ankunft um Punkt sechzehn Uhr in unserer Ferienwohnung. Als wir die Auffahrt passierten kam uns schon der Vermieter entgegen. Dick eingepackt in Skihose, Arktisparka und echter friesischer Doppelmütze. Im Auto war es herrlich warm und wir mussten etwas schmunzeln über diese scheinbare Übertreibung. Kaum hatte das Kind die Tür geöffnet erstarrte unser aller Gesicht. Schneidiger Wind zerrte an unseren Gesichtern. Nach einem Begrüßungsschwätzchen war uns gar nicht und wir drängten samt Vermieter Richtung Eingangstür. Die Miene meines Mannes verfinsterte sich, als wollte er sagen. „Ich habe es ja gewusst, wir haben mal wieder schlechtes Wetter.“ Schnell huschten wir ins Haus, das so angenehm warm und anheimelnd warm. Sofort war die Kälte vergessen, der erste Kaffee wurde gekocht und die Koffer in die jeweiligen Zimmer verteilt. Sofort war jede schlechte Laune vergessen, jeder Gedanke an Alltag verflogen. Endlich Urlaub. Wir hatten diesmal die Dachgeschosswohnung genommen und amüsiert sahen wir auf die verschneiten Dachfenster. Nachdem alles ausgepackt, der erste Kaffee getrunken war und wir uns es auf dem Sofa gemütlich gemacht hatten ging es auch schon in unser Urlaubslieblingsrestaurant. Es war ein Ritual, dass wir am ersten Urlaubsabend dort essen würden. Sehr rustikal und eine sehr gute Fischkarte. In unserem Zweihundert-Seelendorf waren die Wege nicht weit und so gingen wir warm in unsere dicksten Winterjacken eingepackt den einen Kilometer zum Essen. Es war kalt, sehr kalt aber auf eine erfrischende Art befreiend. Der Wind zerrte an unseren Mützen und der Schal versuchte einige Male zu fliehen, doch schlussendlich kamen wir durchgepustet und superglücklich im Restaurant an. Unser Urlaubsdorf hieß Vollerwiek und das Lieblingsrestaurant „Op de Burg“. Und so sah es auch aus. Das erhöhte, alte Gebäude war voll beleuchtet und der Burggraben glitzerte im Schummerlicht. Der Begriff Burg war wohl etwas übertrieben, aber etwas mittelalterlich sah es schon aus. Wie eigentlich alles auf Eiderstedt. Nach einem sehr leckeren Essen, satt und zufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Es war uns gar nicht aufgefallen, dass der einsame Weg keinerlei Beleuchtung hatte. So tappen wir im Dunkeln, bemüht nicht in den Graben zu fallen, über die dörfliche Straße und erlebten das erste Abenteuer unseres Urlaubs. Ich gestehe ich fand es sehr beängstigend was meinen Mann dazu veranlasste den Beschützer zu mimen. Sehr froh tatsächlich im Ferienhaus angekommen zu sein, mussten wir furchtbar lachen und kriegten uns kaum noch ein. Davon aufgeschreckt kam unser Vermieter vorbei und fragte ob alles in Ordnung sei. Das wir ohne Taschenlampe losgegangen waren quittierte er mit einem ungläubigen Kopfschütteln. Ich beschließe, nicht nochmal ohne Taschenlampe raus zu gehen.

    Von der Fahrt, dem nächtlichen Abenteuer und dem guten Wein fielen wir abends glücklich ins Bett. Der Wein ließ mich in den frühen Morgenstunden aufwachen und wollte endlich meine Blase verlassen. Ich taperte ins Bad und traue meinen Augen nicht als ich aus dem Fenster sehe. Schnee, soviel das der alte Garten wie verzaubert aussah. Die alten Bäume ächzten unter der Last und es war unglaublich stimmungsvoll. Obwohl wir ja eigentlich warmes Wetter haben wollten, konnte ich mich am Anblick des verschneiten Landes kaum sattsehen. Der kalte Luftzug durch das geöffnete Fenster holte mich zurück ins Badezimmer und ich huschte schnell wieder unter meine warme Bettdecke.

    Urlaub, das heißt endlich ausschlafen. Das war auch gut so, denn der Schnee war mittlerweile wieder weggetaut. Es war Samstag und wir mussten als erstes einkaufen. Wir waren Selbstversorger und hatten aus Platzgründen (wegen der Wintersachen) kaum Lebensmittel von Zuhause mitgenommen. Nach St. Peter Ording sind es ca. 10 km. Hier gibt es alles was das Herz begehrt. Sowohl Discounter als auch Delikatessläden. Wir entscheiden uns, wie auch Zuhause für den Discounter. Schnell war alles eingekauft und wir kehrten in unser Ferienhaus zurück. Für heute hatten wir nichts weiter geplant, erstmal mussten wir noch etwas runterkommen. Aber eine kleine Tour zur naheliegenden Badestelle wollten wir noch machen. Zu Fuß ca. einen Kilometer bei eisigem Wind. Gut das wir in St. Peter Ording für jeden noch extra dicke Mützen gekauft hatten. Wir kämpften uns vor und schafften es tatsächlich bis zum Deich. Doch kaum steckten wir die Nase darüber hinweg schreckten wir zurück. Es war einfach zu kalt. Der scharfe Ostwind schnitt uns regelrecht in die Haut. Wir stiegen schnell wieder vom Deich und empfanden den Wind hier im Schutz fast schon sommerlich.

    Nun wollten wir die nächsten Tage planen. Auf Eiderstedt konnte man soviel machen und sehen.

    Als erstes waren wir nach Tönning gefahren. Von Vollerwiek aus sind das etwa 15 Minuten mit dem Auto. Ein sehr schönes Städtchen mit einem romantischen Hafen. Am Ostersonntag war dort gerade Markttag und es gab einiges zu sehen. Leider waren aber auch hier, wie auch zu Hause viele Händler vertreten. Aber das obligatorische Fischbrötchen und das Softeis durften natürlich nicht fehlen. Nachdem wir satt und durchgefroren waren, hatte es uns ins Wattforum verschlagen. Für jeden, den die Küste und das Meer interessiert ein absolutes Muss. Wir waren schon die letzten Jahre im Wattforum und können uns jedes Jahr wieder daran erfreuen. Mit sehr viel Aufwand und Liebe wird einem dort das Meer und die Nordsee erklärt. Manches vielleicht zu schulisch, doch vieles einfach zum staunen. Für die Kinder ist es ein Erlebnis die lebendigen Seesterne auf die Hand zu nehmen. Uns Erwachsenen gefiel das große Schaubecken gut, das die Sonneneinstrahlung von unten nachempfunden wurde. Aber hier gab es natürlich noch sehr viel mehr zu sehen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Da alles in geschlossenen Räumen gezeigt wurde, ist der Ausflug auf jeden Fall für Regentage geeignet. Es empfiehlt sich Jacken und Taschen in die vorgesehen Schließfächer zu verschließen, man ist dann einfach beweglicher und es ist doch sehr warm dort. Hungrig wie wir immer waren hatten wir aber auf das dortige Essen verzichtet. Es sah nicht sehr appetitlich aus und war zudem sehr teuer. Was uns aber sehr gefallen hatte war der Shop. Hier konnte man nicht zur außergewöhnliche Stofftiere kaufen, z.B. eine Stofftierflunder (wer hat schon sowas) sondern auch tolle Bücher einheimischer Schriftsteller und viele Wissensbücher.

    Mit diesem Programm war unser erster Tag schon fast vorüber. Zurück in unserer Ferienwohnung gab es nur noch Abendessen und eine Runde „Mensch ärgere dich nicht“. Die viele frische Luft und das neu erworbene Wissen machten uns unheimlich schläfrig. Ich hatte mir für den Urlaub zwar vorgenommen endlich mit Couch to 5K anzufangen, aber das muss ja nicht gerade am ersten Tag sein. Außerdem war ich so vollgestopft, da wäre mir sicherlich schlecht geworden. Grinsend hörte mein Mann sich meine Ausreden an.

    Auch in der zweiten Nacht hatte es wieder reichlich geschneit. Zu unserem großen Glück sind wir wieder so spät aufgestanden, dass die Sonne gute Arbeit geleistet hatte und alles wieder weggeschmolzen war. So sah es aus unserer warmen Wohnung herrlich aus. Der Himmel war tiefblau und nicht ein Schimmer einer Wolke war zu sehen. Die Windräder auf dem angrenzenden Feld machten allerdings den Eindruck als würden sie jeden Moment abheben. Es pfiff ein scharfer Ostwind um die Rotorblätter. Uns konnte es aber die gute Laune nicht vermiesen. Der Wind entpuppte sich dann als ausgewachsener Sturm und rüttelte ordentlich an unserem Auto. Wir waren auf dem Weg nach St. Peter Ording in den Westküstenpark. Hier erwartete uns ein netter, kleiner Park ähnlich einem heimischen Tierpark. Hier haben wir Robben bewundert uns von Basstölpeln anstarren lassen und den Schildkröten bei der Fütterung zugesehen. Die Vogelspinne war zum Glück hinter dickem Glas und der Esel bockte in sicherer Entfernung. Ein sehr schöner Park vor allem auch für kleinere Kinder. Für ausreichend Nahrung ist auch hier gesorgt, am Schildkrötengehege empfing uns ein sehr ausgiebiger Geruch nach Pommes und Fisch. Da wir allerdings reichlich gefrühstückt hatten, konnten uns diese Leckereien diesmal nichts anhaben. Wir streichelten noch zuckersüße kleine Ponys und Ziegen mit eigentümlichen Hörnern. Mich haben die Hörner ja an gedrehte Käsesticks erinnert, ich glaube mir macht das gute Klima in Bezug auf mein Essverhalten extrem zu schaffen. Das die Greifvögel mit kleinen, flauschigen Küken gefüttert wurden entlockte uns zunächst ein angewidertes „Igitt“. Nachdem der Junge neben uns begeistert nach seiner Mutter schrie: „Mama das ist ja cool, der hat zuerst den Kopf vom Küken gefressen“ waren wir schnell zum nächsten Abschnitt verschwunden. Hier lag der Spaßfaktor ausnahmsweise mal auf meiner Seite. Ganz echter Kerl war mein Mann mit unserer Tochter mutig zu den Alpakas gegangen. Seine Augenbrauen verzogen sich belustigt nach oben, als ich verkündete ich schaue mir diese niedlichen, aber doch sehr großen Tiere aus sicherer Entfernung an. Mit breiten Schultern und wissendem Blick ging der Herr des Hauses auf die puscheligen Viecher zu. Die freuten sich auch riesig, dass mal wieder jemand vorbeischaute und rückten Mann und Kind ziemlich auf die Pelle. Besuch gerne, aber bitte nicht ohne Leckereien. Nachdem mein Mann nichts vorweisen konnte ging es ganz schnell raus aus dem Gehege. Verkniffen und am geschlossenen Gatter meinte mein Mann dann nur:“ Die waren ja langweilig.“ Mein Grinsen hielt den ganzen Tag an. Zum Schluss wie in fast jeden Tierpark kam der Spielplatz. Bei warmen Wetter bestimmt lange auszuhalten, wir zollten den Betreibern unseren Respekt und verschwanden um gleich an der nächsten Ecke wieder zu stoppen. Hier stand ein kleiner Wagen mit Kaffee und Waffeln. Das kann ich aber mit gutem Gewissen nicht empfehlen. Der Kaffee war handwarm, daher für mich nicht genießbar und die Waffel war so dünn, dass man hindurchsehen konnte.

    Ich möchte den Ausflug in diesen Park nicht missen, würde mich aber mit reichlich Proviant selber versorgen. In der Saison, und Ostern scheint nicht dazuzugehören, kann man hier noch Ponyreiten, Robbenfütterung und Kinderbasteln machen. Es hatte uns wirklich gefallen auch wenn es bessere Parks gibt.

    Auf dem Weg nach Hause war ich immer wieder fasziniert von dieser Landschaft. Jetzt verstehe ich auch den Ausdruck „plattes Land“. Bis auf tausende Maulwurfshügel gab es hier keinerlei Erhöhungen. Man konnte kilometerweit schauen und ich war jedesmal begeistert von den einzelnen Häusern die, wie zufällig, in die Landschaft gestreut scheinen. In manchen Gegenden hat jedes Haus eine Bushaltestelle. Ich vermutete dass es hauptsächlich der Schulbus ist und jedes Kind direkt am Haus abgeholt wurde. Nun ja die Buslinie lag wohl an derselben Straße allerdings liegen die Häuser meistens mehr als einen Kilometer auseinander. Da wurde ein Schwätzchen mit dem Nachbarn übern Gartenzaun echt schwierig. Und gerade das war es was ich dort so liebte. Es ist alles so ursprünglich und fast ein wenig wie aus einer anderen Zeit. Für mich als Stadtmensch umso mehr. Doch gerade diese Ursprünglichkeit verleiht diesem Landstrich seinen Charme. Noch nie habe ich soviele richtig alte Häuser auf einmal gesehen. Es gibt alte Fischerhäuser die sind so urig und niedlich, man meint sich auf einer Zeitreise zu befinden. Und verstärkt wurde dieses Gefühl in Friedrichstadt. Ein weiteres Ausflugsziel unseres Urlaubs. Empfohlen wurde uns eine Grachtenfahrt. Bei Minustemperaturen hatten wir das aber auf den Sommerurlaub verschoben. Aber auch ohne diese Grachtenfahrt verzauberte uns diese Stadt im Handumdrehen. Diese alten Holländerhäuser mit ihren Treppengiebeln waren sehr schön aber im Vergleich zu den kleinen Häusern in den Seitengassen kaum der Rede wert. Man fährt auf Kopfsteinpflaster und ich war immer noch voller Bewunderung für diese teilweise jahrhundertealten Häuser, die kaum drei Meter breit sind und wie Perlen auf einer Kette in den unterschiedlichsten Farben daherkommen. Wenn man mal wissen möchte wie man vor mindestens hundert/zweihundert Jahren gewohnt hat, dann bekommt man hier einen kleinen Einblick. Wir hatten das Glück und in einer dieser Seitengassen stand nicht ein Auto, da ist die Illusion perfekt. Es hat etwas magisches, etwas das ich ganz tief in mir aufgenommen habe und nie wieder vergessen werde. Zudem gab es im Zentrum das Eiscafe Pinoccio. Wir wollten eigentlich nur einen Kaffee trinken und das Kind ein Eis. Von Aussen sah das Eiscafe nicht besser aus als ein kleiner Stand in dem es nur Waffeleis zum mitnehmen gibt. Doch zu unserem Glück fanden wir die Eingangstür, die etwas versteckt lag. Innen war es anheimelnd gemütlich und eben ein richtiges Eiscafe. Es lief das italienische Fernsehprogramm und als ich neben unserem Tisch in die Vitrine schaute traute ich meinen Augen nicht. In der Vitrine standen mindestens zwanzig Eisbomben. Alle selbstverständlich selbstgemacht, wie im auch das übrige Eis , wie mir die sehr freundliche italienische Inhaberin stolz erzählte. Mein schlechtes Gewissen zwackte mich gerade an der Hüfte, ich hatte noch immer nicht mit meinem Laufvorhaben begonnen, deshalb verkniff ich mir ein Stück Eisbombe und bestellte nur einen Cappuccino. Der entschädigte mich für die entgangenen Eisfreuden und ich beschloss noch am gleichen Tag mit dem Laufen zu beginnen. Die restlichen Sehenswürdigkeiten von Friedrichstadt erspare ich euch jetzt, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

    Und dann kam der Tag der Tage. Endlich war der Wind weg und wir entschlossen uns nach St. Peter Ording an den Strand zu fahren. Ich liebe diesen Strand. Diese Weite, die Farben, der Duft den Himmel. Jedesmal wenn ich auf diesen Strand fahre überkommt mich ein Gefühl des absoluten Glücks. Und so war es auch an diesem Tag wieder. Obwohl die Temperaturen immer noch nahe dem Gefrierpunkt lagen, ließen wir alle unsere Fenster herunter. Der Duft ist auch bei niedrigen Temperaturen eindeutig. So als würde man nur wenige Zentimeter über dem Watt schnuppern. Eine Zusammenfassung allen Ursprungs in nur einem Naseninhalt. Ich behaupte noch heute, dass mein Erstgeborener bei seiner Geburt nach Meer gerochen hat. Und genau so riecht es wenn man das erste Mal oder nach langer Zeit nach St. Peter Ording kommt. Jede einzelne Zelle meines Körpers stand auf Empfang, auf Empfang der satten, puren Nordseeluft. Das pure Glück. Spätestens jetzt war der Alltag vergessen. Man vergisst den Wochentag, den Monat, das man eigentlich nur im Urlaub ist. Man vereint sich mit diesem Strand.

    Wir fuhren also weiter und stellten das Auto ab. Satte zehn Euro musstenen wir bezahlen, für drei Personen mit Auto. Aber im Gegensatz zu allem anderen was wir bisher gemacht hatten ein Schnäppchen. Auf den Hochbauten standen schon die ersten Strandkörbe. Als wir ankamen waren alle besetzt, was das Glück nicht schmälerte, im Gegenteil nun war genug Zeit um ans Wasser zu gehen. Aus früheren Erfahrungen wusste ich, das der Weg obwohl das Wasser gut zu erkennen ist, ein sehr weiter war. Hier am Strand kann man einige Kilometer in die Ferne schauen, da werden einige mutmaßliche hundert Meter zu tatsächlichen zwei Kilometern. Nachdem wir dann wieder zurückgekommen und vollgesogen waren mit herrlicher salziger Nordseeluft war auch ein Strandkorb frei. Eine so großartige Erfindung, die ich auch im heimischen Garten haben möchte. Kaum hatten wir den Strandkorb zurechtgerückt saßen wir geschützt in der vollen, sehr warmen Sonne im Strandkorb und konnten unser Glück kaum fassen. Selbst das sonst schnell gelangweilte Kind war glückselig und genoss das schöne Wetter. Der mitgebrachte Lenkdrachen allerdings hatte schon nach wenigen Minuten aufgegeben, denn ausserhalb des Strandkorbes hatte es merklich aufgefrischt. Also verkrochen wir uns wieder im schützenden Strandkorb und gaben uns unseren Gedanken hin. Ein großer Fehler an diesem Tag war, dass wir nicht damit gerechnet hatten so schönes Wetter und so gute Bedingungen vorzufinden. Deshalb hatten wir an Proviant nicht gedacht. Eine Flasche Wasser hatte ich immer in der Handtasche, aber essbares hatte ich nicht dabei. Das Wasser war schnell geleert und der Weg zur Dixietoilette war sehr beschwerlich. Leider waren die Toilettenhäuschen noch in der Renovierung, so dass ich mir einen zweiten Gang auf die Dixies ersparen wollte. Es war auch mehr der knurrende Magen, der den Rest der Familie zum Aufbruch drängte. Ich muss aber gestehen, dass wir mittlerweile fünf Stunden diesen, meinen Strand genossen hatten. Nur widerwillig ließ ich mich aus meinem Strandkorbthron locken, doch musste ich einsehen dass ich nicht ewig hierbleiben konnte. Etwas bockig verließ ich meinen Strandkorb und lief mit hängenden Schultern hinter meiner Familie her. Mein Mann versprach mir zu Hause sofort einen Strandkorb für den Garten zu kaufen. Naja ein kleiner Sieg.

    Um aber diesen tollen Tag und diese tolle Stimmung nicht kaputt zu machen, beschloss ich mich zusammenzureißen. So ganz schwer fiel es mir nicht, denn auch auf dem Weg nach Hause blieb diese Stimmung erhalten. Wir saßen alle ruhig und in uns gekehrt im Auto. Den Abend verbrachten wir mit Gesellschaftsspielen. Allerdings forderte die gute, frische Luft seinen Lohn und so fielen wir schnell ins Bett.

    Unser Urlaub näherte sich dem Ende. Wir hatten noch einen Tag und den wollten wir in Husum verbringen. Nicht allein die Aussicht auf leckeren Fisch trieb uns dort hin. Auch die vielen angepriesenen Sehenswürdigkeiten wollten wir sehen. Am meisten genossen wir aber an diesem Tag das Shoppen. In jeder Straße konnte man hoch und runter laufen und fand die schönsten Geschäfte. Kleine mit maritimen Schnickschnack und große mit außergewöhnlichem Schnickschnack. Schon nach kurzer Zeit hatten wir einige Taschen zu tragen und ein breites Grinsen machte sich auf unseren Gesichtern breit. Mein Mann schluckte seine angekratzten Nerven herunter und machte gute Miene zu für ihn bösen Spiel. Aber auch er wurde schnell fündig und seine Laune besserte sich schlagartig. Zum Schluss fanden wir noch in einem Hinterhof eine kleine Goldschmiedin die hauptsächlich Bernstein in Gold fasste. Sie hatte eine großen Vorrat an Bernsteinen in den verschiedensten Größen die sie uns zum selber schleifen anbot. Meine bastelfreudige Tochter war sofort Feuer und Flamme und so erstanden wir beide je einen sorgsam ausgesuchten Bernstein. Wir erhielten dazu noch Schleifpapier und ein Lederband. Für meine Tochter war das Shoppingglück schlagartig vorbei, sie wollte nur noch nach Hause und ihren Bernstein bearbeiten. Nach weiteren Fischbrötchen und Eisbechern hatten auch wir unsere Füße platt gelaufen und so fuhren wir mit wehmütigen Gefühlen für die letzte Nacht in unser Ferienhaus.

    Was mir noch nie passiert war, ich hatte keine Lust nach Hause zu fahren. Ich hätte gerne noch eine Woche, einen Monat, ein Jahr drangehängt. Es nütze aber nichts, die Koffer wurde wieder eingepackt und unser wie immer zum Abschluss wurde wieder auf unserer Burg gegessen. Ich muss nicht erwähnen, dass ich seit einer Woche immer eine Taschenlampe in der Jackentasche hatte. Nochmal wollte ich nicht durchs dunkle Eiderstedt tapsen. Doch diesmal war die Taschenlampe nicht nötig, bedingt durch die Zeitumstellung war es noch hell als wir nach Hause gingen. Tja da saßen wir nun mit schon gepackten Koffern, wehmütig in „unseren“ Garten guckend. Aber lange konnten wir unseren trüben Gedanken nicht nachhängen. Unser Vermieter kam zum Abschied auf ein Bier. Schnell waren unsere trüben Gedanken beiseite geschoben und wir hatten einen wunderschönen letzten Urlaubstag. Ein Urlaub den ich nie vergessen werde.
    Früh am nächsten Morgen, wir mussten das Haus um zehn verlassen, war das Auto schnell gepackt, der Vermieter herzlich verabschiedet und der Weg nach Hause wurde in Angriff genommen. Leichte Kopfschmerzen machten sich bei mir breit, vermisste ich doch mein Eiderstedt schon jetzt, das eine letzte Bier kann aber auch dran schuld gewesen sein.
    Am Eidersperrwerk machten wir halt. Wie immer. Wir kauften die bereits ausgesuchten Souvenirs, das Fischbrötchen schenkten wir uns um 9.30 Uhr und machten uns dann auf den Weg nach Hause.
    Ich vermisse dich mein Eiderstedt, aber wir kommen wieder in genau 14 Wochen. Ich freue mich schon jetzt.

    (Fotos folgen...)

    Wir danken Svenja68 für diesen tollen Urlaubsbericht!
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    Freizeitparks/Indoorspielplätze

    Leipziger Zoo

    Von weither kommen die Gäste und wir haben festgestellt - es lohnt sich. Eine Mischung aus Tierpark, Naturkundemuseum und Freizeitpark; mit tollen Attraktionen wie dem neu eröffneten Tropenhaus und dem tollen Primatenzentrum. Alle 30 Minuten gibt es bei einigen Tieren Fütterung mit Kommentierung; wobei letztere nicht immer leicht zu verstehen sind für Auswärtige. Man kann Flussfahrten durch den Tropenwald machen; über Hängebrücken balancieren; es gibt eine Safari Tour und überall themenbezogene Spielplätz für Kinder jeden Alters. - Ganz große Klasse! Dass der Zoo nur ca. 20 Minuten vom Bahnhof entfernt ist, fanden wir auch sehr praktisch.

    Freizeitpark Forellenhof Plohn

    Pohn ist ein kleiner Ort im Vogtland und der Park ist perfekt für Kinder von 2-10 Jahren. Da dort viele Bäume sind, ist es oft ein bisschen kühl, also lieber einen Pullover mitnehmen.

    Es gibt verschiedene nachgestellte Märchenszenen, ein Urwalddorf, einen Sprechenden Baum, viele Fahrgeschäfte, gerade für kleinere Kinder, Shows, einen kleinen Wildpark, eine Riesenwellenrutsche, einen Riesenkletterbaum- und haus und Vieles mehr. Der Park ist rundum zu empfehlen. Geburtstagskinder (ich glaube bis 12?) haben übrigens freien Eintritt.

    http://www.erlebnispark-forellenhof.de/

    Eins der schönsten Erlebnisbäder in Sachsen:

    Aquamarien (Marienberg)

    Das Schwimmbad ist schön warm, es gibt eine Riesen- und eine Reifenrutsche, zwei Außenbecken, ein Wellenbad, einen Strömungskanal, ein Schwimmbecken, einen Whirlpool, ein Kinderbecken, eine Wärmegrotte, ein römisches Dampfbad, eine Sauna, Tischtennis, Minigolf, Bowling und Gastronomie. Nachteile sind, dass es relativ teuer ist und kein zugehöriges Freibad hat, ansonsten sehr zu empfehlen.

    www.aquamarien.de

    Theater Variabel (Olbernhau)

    Ein sehr kleines Theater mit ganz viel Flair und Betreibern, die mit Herz und Seele dabei sind. Außer in der Sommerpause gibt es manchmal freitags, immer samstags abends Programm (Theaterstücke, aber auch Vorträge, Diashows, Konzerte etc.) und immer sonntags um 10:30 Uhr ein Kinderprogramm. Wir haben noch nie daneben gelegen, ich fand's bisher immer klasse. Bei einigen Veranstaltungen ist es ratsam, Karten vorzubestellen, aber ich habe es auch schon erlebt, dass bei vollem Haus noch Stühle reingestellt wurden.

    Die sehenswerten Drei

    Dabei handelt es sich um drei Erlebnisburgen im Erzgebirgskreis.

    Scharfenstein ist die sogenannte Märchenburg.

    Ein oder zweimal im Monat kann man von verschiedene Bahnhöfen anreisen und wird dabei schon von Märchenfiguren begleitet. Lebende Märchengestalten bevölkern die Burg, Märchen werden vorgelesen etc. Außerdem ist der "Volksheld des Erzgebirges", Karl Stülpner hier zu hause, ihn trifft man hier immer bei Veranstaltungen.

    Die Burg beherbergt ein Erzgebirgsmuseum, eine Gaststätte, eine kleine Galerie, eine Bastelstube für Große und Kleine, eine Handarbeitsladen, einen "Sächsische Spezialitäten"-Laden, einen Laden mit erzgebirgischer Volkskunst und einen großen Saal. Am Wochenende finden oft Veranstaltungen statt. Besonders schön ist jedes Jahr an den Adventswochenenden der Weihnachtsmarkt im Burghof - zwar sehr klein, aber wirklich schön. Die Lage der Burg ist landschaftlich wunderschön.

    Ein Abstecher auf die Augustusburg lohnt sich auf jeden Fall, wenn man in der Nähe ist. Die Burg liegt über der gleichnamigen Stadt, es gibt auch eine Drahtseilbahn, die von Erdmannsdorf nach Augustusburg fährt. Es gibt einen riesigen Parkplatz, den man nutzen sollte, danach heißt es ein Stück laufen.
    Schloss Augustusburg wurde von Kurfürst August (1526-1586) in den Jahren 1568-1572 errichtet und ist sehr imposant. Zu sehen gibt es ein Motorradmuseum, ein Schlossmuseum, einen Schlosskerker, eine Turmgalerie, einen Adler- und Jagdfalkenhof, Gastronomie, Ausstellungen etc. Auch heiraten und übernachten kann man da.

    Direkt am Parkplatz sind "Rosts Wiesen", dazu gehört ein Skihang mit Lift, ein Rodelhang, eine Sommerrodelbahn, Minigolf, ein schöner Spielplatz und eine kleine Gastronomieeinrichtung.

    Zu den sehenswerten Drei gehört noch das Schloss Lichtenwalde, vor den Toren von Chemnitz, dass auf alle Fälle einen Besuch lohnt. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten erstrahlt das Innere des Schlosses seit 2010 in neuem Glanz. Der Schlosspark, hoch über der Zschopau, mit seinen Wasserspielen, Putten und verwunschenen Winkeln lädt zu einem Spaziergang ein. Jedes Jahr finden zahlreiche Veranstaltungen in und um Schloss Lichtenwalde statt. An speziellen Terminen werden Kinderführungen angeboten und einmal jährlich gibt es einen Barock-Spiele-Tag.

    http://www.die-sehenswerten-drei.de

    Kulturinsel Einsiedel

    Das ist ein Freizeitpark der etwas anderen Art. Er befindet sich ganz im Osten von Sachsen, in der Nähe von Görlitz. Drinnen gibt es auch Deutschlands einziges Baumhaushotel, echt sehenswert, außerdem einen großen Erlebnistunnel (Taschenlampe mitnehmen), eine Riesenschaukeln, einen Irrgarten und viele Spielgeräte aus Holz usw. Es gibt auch mehrere Veranstaltungen im Jahr, ein Höhepunkt ist ein Volkfestival (Ende August), das muss gigantisch sein, ich hab's selbst leider noch nicht erlebt.

    www.kuturinsel.de

    Saurierpark Kleinwelka (auch in dieser Gegend)

    Toll gemacht, mit vielen Spielgelegenheiten, Klettermöglichkeiten, allen möglichen, lebensecht nachgestalteten Sauriern, Freilichtkino mit Saurierfilm etc. Mein jüngster Saurierfan war begeistert.

    www.saurierpark.de

    Kindermuseum im Hygienemuseum Dresden

    Es ist ein Museum speziell für Kinder rund um die Sinne - da darf angefasst, gerochen, gehört und gespürt werden. Sehr schön gemacht. Sehr empfehlenswert.

    http://dhmd.de/index.php?id=573

    (besonderer Dank geht an Romy**21756 und an Katrin)
    von Veröffentlicht: 11. April 2012 20:42   
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    Vielen Dank Deli für den tollen Bericht :-))

    Wir waren Ende Juli/Anfang August für einige Tage in Irland.
    Die Flüge gibt es zu halbwegs zivilen Preisen, wenn man rechtzeitig ordert, ich habe sie vier Monate zuvor gebucht.
    Last minute kann man für solche Flüge vergessen, die Maschinen waren ausgebucht.

    Am ersten Abend kamen wir in Dublin an und übernachteten bei einem Freund, mit dem wir am nächsten Tag in Richtung Westküste aufbrachen, nach Galway.
    Das liegt im Westen ziemlich in der Mitte der irischen Atlantikküste. Es ist sehr beliebt bei Touristen und als wir ankamen, war gerade das Galway Arts Festival.
    Es war heiß. In Deutschland war kühlstes Herbstwetter und wir hatten den Sommer, was man Irland ja nicht unbedingt nachsagt.

    Galway (City) ist hübsch, bietet als Universitätsstadt und Eingangstor nach Connemara vieles: in den historischen Straßen mit den vielen typischen Pubs war überall Live-Musik (und die irische Musik kann man sich tatsächlich gut anhören, es hat nie genervt) und Leute, die irgendwas vorführten (oft Studenten, die sich was dazu verdienen).
    Lynch's Castle sahen wir auch, ihr habt es vielleicht gehört, Lynch war der Bürgermeister und Richter der Stadt, der 1493 seinen eigenen Sohn wegen Mordes zum Tode verurteilte und dann selbst aufknüpfte, weil die anderen sich nicht trauten. Seitdem gebe es den Begriff Lynch-Justiz, sagen die Iren.

    Am nächsten Morgen dann Weiterfahrt Richtung Leenane mit Abstecher zu Aughnanure Castle bis nach Maam Cross, wo wir auf das Peacockes Hotel & Restaurant stießen. Das erinnerte mich an das bookhouse bei Twin Peaks. Nach einer Pause dort und Souvenirkauf bogen wir an der nächsten Kreuzung ab und - da war nichts mehr. Nix. Bis Leenane kilometerweit nur Landschaft. Wir fuhren an den twelve bens (auch twelve pins) vorbei, das ist eine Bergkette in Connemara.

    So gut wie ganz Connemara ist 'Gaeltacht'. Das sind Gebiete, in denen Irisch (eine Form von Gälisch) die erste Sprache und Englisch nur die zweite Sprache ist, diese Regionen sind steuerbegünstigt.
    In Leenane war es irisch, wie es irischer nicht geht. Dort wurde der Film "The Field" gedreht (kenn ich nicht, guck ich mir aber jetzt mal an, ob ich was wiedererkenne), wir saßen in Hamilton's Bar und gewannen einen Eindruck, wie das Leben im ursprünglichen Irland so ist. Wobei die Bauern sagen, "die Landschaft kann man nicht es sen" und das ist natürlich auf das harte Leben dort gemünzt. Es ist schon schwer sich vorzustellen, wie das Leben dort ist, wenn das nächste Haus kilometerweit weg ist, das Wasser selbst geschöpft wird und das Heizmaterial (Torf) erst selbst hergestellt werden muss.

    Da hat das Auto echt noch Funktion, es mildert diese Unwägbarkeiten. BTW: wir standen da so in der unendlichen Weite der Connemara, sinnierten über die Ursprünglichkeit des Leben und *wusch* brauste ein Langnese-Eis-LKW an uns vorbei. Soviel dazu *gg*.

    Von Leenane aus fuhren wir ein Stück die Küstenstraße entlang, wo es zu einer Begegnung mit einer deutschen Touristin kam.. Die drängte uns nämlich fast von der Straße ab, weil sie nicht in der Lage war, ihren Mietwagen über die engen und steilen Straßen zu bugsieren, sondern mitten über beide Spuren fuhr. Unser Fahrer hatte daher die Wahl an der Felswand entlang zu schrappen oder draufzuhalten, was wahrscheinlich dazu geführt hätte, dass die*zensiert* den Wagen verrissen hätte und über die Minimauer gesegelt wäre.

    Die Fahrerei in Irland ist ohnehin abenteuerlich, jede Überlegung, mit unserem eigenen Wagen dorthin zu fahren ist hinfällig. Jedenfalls nicht mit einem Neufahrzeug. Die Straßen sind eng, steil, kurvig, manchmal holperig, oft uneinsehbar, die Iren fahren relativ schnell, aber es passiert wenig, weil sie es gewöhnt sind, auf alles zu achten. Aber die Fahrzeuge sehen auch alle entsprechend aus.

    Weiter ging es durch Connemara bis nach Westport. Wir hielten immer wieder unterwegs an.
    Westport selbst ist ein hübsches altes Städtchen, leider sehr voll. Alle haben Ferien, die Engländer, die Amerikaner, die Iren...Wir suchten uns ein Hotel und landeten diesmal einen echten Treffer. Wir bezogen für 130 Euro incl. FS einen Premier Room mit Klimaanlage und einem italienischen Badezimmer, in dessen Dusche drei Personen passten (eine Badewanne gab es aber auch). Mein irisches Frühstück wurde mir vom General Manager des Hotels serviert, frei nach dem Motto "o ur job is our passion" immer dicht am Geschehen dran. Überhaupt diese Namen - abends bediente uns Mr O'Grady - irischer geht es nicht mehr.

    Nächsten Tag weiter durch Connemara, Stopps an Seen, Flüssen, Fjord, Aasleagh Falls, Supermac's (irische Fastfoodkette mit genialem Angebot *schlemm* )
    Der mitreisende Mann wollte für zwei Tage in der Landschaft ausgesetzt werden, zog sich dann den Stich eines Blinden Kuckucks zu (Bremse, Horsefly), aus dem ein Arm resultierte, der aussah wie der von Popeye, was erst nach einer Woche wieder verschwand. Soviel zum selbsternannten Naturburschen. ;-)

    Nach der Reise durch Connemara blieben wir noch eine Weile bei unserem Freund und zogen dann um nach Dublin.
    Der Dubliner Süden gilt als die bessere Wohnlage als der Norden und so hatten wir uns dort ein Hotel ausgesucht, viel Auswahl gab es leider nicht mehr, zu diesem Zeitpunkt war in Dublin schon sehr viel ausgebucht, Hauptreisezeit halt. Wir hatten uns dann für ein kleines Hotel in der Nähe der Dublin Bay entschieden.

    Eine kleine Enttäuschung war für mich das Trinity College. Es war weder ruhig dort (Touristen, Baulärm) noch optisch so wirklich hübsch durch diese drumherumgebauten 70er-Jahre-Betonbauten. Irgendwo müssen die Studenten wohl bleiben.
    Das Book of Kells und die Library haben wir nicht besichtigt, denn der Eintritt kostete 18 Euro und wegen der Menge an Touristen wird man da nur zackzack durchgeschleust. Das holen wir zu einem ruhigeren Zeitpunkt nach.

    Irland ist sehr teuer in der Lebenshaltung und Dublin erst recht. Wer sich zwischendurch mal preiswert verpflegen möchte, setzt sich am besten in das Finn McCool's Café im Tourism Office in der ehemaligen St. Andrew's Church. Auf einmal war es ruhig, leer und entspannend.. Und das mitten im vollen Dublin ;-)
    Es war, glaube ich, das einzige Mal, dass wir unter zehn Euro für alle wegkamen.

    Einen Tag waren wir dann auch im Dubliner Zoo, der schon 1830 gegründet wurde. Davon ist aber fast nichts mehr zu bemerken. Der liegt mitten im Phoenix Park, wo auch der irische Präsident residiert.
    Am letzten Tag machten wir eine Tour zum Malahide Castle und zur Halbinsel Howth, außer uns taten das noch tausende andere, einen Parkplatz zu bekommen gestaltete sich schwierig. Schön war es trotzdem.

    Wir werden Irland auf jeden Fall wieder besuchen, allerdings nicht mehr in der Hauptreisezeit.
    Man kann sich dort richtig wohlfühlen. Landschaften, Leute, Shopping, Musik, Historisches, für alle was dabei und das angeblich schlechte irische Wetter sehe ich nicht als solches.
    von Veröffentlicht: 27. March 2012 20:58   
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    Ein toller Bastelspaß auch für kleine Kinder geeignet.

    Das braucht Ihr dazu:

    • Tapetenkleister
    • Pinsel
    • Zeitungspapier
    • Luftballons
    • Farben oder Transparentpapier





    • Pustet als Erstes die Luftballons in der gewünschten Größe auf.



    • Rührt nun den Kleister an.



    • Beklebt jetzt zuerst den Ballon mit dem Altpapier. Hierfür taucht Ihr einen Streifen Papier in den Kleister und klebt ihn längs auf den Ballon, bis der gesamte Ballon mit mehreren Schichten Papier beklebt ist. Achtet darauf, dass die Eiform erhalten bleibt.



    • Das Ganze muss nun sehr gut trocknen. Am besten 2 Tage, mindestens aber 24 Stunden.



    • Dann mit einer feinen Nadel den Ballon "platzen" lassen und durch das kleinen Loch einen Faden fädeln (zum späteren aufhängen bei Bedarf)



    • Dann könnt Ihr das "erstarrte" Ei entweder beliebig bemalen, oder erneut mit buntem Transparentpapier bekleben.



    • Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und gerade für Kinder ist das einen toller Osterbastelspaß. Wenn Ihr das Ei dann auch noch mit Klarlack besprüht, wird es sogar ein Outdoorei :-)))
    von Veröffentlicht: 4. March 2012 19:08   
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    Hier zeigen wir Euch einige der schönsten Schultüten und sofern vorhanden, die Bastelanleitung

    Eine Schultüte passend zum Schulranzen.
    Ein Papprohling mit Moosgummiapplikationen, soweit ich mich erinnern kann :-))
    Gebastelt von Heike, vielen Dank :-)
    Ganz süße Schultüte von
    Mommymaus.
    Ganz stolze Erstklässlerin von esther_4090.
    Eine tolle Astronautentüte, ebenfalls aus einem Papprohling und mit Moosgummiastronaut und Glitzklebefolie.
    Eine richtig tolle Tüte für Pferdenarren :-))
    gebastelt von steffislacer


    Es gibt soviele tolle Möglichkeiten und Materialen um eine schöne Schultüte zu basteln. Wir haben hier ein paar Tipps und sehr interessante Links für Euch zusammen gesucht.
    Besonders gefällt uns der Link von krabblers, denn eine genähte Schultüte, die man später als Kissen weitervewenden kann finden wir eine super Idee.


    und so sieht es aus....
    viele wunderschöne Designs..
    Und bestellen könnt Ihr die wunderschönen Tüten bei
    www.krabblers.com
    Und speziell für Babyzimmer-Besteller gibt es einen Rabatt von 10 %. Solltet Ihr also bestellen, bitte eine kurze Nachricht ans Amt.



    Schultüten für Mädchen
    Mit kleinen Geschenkideen
    Preis 7,99 EUR

    Bestellen
    Schultüten für Jungs
    ebenfalls mit tollen Ideen
    Preis 7,99 EUR

    Bestellen
    Die Creapop Schultüte
    gesehen bei www.bastel-versand.de für
    7,75 EUR.
    Dazu benötigt Ihr dann noch passende Strohseide und Eure gewünschten Applikationen.
    Wie es genau funktioniert und was Ihr dazu braucht findet Ihr hier
    Seite 1 von 179 1 2 3 11 51 101 ... LetzteLetzte
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  • Rezept-Tipp

    Schnelle Gemüsesuppe

    Zutaten:
    2 Tüten Sommergemüse TK 750gr.
    400gr. Tatar (oder anderes Hackfleisch)
    1 Ei
    Paniermehl
    200gr. Buchstabennudeln (oder andere Suppennudeln)
    Gemüsebrühe
    Salz, Pfeffer, Kräuter

    Anleitung:
    Beide Tüten Gemüse mit ca. 2-3 Liter angerührter Gemüsebrühe zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit das Hack mit Ei und Paniermehl, Salz und Pfeffer vermengen und kleine Kugeln formen. Wenn das Gemüse kocht die Hackbällchen dazugeben. Alles ca. 15 Minuten kochen lassen. Dann die Nudeln dazugeben und nochmal 6-8 Minuten weiterkochen lassen.
    Diese Suppe lässt sich super an die Geschmacksnerven der Familie anpassen. Man kann fast jedes Gemüse nehmen, die Gemüsebrühmenge entsprechend erhöhen oder verringern oder auch mit der Menge der Nudeln wird aus der Suppe entweder mehr ein Eintopf oder mehr Suppe. Man kann die Nudeln auch durch Kartoffel ersetzen, die müssen dann aber von Anfang an mitgekocht werden. Guten Appetit!

    Dieses Rezept ist von Svenja, vielen Dank!