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Gabi Kandawei
Da ich selber lange Probleme beim Stillen hatte und ich erst nach Monaten die Lösung fand, möchte ich mit dieser Veröffentlichung den Frauen helfen, die vielleicht das gleiche Problem wie ich haben. Nach der Geburt hatte ich vom Stillen wie so viele Frauen erst einmal wunde Brustwarzen. Das war sehr schmerzhaft aber da mir alle versicherten, dass der Schmerz bald nachlässt, habe ich tapfer weitergestillt. Nach ca. zwei Wochen veränderte sich der Schmerz. Bisher war er wirklich fühlbar auf das äußere Wundsein zurückzuschließen, nun fühlte ich ihn eher innerlich. Ratlosigkeit bei meinen Hebammen, meiner Frauenärztin und meiner Homöopatin. Es half wirklich nichts, kein Stillhütchen, keine Cremes, kein anderes Anlegen. Die Schmerzen wurden so stark, dass ich beim Stillen die Zähne zusammen beißen musste und vor mich hin jammerte. Eine Nacht, in der mein Sohn alle anderthalb Stunden wach wurde und immer trinken wollte, wurde ich fast wahnsinnig vor Schmerzen. In meiner Not baute ich die Milchpumpe auf, die eine Freundin mir gegeben hatte und fing das Abpumpen an. Das schmerzte zwar auch, aber nicht so schlimm wie das Stillen. Ab da habe ich dann zwei Monate fast komplett abgepumpt. Eine Mahlzeit habe ich gestillt, das habe ich gerade so ausgehalten. Die Schmerzen waren aber nach wie vor rasent dabei. Nach vier Monaten hörte ich dann was von Calzium Mangel und nahm von da an Calzium Mangnesium Tabletten. Und siehe da: Die Schmerzen beim Stillen ließen nach und blieben auch weg, solange ich meine Tabletten nahm. Später stieg ich um auf Schüssler Salze 1 und 2. Davon nahm ich drei Mal am Tag 2 Stück. Wenn ich die mal vergessen hatte, kamen auch die Schmerzen wieder, so dass für mich klar war, dass dieser Mangel auch wirklich die Ursache meiner Stillschmerzen war. So wurde das Stillen für meinen Sohn und mich doch noch ein schönes Erlebnis und ich habe dann auch erst nach 14 Monaten komplett abgestillt.
SandraSandra 27101
Mir war schon von Beginn meiner Schwangerschaft klar, daß ich stillen wollte.Ich habe mir auch nicht sonderlich viele Gedanken darüber gemacht, ob es klappen würde.Es stand einfach für mich fest.Ich habe mich von Anfang an schlau gemacht darüber, sei es im Internet und über Bücher.Als unsere kleine Maus dann da war, hatte sie keinen Hunger.Sie kam nachts und war nur mit ihrem Schönheitsschlaf beschäftigt.Irgendwann im Laufe des Tages habe ich sie dann angelegt und eine Hebamme aus dem KH hat mir Hilfestellung gegeben.Zu Hause klappte es anfangs auch sehr gut, nur daß sich meine Brustwarzen recht schnell entzündeten.Das war schon heftig.Sehr, sehr schmerzhaft und dann wollte meine kleine Maus auch noch so oft an die Brust.Es kam auch noch der Milcheinschuß dazu und es gab Stunden da bin ich an meine Grenzen gestoßen und habe viele Tränen vergossen.Als Tipp an alle mit gleichen Problemen:So oft es geht mit freiem Oberkörper rumlaufen und Muttermilch auf die Warzen tun.Die wirkt wahre Wunder...!Ich habe die Zähne zusammengebissen und auch dank meiner tollen Hebamme durchgehalten, denn die hat mir gute Tipps gegeben und mir immer wieder versichert, daß es vorbeigeht,Nach ca. drei bis vier Wochen war wieder alles in Ordnung und ich kann seither das stillen in vollen zügen genießen, denn es die schönste und einfachste Art sein Kind mit Nahrung zu versorgen.
Angelika
Ich bin Mutter von 3 Kindern, habe 2 Jungen und ein Mädchen. Ich habe alle gestillt bzw. stille meine Tochter immer noch.
Meinen ältesten Sohn (heute 19) habe ich ca. 2 Monate voll gestillt, dann habe ich mir reinquatschen lassen (er hat nach dem Stillen ca. 10 Minuten geschlafen, ist dann wach geworden und hat geweint), \"Besserwisser\" meinten, er wäre nicht satt. Ich fing mit dem Zufüttern an.
Heute weiß ich, dass vor allem sehr junge Babys nach dem Stillen oft vor Erschöpfung kurz einschlafen.
Meinen zweiten Sohn (heute 8) habe ich 4 Monate voll gestillt, habe dann mit dem Brei angefangen und weitergestillt. Er hat nie ein Fläschen getrunken.
Meine Tochter (heute 7 Monate) habe ich 6 Monate voll gestillt, Brei isst sie leider fürchterlich schlecht und trotzdem ist sie ein richtiger Wonneproppen.
Ich war mir bei ihr von Anfang an sicher, dass ich stillen will und hatte auch die Ruhe, es durchzuziehen und die Erfahrung, mir von niemanden reinreden zu lassen. Ich finde es superbequem und wenn ich bedenke, dass es auch noch das Beste fürs Baby ist, kann ich nur jeder Frau raten, es zumindest zu versuchen.
Natürlich erfordert das Stillen auch Disziplin von der Mutter; Alkohol ist tabu, einige Speisen und kohlensäurehaltige Getränke ebenfalls.
Aber egal, das Stillen gibt mir das Gefühl, meinem Baby auch nach der Geburt noch von meinem Körper zu geben.
Ich hoffe, dass ich meine Tochter noch lange stillen kann, dass sie - wie ihr Bruder - kein Fläschen trinken muss.
Anonym
hallo ihr lieben!
ich stille meine tochter, z.zt. knapp sechs monate, nur noch morgens-was ich unglaublich schade finde, aber wofür ich selbst verantwortlich bin.
bei mir hat das stillen direkt nach der geburt und bis heute sehr gut geklappt -ohne schmerzen, entzündungen etc. mein problem war eher das gerede anderer mütter -vor allem meiner (schwieger-)mutter!meine tochter bekäme nicht genug, sei zu dünn, schreie nur wegen hunger und und und.. dabei bestätigte der arzt immer wieder, dass sie prächtig gedeiht u sogar mehr als der durchschnitt wog! da ich aber mit den "besserwissenden" müttern nicht klarkam, genervt und ausgelaugt war und am ende an mir selbst zweifelte, habe ich immer mehr die lust am stillen verloren!hinzu kam die ganze umstellung nach der geburt, babyblues, appetitlosigkeit und ich habe oft keine milch gehabt.es war ein teufelskreis! ich hätte meine tochter gerne länger gestillt, zumal sie allergiegefährdet ist.Aber..
stillen ist eine wunderschöne art, die beziehung zum kind zu erleben!abzuschalten, kurze zeit zu genießen, zu verstehen was für ein geschenk der natur es ist das man erleben darf! stillen verbindet ganz anders; ist aber meiner meinung nach nur sinnvoll wenn es weniger problematisch verläuft und von mutter und kind mit freude erlebt wird!
liebe grüße und viel erfolg!
Antje SiegelAntje 25848
Hallo.
Ich möchte hier mal ein echtes Statement zur Flaschen-Ernährung abgeben.
Natürlich habe auch ich versucht zu stillen. Das klappte auch von Anfang super. Aber nach einpaar Tagen wurde meine Tochter nicht mehr satt. Ich war alleinerziehend und völlig auf mich gestellt. Die Hebamme meinte ich soll das Baby immer anlegen, damit die sättigende Milch einschießt. Das tat ich drei Tage lang. Das Baby wurde nicht satt. Ich konnte mir nicht einmal was zu essen machen. Sah aus wie ein Penner, hatte den Babyblues und war nervlich am Ende. Ich war schon so weit dieses schreiende hysterische Bündel ab zugeben. Ich wollte nur noch schlafen. Ich wollte alles so machen wie die Hebamme es sagte. Als zu dem Ganzen auch noch Aggressionen gegen das Baby kamen, rief ich in letzter Not meine Mutter an. Ich konnte es kaum erwarten bis sie kam. Sie nahm mir das Baby ab, schickte mich duschen, machte mir zu essen und dann dem Baby die Flasche. Kaum hatte die Süße 60g gierigst getrunken, schlief sie ein und 12 Stunden durch. Am nächsten Tag ging ich zu meinen Arzt, schilderte meine Situation. Er sagte, ich soll Zwiemilch ernähren und wenn garnichts mehr geht, abstillen. Heute, 15 Wochen später, habe ich ein fites, gesundes, vitales Baby, das 5 Mahlzeiten Flasche bekommt und bald den ersten Möhrenbrei. Sie war bis jetzt nicht einmal auch nur einen Hauch von krank und ist mein größtes Glück. Das mit dem Stillen hat sich sehr schnell erledigt gehabt, aber ich trauere dem ganzen nicht nach. Ich habe raus gefunden, das mich der Stillwahn fast wahnsinnig gemacht und in eine Aktion getrieben hätte, ihn dem ich mein Kind verloren hätte, entweder in dem es an meiner Brust verhungert wäre oder ich im Kurzschluß durchgedreht wäre.
Also all ihr Mütter da draußen, auch wenn ihr nicht stillt oder Zwiemilch macht. IHR SEID DIE BESTEN MÜTTER, DENN IHR MACHT NUR EURER BESTES!!!
Und Flaschennahrung ist heutzutage absolut das BESTE für Eurer BABY!!!
Annemarie
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