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Zufüttern

 
 

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Anonym

Zufüttern......tollen Thema!!!!
Viele tolle Ratschläge und ständig neue Richtilinien, ob von Hebammen, Kinderärzten oder einfach nur der lieben Verwandschaft oder Bekanntschaft.
Mein Tochter ist nun 6 Monate alt und sie bekommt morgens und zur Nacht Fläschchen und Mittags/Nachmittags und Abends Brei. Viele die das lesen denken vielleicht das das alles viel zu früh ist und diese Kommentaren habe ich auch immer wieder in meinem Umfeld gehört, zunächst habe ich mich davon irritieren lassen, doch dann habe ich festgestellt das einfach jedes Kind ein Individium ist und man einfach auf sein Bauchgefühl hören sollte. Auch junge Mütter die das erste Kind bekommen haben, haben dieses Bauchgefühl (auch wenn ältere Menschen dies zum Teil nicht einsehen wollen)
Ich war eigentlich gezwungen mit dem Zufüttern zu beginnen, da ich leider nicht Stillen konnte, und ich alles mögliche ausprobiert habe und sie mir trotzdem nach jeder Mahlzeit fast die Hälfte wieder entgegen gespuckt hat, blieb mir fast nichts anderes übrig als mit 4 Monaten Brei zu füttern. Ich war erstaunt wie einfach es war, da ich vorher fast ausschließlich Horrorgeschichten vom ersten Brei füttern gehört habe. Und siehe da........seither hat sie kaum noch gespuckt, verträgt alles gut und ist somit ein sehr zufriedenes Kind.

Eigentlich kann ich allen jungen Müttern nur raten sich zwar Ratschläge anzuhören und vielleicht auch mal nachlesen, aber dann sollte man sich sein Kind genau angucken und dann nach Instinkt handeln!!! Denn man möchte ja nicht das andere mit einem zufrieden sind, sondern das das Kind zufrieden ist und man selbst dadurch automatisch ausgelichener ist.

Kleiner Tipp am Rande: Sollte man Verwandschaft oder Bekanntschaft haben die sich zu sehr einmischen......einfach nicht zu viel erzählen!

 

Jessy

Also ich halte von diesen ganzen man sollte mann darf auf gar keinen fall etc überhaupt nichts....
jedes Kind ist individuell und einzigartig
bei meiner kleinen war es z.B so:
sie hat mit ca 8 wochen angefangen abends immer weniger zu trinken, zuletzt waren es nur noch 20ml, dabei hjatte ich als mama ein scghlechtes Bauchgefühl und hab vobn meiner freundin den Tip bekommen einfach mal Hypoallergenen brei zu kaufen...
ich habe dieses also getan und meine kleine bekam mit 10 wochen ihren ersten löffel brei!
mit ein bisschen apfel dabei!!!
es ist von abend zu abend mehr gewordebn und sie verträgt den brei bestens sie hat super tollen stuhl und ich ein absolut zufriedenes Baby(mich beneiden alle um die kleine)
ich denke man sollte es ausprobieren was seinem baby am besten tut!denn als mama merkt man im bauch was das richtige ist, wenn die babys es noch ncith wollen oder nicht vertragen dann merkt ihr das schon durch durchfall oder ein bisschen erhärteten stuhl oder es schüttelt sich nach dem ersten löffel brei!!!
jetzt ist meine 14 wochen und wird von der 1er milch nciht mehr satt, weil sie so ein aktives baby ist sich nur durchdigegend kugelt und akkert wie verrückt....also hab ich mit Folgemilch morgens angefangen und die verträgt sie genauso bestens!!!!
ich meine früher gab es ja auch schon gläßchen für nach dem 3ten monat!
viel erfolg

Eure Jessy

 

Alexandra

Mein Sohn ist jetzt acht Monate alt und ich stille immer noch. Mit dem "Abstillen" habe ich im 6. Monat begonnen. Seitdem bekommt er Gläschen und Breie. Die erste Zeit nur Karotte mit oder ohne Kartoffel (hat er geliebt). Spinat ist beim ersten Versuch an der Wand gelandet. So nach etwa 4 Wochen habe ich dann die Abendmahlzeit durch einen Gute-Nacht-Brei ersetzt, in der Hoffnung, dass er dann vielleicht durchschläft (war natürlich nicht der Fall). Mittlerweile isst er abends Griesbrei und wird vorm Einschlafen nochmal gestillt. Im Moment ist es bei uns so, dass ich frühs (meistens zwischen 4 und 5 Uhr) stille, er so um halb 9 dann einen milchfreien Brei mit Obst bekommt, mittags Gläschen, nachmittags meistens stillen, abends milchbrei und noch einmal stillen. Zwischendurch bekommt er mal einen Babykeks oder Brotrinde. Immer öfter bekommt er jetzt auch nachmittags Obst oder Babyjoghurt.
Ich würde jeder Frau raten so lange wie möglich zu stillen, nicht voll, aber teilweise. Es gibt vor allem nichts billigeres und bequemeres. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich meinem Sohn so lange die Brust geben werde. Mir hat das Stillbuch der LaLecheLeague geholfen, auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme. Ich finde, es ist ein schönes Gefühl, zu stillen.

 

Karin

Ich habe lange Zeit gestillt. Zwar habe ich schon ab dem fünften Monat immer mal ein Gericht hinzugefügt, aber erst als meine Tochter fast 9 Monate alt war konnte ich it dem Stillen aufhören! Vielleicht denken Sie jetzt "konnte"?
Das liegt daran, das meine Tochter jegliche Flaschennahrung ablehnt und ich somit zuletzt noch morgens nach dem Aufstehen sie stillte. Jetzt habe ich aber dank einer Internetmütterberatung eine Möglichkeit gefunden!
Früher sah der Speiseplan meiner Tochter so aus:
1. nur Stillen und das sechs bis siben mal
2. habe ich mittags mit einer Karotten -Mahlzeit angefangen und dann immer mehr dazugegeben. Ich muß aber sagen ich hielt nicht immer die empfohlenen Zwischenzeiten für neue Gerichte ein, sobald ich merkte das meine Tochter die neue Zutat vertrug (auch am Inhalt der Windel erkennbar) gab es was neues.
3. Abendbrei hinzugefügt
4. Nachmittags Obst dazu
und zuletzt morgens.
So Sieht nun der Speiseplan meiner Tochter Lisa 9 Monate aus
ca. 08.30 ganz dünner, fast wässriger Milch-Cornflakes- Brei und ein Stück Breze oder Brot zum
Knabbern danach
ca. 11.00 Menü (Nur aus Gemüse oder 2 mal wöchentlich
mit Fleischzugabe)
ca. 14.00 Kindergrießbrei
ca. 16.00 Obst (frisch oder aus dem Glas)
ca. 18.15 Abendbrei
Ich weiß die Zeitabstände sind zwischendrin sehr kurz, aber die Essenszeiten sind nach ihrem Bedarf abgestimmt. Was mich jedoch immer noch verblüfft und wo ich auch froh zugleich bin, meine Tochter schläft schon sehr lange Nachts komplett durch. Toi,ToiToi!
Bis zum kompletten abstillen sind vier Monate vergangen und ich muß sagen ich würde es wieder so tun. Denn nur durch das jeweilige Ersetzten einer Mahlzeit, hat mir das abstillen keine Probleme gemacht.
Ein Tip noch an andere Mütter, ich würde nie mit der Abendmahlzeit beim Abstillen aufhören, weil durch den wenigeren Verbrauch bildet sich die Muttermilch ja zurück und das Baby bekommt dann Abends nicht genug, so das es Nachts Hunger hat!
Viele meiner Freundinnen ist es so ergangen.

Karin

 

Monika

Hier in Amerika wird das mit dem Zufüttern etwas anders gehandhabt. In der Vergangenheit haben Mütter oft schon dem wochenalten Baby Instant-Reisbrei in die Flasche reingegeben, damit das Baby "besser schläft", aber jetzt wird von fester Nahrung vor dem 4-6. Monat streng abgeraten. Der Verdauungstrackt des Babys ist noch zu unreif, um das verkraften zu können, es können Allergien ausgelöst werden. Wenn das Baby noch nicht mit dem Löffel Brei essen kann dann ist es noch zu jung.
Die ersten 6 Monate braucht das Baby nichts anderes als Muttermilch oder künstliche Flaschennahrung (LaLecheLeague, American Academy of Pediatrics). Nach dem 6. Monat ist oft der Eisenvorrat im Baby (von der Mutter mitgegeben) aufgebraucht und vor allem Flaschenkinder sollten jetzt Eisen, in fester Nahrung enthalten, bekommen. Es ist zwar mehr Eisen in der Flaschennahrung enthalten wie in der Muttermilch, aber die künstliche Art wird weniger vom Körper aufgenommen.
Hier gibt es Instant Getreidebreie, die leicht verdaulich sind, sie enthalten keinen Zucker oder Milch, aber Eisen.
Meist fängt man mit Reis-, dann mit Hafer- oder Gerstebrei (Weizen wegen größerer Allergiegefahr erst ab 1 Jahr) an, der mit etwas Milch (Mutter-oder Flaschen-) dünn angerührt wird. Kuhmilch soll im ersten JAhr noch nicht gegeben werden.
Davor wird gestillt oder Flasche gegeben. Mit 6 Monaten kann man dann gekochtes Obst oder Gemüse (eine Sorte ein paar Tage lang geben und auf allergische Reaktion achten) frisch gemacht oder im Gläschen geben, mit dem Brei gemischt oder getrennt dazu. Auch Obstsaft, mit Wasser gemischt, kann jetzt im Becher angeboten werden (nicht mehr als 100 ml am Tag).
Viele Babys mögen jetzt auch gern Joghurt ohne Geschmack.
Wenn das Baby selbst etwas mit den Fingern aufnehmen kann und in den Mund stecken, kann man auch Müslikringel und weiche Obst- und Gemüsestückchen geben.
Es heißt hier, das Muttermilch oder Flaschennahrung im ersten Jahr immer noch die Hauptnahrung sein soll, das die feste Nahrung ergänzen, aber nicht ersetzen soll. Am Anfang sollte das Baby z.B. immer vorher gestillt werden, später dann nach der festen Mahlzeit, wenn es noch Hunger hat. Das Baby müßte Riesenmengen an verschiedener fester Nahrung essen um dem Nährwert der Milch (v.a. Muttermilch) nahe zu kommen. Die Vitamine, Fettsäuren, Proteine und Karbohydtrate sind besonders zusammengesetzt und bilden die ideale Ernährung.
Meine Tochter hat mit einem Jahr mindestens noch 5 mal am Tag gestillt, obwohl sie dreimal am Tag feste Nahrung bekam.
Ich habe mit meiner Freundin in Deutschland gesprochen und ich konnte mir nicht vorstellen, daß ihre Tochter vom 6. Monat an tagsüber fast nur feste Nahrung bekam, ist das Baby damit zufrieden? Kann es soviel feste Nahrung schon verkraften?
Braucht es nicht noch das Stillen/Flasche um auch das Saugbedürfnis zu befriedigen?
Vielleicht kann mir das jemand beantworten.

Monika aus USA

 

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