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Baby


Diagnose: "Mehrlinge"...

 
 

Diagnose: "Mehrlinge"...
 
   
 

 

Johanna

Hallo, mein name ist Johanna und angeregt durch Eure Erfahrungsberichte, möchte auch ich meine bisherigen Erfahrungen zum besten geben. Angefangen hat alles damit, das mein Freund und ich letzten Sommer beschlossen haben der Natur freien lauf zu lassen und ich die Pille abgesetzt habe nach 8 Jahren. Dann geschah lange nicht´s.

Doch als im April meine Regel ausblieb, beschloss ich am Geb. meines Freundes zum Frauenarzt zu gehen, da ich mir ziemlich sicher war, das ich Schwanger bin. Und meine FA machte gleich einen Ultraschal. Ja, meinet Sie, sie sind schwanger, ca. 7.Woche und sie bekommen übrigens Zwillinge!

Das sagte die FA so als ob sie mir eine Scheibe Wurst mehr verkaufte.

Ausgestattet mit Mutterschaftspaß und Ultraschalbild, bin ich sofort nach hause zu meinem Liebsten. Der meine nur : \"Und?\" Darauf ich: Gratuliere, du hast deine Arbeit gut gemacht, vielleicht ein bisschen zu gut- wir bekommen Zwillinge!\" Nach einem kurzen Blick auf das US-Bild meinet er nur: Na ja, es hätten ja auch Drillinge sein können.\"

In unserer Umgebung wurde die Nachricht sehr gemischt aufgenommen, von einem lauten OH mein Gott meiner Mutter bis zum lauten Aufschrei Das ist ja Super war alles dabei. Leider konnte ich die ersten Monate meiner Schwangerschaft nicht wirklich geniesen, da ich ziemliche Beschwerden hatte. 24 Stunden Übelkeit, mehrmaiges Erbrechen, ständiges Hungergefühl, extreme Müdigkeit, Erbrechen,...

Und nichts half, weder Homiopatie, noch Tropfen, werder Akkupunktur noch Infusion. Das Schlimmst bisher war für mich allerdings immer noch der Kommentar vieler"schon Mütter": Also ich hatte in meiner Schwangerschaft nie probleme!"

Es war zum Verzweifeln. Und der Verzweiflung war ich so manches mal sehr nahe, aber ich hab dank meiner Familie und meines Freundes auch dieses Tal überlebt ( bis Ende 4. Monat) und meine Zwillinge entwikeln sich prächtig. Und so kann ich jetzt entlich meine Schwangerschaft geniesen.

 

lalecesmama

Unser Erfahrungsbericht wie schnell man bei einer Schwangerschaft auch mehr wie zwei Kinder bekommen kann ;-)








Nach vielen Jahren der Pilleneinnahme, wollten wir es dann auch mal mit einem Kind versuchen.


Pille absetzen brachte nicht das Ergebnis einer Schwangerschaft, sondern die Feststellung vieler männlicher Hormone bei mir und einem fast garnicht vorhandem Zyklus.


Viele Untersuchungen beim Arzt begleiteten uns fast ein halbes Jahr.


Zum schluss bekam ich stimulierende Spritzen, und es war endlich passiert.


Ich war schwanger.


Anfänglich mit einer befruchtete Eizelle.


Grosser Jubel in unserem Haus.


Dann kam der zweite Ultraschall, uund zu dem ersten gesellte sich ein zweites.


Die Begeisterung war da, zumal wir auch irgendwie damit gerechnet hatten.


Beim dritten Ultraschall - wir machten vorher mächtige Scherze in Bezug, dass da bestimmt noch ein drittes ist - wurde das Blatt sehr gewendet.


Nach einer langen Zeit der Untersuchung und vielen "Das kann nicht sein" kam dann die Diagnose: "Sie bekommen Drillinge!"


Ich konnte nicht wirklich geschockt sein, weill mein Mann ziemlich seltsam ausschaute.





Ein paar Tage später wurde uns das Mass der Dinge bewusst:


Wir brauchte ein völlig anderes Auto (vorher A4 jetzt Sharan)


Wir brauchten viel mehr von allem was man sogar bei Zwillingen braucht.


Wir hatten und haben nicht wirklich Platz für drei gleich altrige Kinder.


Und wir werden immer noch mehr brauchen als wir uns sogar jetzt vorstellen können.


Vor allem brauchen Drillingseltern Zeit für jedes Kind., und das ist manchaml sehr schwierig.





Viele erschrockene Gesichter begleiteten uns durch die Schwangerschaft.


Viele mitleidsvolle Blicke trafen uns.


Viele Gemeinheiten gab es zu hören "Arme Kinder"


"Lasst doch zwei wegspritzen"


"Treib bloss ab"


"Meinst Du nicht Du hättest drei Kinder hintereinander bekommen können? Muss das alles auf einmal sein?"





Aber uns war das egal.


Wir freuten uns auf jedes Kind obwohl wir uns nicht richtig vorstellen konnten wie denn nun alles funktionieren soll.





In der 26. Schwangerschaftswoche, wurde alles jedoch jäh beendet.


Die Kinder kamen per Notkaiserschnitt 14 Wochen zu früh auf die Welt.


5 Monate Krankenhaus, mit allem was dazu gehört bei extrem frühen Frühchen stand nun auf unserem Tagesplan.





Auch heute, nach zwei Jahren werden wir manches mal jäh daran erinnert wie früh unsere Kinder das Licht der Welt erblickten.


Aber NIEMALS würde ich irgendetwas rückgängig machen wollen.


Höchstens das Ende der Schwangerschaft.


Denn das war etwas, was uns sehr weit zurückgeworfen hat.


Aber auch das fällt nicht wirklich ins Gewicht wenn wir sehen was unsere Kinder geschafft haben und was sie auch noch schaffen werden.





Ich denke sie sind Glückskinder, die unter einem besonderen Stern stehen:


Sie haben mit dem Jesuskind Geburtstag und das war im Geburtsjahr auch noch ein Sonntag...


Mehr Glück brauchen sie nicht....

 

Petra

Hallo,

ich möchte auch etwas zu Euren Seiten beitragen, bitte aber nicht unbedingt die Email-Adresse angeben!

Als bei mir in der 5.SSW festgestellt wurde, daß unser Babywunsch in Erfüllung geht, waren wir überglücklich. In der 7.SSW hatte ich morgens Blutungen und fuhr zu dem Vertreter meiner Frauenärztin in der Annahme einer Fehlgeburt. Er schaute auf den US und sagte, beiden Kindern scheint es gut zu gehen. Auf meíne erstaunte Miene reagierte er "Ach, sie wíssen nicht, daß es 2 sind?" Meine Freude, daß es "dem Baby" gut ging war so groß, daß ich lachte und mir die Tränen herunterliefen. Als ich meinen Mann anrief, da ich wegen der Blutungen sofort in die Klinik sollte, hat er spontan aufgelegt. Dann ging es kurz nach Hause, um die Sachen zu packen und auf meinen Mann zu warten. Mutter und SChwiegereltern wußten noch nichts von der Schwangerschaft und mußten auch informiert werden. Die Schwiegermutter reagierte nicht besonders gut "ob Ihr das schafft? Oh, Gott". Mittlerweile ist sie mir eine große Hilfe.
Nach dem Chaos kam dann im Krankenhaus die Erkenntnis, wir bekommen tatsächlich Zwillinge. Ich habe schon 1-2 Tage gebraucht, um mich an den Gedanken zu gewöhnen, doch dann kam die Freude.
Nach 2 Wochen ruhigem Liegen im Krankenhaus hatte ich eine absolut unproblematische Schwangerschaft. Ich hatte kaum Beschwerden und eine riesige Kugel (150cm).
Aufgrund der Größe der Kinder wurde entschieden, die Geburt 1 Woche vor ET einzuleiten. 1 Tag nach dem gelen ist gegen 7 Uhr die Fruchtblase geplatzt. Gegen 9.30 Uhr bin ich dann in den Kreissaal gekommen. Der Muttermund war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 1cm groß. Dann begann die Zeit des Wartens. Die Stunden zogen sich endlos und ich benötigte insgesamt noch 16 Stunden im Kreissaal, bis sich der Muttermund vollständig öffnete. Nach 4 Stunden wurde mir eine PDA gelegt, die von Anfang an als Vorraussetzung für eine natürliche Geburt galt. Ich bin darüber noch heute unheimlich dankbar, da die Wehen (Mit WEhentropf noch verstärkt) damit kaum zu spüren waren. Gegen 22-23 Uhr haben die Ärzte die PDA ausklingen lassen, damit ich bei der Geburt mithelfen kann. Um 0.30 Uhr wurde Niklas mit einem Gewicht von 2950 g geboren. Um 0.41 Uhr kam Tobias mit einem Gewicht von 3700g auf die Welt. Tobias hatte die Nabelschnur vor dem Köpfchen und mußte so mit der Zange geholt werden. Trotz eines hohen Blutverlustes konnten wir endlich unsere Jungen in die Arme schließen.
Auch wenn es manchmal recht stressig ist, ich möchte sie nicht missen.
Petra

 

Peggy



Liebe Jeanette,

hier meine persönliche Erfahrung:

Schwanger:
Schon am 1.Tag, als die Regel ausblieb, war es mir glasklar, denn ich hatte
auch ein anderes Körpergefühl. Mein Bauch war dicker als sonst und ich hab 3
Tage lang intuitiv beim Autofahren den Sitzgurt weggehalten. Da die
finanzielle Situation bei mir und meinen Partner allerdings nicht so gut war
(naja, nennen wir das Kind beim Namen: SCHLECHT), wollte mir meine bessere
Hälfte keinen Glauben schenken und winkte ab. Schließlich hatten wir auch
nur einen einzigen klitzekleinen Ausrutscher und andere "üben" ja
bekanntlich jahrelang!
Ich hab mir dann einen Schwangerschaftstest (und die Zeitschrift ELTERN
Geburt) gekauft und saß allein im Bad. In den 3 Minuten, in denen man auf
das Ergebnis wartet, schossen mir 1000 Gedanken durch den Kopf. Zuerst
zeigte sich jedoch das - für NICHT SCHWANGER. Und obwohl wir uns ein Baby
nicht leisten können, war ich total enttäuscht. Aber 1 Minute später wurde
langsam aus dem - ein + und ich war superglücklich! Wir sollten also
tatsächlich ein kleines Baby bekommen. Ein Baby von mir und meinem Schatz!
Als er dann heimkam, hat er auf meinen Satz "Schatz, Du wirst nächstes Jahr
Papa", obwohl wir Kinder lieben und SPÄTER wollten, nicht so freudig
reagiert, wie ich leider erwartet hab. Er taumelte 3 Schritte zurück und
zweifelte den Test an. Deshalb rief ich gleich meinen Frauenarzt an und
bekam einen Termin am nächsten Tag.
Als wir dann den Ultraschall gemacht haben, war es dann sicher. SCHWANGER. 4
Wochen und 4 Tage. Mein kleiner Mann war allerdings immernoch überfordert
und ich über seine Reaktion sehr traurig.
Dann kamen 2 x Zwischenblutungen und ich hab furchtbare schlaflose Nächte &
Ängste durchgestanden. Erst bei der 1.Vorsorgeuntersuchung in der SSW 11 kam
dann raus:
"Da ist was zuviel". Wegen den Blutungen hab ich schon mit allem gerechnet:
Mißbildung, Abgang, usw. Ich: "Bitte sagen Sie mir ganz ehrlich, was los ist
- ist das Baby fehlentwickelt?". Er: "Nein, das nicht. Es ist gesund. Aber
es sind ZWEI."
Das war mir dann aber doch zu viel. Ich habe so geweint und war so
geschockt, das ich kaum Luft bekommen hab und ein weiterer Ultraschall
unmöglich war. Zwillinge? Ich? NEIN. Das wollte ich nicht. Doppelte Arbeit,
doppeltes Geld, alles doppelt! Ich war total überfordert und wär am Liebsten
ausgewandert! Auf der Heimfahrt hab ich fast einen Unfall gebaut!
Ich hab dann furchtbare Angst gehabt, meinem Partner die Neuigkeiten zu
gestehen. Als er heimkam, saß ich bereits völlig aufgelöst auf dem Sofa. Ich
hab ihm das Ultraschallbild unter die Nase gehalten und ihm das eine Baby
und das andere gezeigt........ Er hat mich angeschaut, gelächelt und gesagt:
"Aber Schatz, das ist ja der Knüller!". Statt, das er sich von der Brücke
stürzt oder seine Sachen packt und mich verläßt, freute er sich also..... So
kann man sich täuschen!

Beschwerden:
Beschwerden hatte ich leider von Anfang an. Ständig Hunger, aber keinen
Appetit. Auch nachts. Stundenlange Übelkeit. Bauchschmerzen (sogar ziemlich
heftige am Anfang!). Rückenschmerzen. Kreislaufprobleme. Und vor allem:
Dauermüdigkeit. Am Liebsten wär ich gar nicht mehr aus dem Bett gekrochen!

Reaktionen der Umwelt:
Eltern und "Schwiegereltern" waren außer sich vor Freude, denn das war im
gesamten Stammbaum noch nie der Fall!

Eineiig oder zweieiig:
Ich bin jetzt in der SSW 13. Es sieht so aus, als ob die beiden sich eine
Fruchtblase und eine Plazenta teilen. Also eineiig. Für mich heißt das, das
ich mir leider weiterhin Sorgen machen werde, ob zum Beispiel beide gleich
viel vom Mutterkuchen abbekommen und sich beide gleich entwickeln. Schon
eine "normale" Schwangerschaft hat mir viel Kopfzerbrechen bereitet, aber
jetzt bin ich mit der Risikoschwangerschaft noch ängstlicher und mir ist es
oft zu viel. Ich hoffe inständig, daß die beiden wohlauf und gesund sind und
lang genug in meinem Bäuchlein bleiben wollen. Und außerdem hoffe ich, das
ich keine Rabenmutter werde und die beiden gleich auseinander halten
kann........

Liebe Grüße,
Peggy

 

c.landwehr@VR-Web.de

Ja, auch ich habe inzwischen 14 Monate alte Zwillinge. Ein Pärchen übrigens. Aber vorher war es bei mir der Schock schlechthin. Wir hatten bereits eine Tochter von 1 1/4 als wir in Portugal im Urlaub waren. Eigentlich wollte ich wieder anfangen ganztags zu arbeiten und eigentlich sollte sie auch ein Einzelkind bleiben.

Aber dann nach dem Urlaub stellte ich fest, daß ich schwanger war. Ich ging zu meinem FA , der mir das bestätigte. Ich war todunglücklich. Bei der Ultraschalluntersuchung in der 8. Woche dauerte das dann alles irgendwie so unendlich lange und er guckte dauernd auf den Bildschirm, bis er plötzlich sagte: Es sind zwei.

In diesem Augenblick ist für mich eine Welt zusammengebrochen. Ich habe mich nur noch schnell angezogen und bin wie gehetzt heulend aus der Praxis gerannt.

Ich glaube, das war für mich der furchtbarste Schock meines Lebens. Alle anderen, Freunde und Familienmitglieder, machten mir natürlich Mut, wir schaffen das schon, sagte jeder.

Ich habe die beiden in der 38. SSW per Kaiserschnitt entbunden. Und als man sie mir im Aufwachraum zeigte, konnte ich mich immer noch nicht richtig freuen. Die ganze Schwangerschaft über habe ich mich nicht mit dem Gedanken abfinden können, nun mit Zwillingen zuhause bleiben zu müssen.

Erst am 2. Tag als ich sie das erste Mal im Arm hielt, konnte ich mich mit ihnen anfreunden und inzwischen möchte ich nicht mehr ohne sie sein.

Der Kleine hatte im Alter von 5 Monaten eine Hirnhautentzündung und wäre fast verstorben, da merkt man dann doch erst mal, selbst wenn man sie vorher nicht haben wollte, aber dann will man sie nicht mehr hergeben.


c.landwehr@VR-Web.de

 

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