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Eltern


Das 2.Kind

 
 

Das 2.Kind
 
   
 

 

SylviaSylvia 15343

Hallo,

ich habe extra 2 Jahre gewartet, um meine Erfahrungen darzulegen. Vor, während und nach der Schwangerschaft gibt es immer wechselnde Gefühle und Ansichten.

Wir haben lange über ein 2. Kind nachgedacht. Der Große war sehr aufmerksamkeitsbedürftig, hochsensibel, extrem in seinen Trotzanfällen etc. es war schlichtweg schön/anstrengend. Wir waren froh, wenn wir ihn guten Gewissens mal bei den Großeltern für eine Nacht abgeben konnten und einfach Ruhe in den vier Wänden hatten, Luft holten oder Essen gingen etc.

Damals waren uns diese Freiräume sehr wichtig. Ich wollte den Abstand zwischen beiden Kindern so denn es uns vergönnt wäre, nicht zu groß werden lassen aber er musste erstmal selber größer und verständiger werden. Außerdem hatte ich mir die Grenze gesetzt, dass ich mit 40 nicht mehr Mutter werden wollte. Das war für mich meine eigene persönliche Ansicht in Bezug auf meine Kraft da ich nicht 100%ig gesund bin.

Oftmals waren wir mit dem Thema durch und dachten "nie", "auf keinen Fall" ... wenn der Große uns wieder derart forderte. Irgendwann wurde es ruhiger und der Wunsch intensiver. Wir waren sicher, dass es auch dem Großen gut tun würde. Alleine aufzuwachsen empfand ich grade auch für ihn als nicht förderlich. Das war allerdings nicht ausschlaggebend. WIR waren überzeugt von dem Wunsch nach einem 2. Kind.

Heute weiß ich mehr denn je, dass unbedingt beide gleich davon überzeugt sein müssen. Einer alleine reicht in keinem Fall. Es wird, es ist anstrengend.

Es hieß immer so schön, dass 2. Kind läuft neben her, der Unterschied von einem aufs zweite sei nicht groß. Haha ! Es ist toll, es ist unbeschreiblich, es war richtig aber es ist durchaus klar eine Doppelpackung. Doppelt anstrengend und doppelt schön. Es fängt alles wieder von vorne an. Es sind immer zwei, die Stunden für sich selber sind rar geworden, es dauert, bis auch der Kleine selbstständig wird. Es ist hart. Er war ein Schreibaby und wir dachten in so mancher Nacht, wir würden durchdrehen.

Nach vielen Monaten war er fit. Er ist ein offenes, ausgeglichenes, pflegeleichtes kleines supertolles Kerlchen ! Ich möchte ihn niemals missen. Die beiden Geschwister sind knapp 5 Jahre auseinander. Früher wäre bei unserem Großen für alle nicht gut gewesen. So ist es so, dass sie sich heiß und innig lieben (meist..) und viel miteinander spielen trotz des Altersunterschiedes. Der Kleine klebt dem Großen am Hintern und der Große sonnt sich in der Anbetung *g*. Er ist viel selbstbewusster geworden.

Es ist eine lange Überlegung, es ist eine doppelte Sache, es ist toll, es ist hart, es ist nicht einfach ! Er läuft nicht nebenher obwohl er derart in sich ruht und nicht viel fordert. Er ist da ! Wir lieben ihn und würden es immer wieder so machen aber unsere Zeit für uns ist sehr knapp geworden. Das muss man für sich auch wissen und akzeptieren. Manchmal fehlt die Luft aber dann sieht er mich an und ich bin verloren.

Es ist nicht eine "einfach-so-Sache".

Dies ist meine Erfahrung. Ein klares "Ja" aber mit langen nötigen Überlegungen und der Wahrnehmung der Anstrengung/Belastung die dazu gehört. Wie oft habe ich hier gelesen es sei keine Umstellung... puh !

 

Anonym

Als das zweite Kind kam war der "Große" gerade 15 Monate alt. Er war ein sehr liebes Kind. Hatte schon mit sieben Wochen durchgeschlafen und war auch so sehr lieb und pflegeleicht.
Dann kam die Püppi sie ist das ganze Gegenteil. Sie zum einschlafen zu bringen bedarf großer Geduld. In den ersten drei Monaten schrie sie den ganzen Tag und die ganze Nacht. Nach dieser schrecklichen, schlaflosen Zeit veränderte sie sich plötzlich von einen auf den anderen Tag. Sie lacht den ganzen Tag und ist meist fröhlich und lieb. Doch dann kommt die nacht und der Horor geht los sie ist nur am zappeln und meckern und schläft nur in meinem Arm kaum legt man sie in Ihr Bett ist sie wieder wach. Meine Beiden Zwerge sind zusammen wiklich süß der große kümmert sich super um sie. Er gibt ihr den Nuckel er schaukelt ihren Sitz und er versucht sie zu füttern. Eifersucht so etwas gab es bei uns nicht, da er auch immer bei allen aktivitäten mit ihr dabei sein darf. Die Kleine ist jetzt fünf Monate und ich hoffe es wird bald besser. Ich erwarte Sehnsüchtig die Nacht an der ich endlich mal wieder schlafen kann.

 

Jana

Hallo,
als unsere 2. Tochter unterwegs war, hatte ich ein Wechselbad der Gefühle durchzustehen. Zum Einen wir die "Große" noch ziemlich klein und selbst noch ein Baby, zum Anderen lief die Partnerschaft gerade alles andere als gut und ich wusste nicht, ob ich Kraft für zwei kleine "Zicken" haben werde. Wochenlang war ich mir unsicher, bis ich auf einem Spaziergang mit der "Großen" auf einem See eine Schwanenfamilie entdeckte - mit 3 kleinen Schwänen. Irgendwie machte mir das Hoffnung, daß ich diese Herausforderung auch schaffen kann. Ich kann auch nicht sagen, ob ich eine Abtreibung übers Herz gebracht hätte.
Die grösste Seelenarbeit hat dann die Hebamme geschafft. Ich war zum zwieten Vorbereitungskurs zwar allein gegangen, doch hat mir der Kontakt zur Hebamme und der Austausch mit anderen Müttern sehr geholfen.
Da ich mir eine Wassergeburt gewünscht hatte, nahm ich sogar die Piekserei mit Akupunktur auf mich. (Daß es letztlich anders kam, war meine eigene Entscheidung unter Wehen.) Als die Kleine dann da war, waren auch sofort die Muttergefühle da. Ich war so happy, als dieser kleine Dickschädel da war!!! Da meine erste Geburt ein Notkaiserschnitt war, war ich um so glücklicher. (Auch wenn ich wohl noch unten im Park zu hören sein musste, lach.) Die Kleine hatte gleich solchen Hunger, daß sie kaum ihre erste Mahlzeit abwarten wollte. Die Faust in der Schnute überstand sie ihre erste Untersuchung und dann ganz schnell zu Mamas Milchbar. Am folgenden Tag kam der Papa mit unserer Großen, die in den nächsten Wochen 2 Jahre wurde. Sie hatte ihrer kleinen Schwester die Spieluhr mitgebracht, die sie mir schon vorher auf den Bauch gelegt hatte und über die Fußtritte im Bauch lachen musste. Sie war ganz lieb und streichtelte ihrer Schwester über die Stirn. Als ich nach 3 Tagen wieder nach Hause kam, war die Große total aufgeregt. Endlich war Mama wieder da. In den folgenden Wochen holte sie oft ihre Babypuppe, wenn ich die Kleine gestillt habe und legte sie sich an ihre Brust.
Es gab viele schöne Momente der Geschwisterliebe, die mir sehr viel Kraft gegeen haben. Mit Baby kam auch endlich wieder Rhytmus in den Tagesablauf und ich lernte wieder neu mit meinen Kräften sinnvoll zu haushalten. Gerade nach dieser natürlichen Geburt musste ich mich öfter überwinden um Hilfe zu bitten, was sonst selbst machen konnte. Die Spaziergänge wurden von Woche zu Woche länger und irgendwann brauchte ich auch zum Einkaufen kein Auto mehr, sondern schaffte es die 15 min zum Markt zu laufen.
Es ist schon erstaunlich, wieviel Kraft ein Kind mit sich bringt, aber zwei... unglaublich. So manches Mal mußte ich mit zwei Kindern auf dem Arm und dem Einkauf im Rucksack die Treppen zur Wohnung hoch. Warum? Es gibt eben Tage, wo man mit entsprechend Krafteinsatz das Nervenkostüm schonen kann. Im einen Arm ein hungerschreiendes Baby und unter dem anderen einen kleinen Ausreißer. Wille versetzt Berge!!!
Nach manch einem Tag habe ich drei Kreuze gemacht, wenn mein Partner endlich von der Arbeit kam. Ich konnte zwar nicht unbedingt mit Hilfe rechnen, aber den Rest nicht mehr allein schaffen zu müssen hat geholfen. ...Und wenn die Zeit der körperlichen Entbehrungen vorbei ist, dann gehts auch den Papas wieder super und die Beziehung kriegt neuen Aufwind. Aber vorsichtig!!!

 

Corinna

Hallo !

Ich habe seid zwei Jahren eine Tochter bei der ersten Schwangerschaft habe ich erst im 2.Monat gemerkt ich bin Schwanger da meine Tage da erst ausgeblieben sind.Jetzt wollen mein Mann und ich noch ein zweites Kind haben und sind auch schon fleissig am üben :-). Jetzt hätte ich mal eine frage an euch und zwar ich habe am 13.12. meine Tage bekommen habe diesen ovulationstest gekauft und vom letzten monat habe ich auch noch 3.stück gehabt naja aut alle fälle habe ich alle 8.tests durchgeführt und alle waren positiv ist das normal ? kann das sein das die fruchtbaren tage auch durch eine schwangerschaft positive ergebnisse anzeigt ? die anzeichen habe ich auch schon habe so ein ziehen am rücken und unterleib und mein busen spannt auch und meine launen sagt mein mann sind auch schon unerträglich :-)Essen tue ich auch seid 4.tagen sehr viel.Und diese unterleibschmerzen habe ich 3.wochen vor meinen tagen jetzt schon was meint ihr denkt ihr ich könnte schwanger sein ? mir lässt das alles keine ruhe mehr bitte um antwort.
danke
liebe grüsse.

 

Steffi

Hallo, bin Steffi 21 Jahre alt. Habe vor 11 Wochen meine kleine Tochter Leni bekommen. Bin natürlich total glücklich mit ihr und liebe sie über alles. Nun sagte mir mein Partner, dass er gerne noch ein Kind hätte. Ich bin nur Friseurin und verdiene nicht viel. Er ist Hartz 4 und betreibt noch ein Nebengewerbe. Ich habe lange überlegt, aber ich denke wenn man das will, bekommt man auch mit wenig Geld, dafür aber umso mehr Liebe ein 2. Kind groß. Ich persönlich finde der Altersunterschied sollte nicht allzu groß sein, damit die Kinder zusammen aufwachsen können. Aber auch ein größerer Altersunterschied hat sicher seine Vorteile, da das große Geschwisterkind die Schwangerschaft bewusst miterlebt. Jedoch denke ich, dass das jede Mutter am besten für sich entscheiden kann, da kann man glaube ich nicht helfen. Es gibt viele Pros und Contras für beide Situationen. Wünsche allen Muttis viel Spaß beim basteln am 2. Kind!!!!!!!!

 

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Mirko Potthast

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