Babyzimmer Startseite o o o
o
o
o Schwangerschaft o Baby o Kinder ab 3 o Eltern o Austausch o Lesenswertes o Shop o Mitgliedschaft o Sitemap o Suchen im Babyzimmer o Hilfe o

 

Rubrik
Eltern


Down-Syndrom

 
 

Down-Syndrom
 
   
 

 

Anonym

Down-Syndrom Kinder sin wie kleine Engel die uns vom Himmel geschickt wurden!
Sie öffnen uns die Augen für die tollen Dinge dieser Welt ud lassen vieles so unwichtig erscheinen!
Sie sind ja fast noch lieber wie "normale" Kinder denn sie kennen kein Neid und keine Eifersucht und sind nicht böswillig. (obwohl sie trotzdem manchmal ganz schön bockig sind). Schade, dass so wenig Leute verständnis zeigen und es nicht so viele Einrichtungen und Förderung gibt, wie mans bräuchte. Viele Einrichtungen sind auch größtenteils gesponsert.
unvorstellbar ein solches oder auch anderes Kind abzutreiben. Es gibt noch viel schlimmere Fälle. Auserdem, wer kann so was schon mit seinem Gewissen vereinbaren.
Die Kinder können einem so viel Liebe schenken!
Mein kleiner Bruder hat Down-Syndrom, er ist jetzt schon 13.

 

Marina Bartel

Wir haben durch eine Fruchtwasseruntersuchung erfahren,das unser Sohn mit Trisomie 21 zur Welt kommt.Für uns brach eine Welt zusammen,obwohl wir es schon ahnten und wir unser Kind ohne Zweifel bekommem wollten,ist es trotzdem ein Schock.Die familien reagierten unterschiedlich auf das Ergebnis,von oh Gott,das wollt ihr euch doch wohl nicht antun,ein Mongo,gab es doch auch viel Vorfreude auf den kleinen Mann,Verstandnis und Liebe.Wir haben aber auch getrauert,um unseren Wunschsohn.Nein,die Schwangerschaft war nicht leicht,oft stellte ich mir ein Jungen mit raushängender Zunge vor.Ich war voller Liebe und doch qüälten mich zweifel.In der Zeit der Schwangerschaft lernten wir eine Selbsthilfegruppe kennen,die uns aufbaute,immer für uns da war.Wir haben bücher ohne Ende gelesen,alles was es über die Trisomie gibt.Wir haben alle ärzte aufgesucht,die unser Sohn braucht,wenn er da ist.Ja und letztes Jahr im Sept. war es dann so weit.Er wurde im Uke geboren,er sah so süß aus und schrie gleich kräftig los und er bekam die volle Punktzahl.Er kam gleich auf die Intensivstation,da er einen Herzfehler mitbrachte.Was soll ich sagen,ich war glücklich,stolz,dankbar uber meinen Sohn.Er sah aus wie jedes Baby und ein paar voo den Merkmalen der Trisomie hat er nicht.Wir mußten 3 Wochen in der Uniklinik bleiben,warum wissen wir aber bis heute nicht.Zuhause blühte er dann richtig auf,durch den Herzfehler war er sicher zurück,das lag nicht an der Trisomie.Im februar wurde er dann operiert ,für uns ein Alptraum.Bange Stunden des Wartens,der Ungewißheit und dann unser kleiner im Koma auf der Intensivstation.Überall Schläuche,kabel und ständig ein piepen,wir fühlten uns hilflos.Doch nach 3 Wochen durften wir endlich wieder nach Hause und seitdem macht er soviele Schritte nach vorn,er ist schon ein kleiner Frechdachs.Wenn ich heute zurückdenke,wieviel Menschen und Kinder ich in dieser Zeit getroffen habe,die noch im Krankenhaus sind,nach hause geschickt worden sind,ohne Hoffnung oder die verstorben sind,geht es mir immer noch so nah und ich denke oft.warum?Wenn ich daran denke,bin ich dankbar für Phil,so unendlich dankbar.Und wenn der Arzt mir heute sagt,das er nie krank ist,da hat er recht,bin ich auch dahkbar.Ist die Trisomie eine Krankheit?Nein,ist sie nicht,sie ist nur nicht alltäglich und das macht sie so anders.Ich genieße jeden Tag mit meinen Zwergen und beide bekommen Liebe,Aufmerksamkeit,Lachen und Kuscheleinheiten,sie sind beide gleich für uns.Liebe Grüße

 

Anonym

Hallo! Ich bin ein Mädchen 14 Jahre und habe drei Brüder (16, 13 und 12). Einer von ihnen hat das Down-Syndrom (12).
Drei Jahre war er in einem Kindergarten mit Einzelintergration. Jetzt geht er in die 6.Klasse einer Schule für geistig behinderte Kinder. Da ist er fast jeden Mittag wieder daheim. Daran finde ich gut das er nachmittags genau wie wir anderen Kinder zuhause ist.
Genau wie alle anderen Kinder in seinem Alter spielt er gerne Nintendo oder schaut Viedeocasetten an, die häufig für jüngere Kinder sind, z.B. Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg oder Märchenfilme wie Schnewittchen.
Auch den Umgang mit dem Computer hat er gut drauf. Er hat Lernspiele, in denen er z.B. zählen, Buchstaben suchen muss...
Seine Liebe für Tiere kann er richtig ausleben. Er ist ein super Pferdefan und vergangenen Sommer (2003) hat er sein eigenes Pferd bekommen, welches er selber
mit Hilfe seines Vaters täglich fütter, putzen, reiten und pflegen muss.
Mein Bruder fährt immer noch auf einem größeren Dreirad, mit dem er immerhin mit langsamen Tempo in Begleitung schon kleinere Strecken zurück legen kann.
Zwei mal in der Woche kommt seine Betreuerin von der Eingliederungshilfe um mit ihm etwas zu basteln, unternehmen,... Bei ihr hat er letztes Jahr sogar das Seepferdchen geschaft.

 

Friederike** 20681




Meine Schwangerschaft verlief völlig komplikationslos, mir war nie übel oder so. Aufgrund frühzeitiger Wehen habe ich ab der 29.Woche nicht mehr gearbeitet, aber mir ging es an sich prächtig. Der Geburtstermin sollte der 06.07.01 sein und wir haben uns so auf unsere Tochter gefreut. Am 06.06.01 zerbrach dann unsere heile Welt. Ich hatte mich irgendwie komisch gefühlt und war vorsichtshalber zu meiner Ärztin gegangen. Dort war das CTG so auffällig, dass man mich sofort ins KH schickte zur Doppleruntersuchung. Nach zwei Stunden - Alex lag so ungünstig - hat man bei ihr einen kompletten AV-Kanal festgestellt(schwerer Herzfehler, die Scheidewand fehlt)mit dem Verdacht auf Down-Syndrom. Ich habe kaum etwas um mich wahrgenommen, war wie in Watte gepackt. Mein Mann kam so schnell wie möglich und uns war sofort klar, egal was kommt, es ist unser Kind das wir wollten und liebten. Es waren die schlimmsten Tage in meinem Leben. Am !


08.06.01 kam Alexandra dann spontan auf die Welt. Sie war rosig und augenscheinlich kerngesund, doch ich war ja vorgewahnt und habe sofort gesehen, dass sie das Down-Syndrom hat. Sie kam wegen dem Herzfehler auch sofort in die angegliederte Kinderklinik. Die Angst - oder vielleicht besser die Ungewissheit - waren sofort verschwunden. Alexandra war und ist eine Kämpferin. Mit drei Monaten (am 11.09.01!!!) wurde ihr Herzfehler sehr erfolgreich behoben. Nun ist Alexandra eine äußerst quirlige Fast-Zweijährige. Sie läuft noch nicht (aber fast) und spricht noch nicht allzu viel, aber an sonsten unterscheidet sie sich kaum von Gleichaltrigen - optisch vielleicht, sie hat sehr kleine Hände und recht kurze Arme. Mit ihren 23 Monaten ist sie 85 cm groß und ca. 10 kg schwer/leicht, ist für eine Downy (wir sagen Clowny - passt besser zu ihrem Charakter) ziemlich groß. Hätte ich bei der Geburt gewußt, dass Alex heute so ist wie!


sie ist, hätte ich mir nur halb so viele Sorgen gemacht. Nat&uum l;rlich habe ich auch immer wieder Tiefpunkte und mache mir Sorgen um die Zukunft meines Kindes, aber das tun ja alle Eltern. Ich ziehe mich dann immer daran hoch, dass Alex wahrscheinlich nicht drogenabhängig wird und keine Bank ausrauben wird. Es ist bestimmt nicht einfach, ein \"geistig behindertes\" Kind zu haben, wir haben uns ja alle kein behindertes Kind ausgesucht, ich stelle es mir aber wesentlich schwerer vor, sich bewußt gegen ein behindertes Kind (Abtreibung) zu entscheiden. Ich sehe Alexandra als Chance für mich, in eine Welt zu tauchen, von deren Existenz ich vorher nichts geahnt habe. Wir sind froh, unseren Sonnenschein zu haben und würden sie jetzt um nichts in der Welt gegen ein "gesundes" Kind tauschen.

 

 

Anfang wird bereits angezeigt zurück geht nicht - 1 von 1 - vor geht nicht

 
   
 

Impressum
Datenschutz
Disclaimer
Kontakt
Werbung

© 1997 - 2015
Mirko Potthast

nach oben
 
Created by Pintech