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Rubrik
Eltern


Motivationen der Entscheidung Beruf ja oder nein

 
 

Motivationen der Entscheidung Beruf ja oder nein
 
   
 

 

Anonym

Hallo, ich habe einige Erfahrungsberichte gelesen und muß nun meine loswerden.
Für mich stand von Anfang an fest wieder arbeiten zu gehen, sobald die Kleine ein Jahr alt ist. Doch es war wirklich schwer. Erst haben wir keinen Krippenplatz bekommen, dann sprang der Arbeitgeber von der Mündlichen Zusage ab, schriftlich hatte ich noch nichts diesbezüglich erhalten (muss auch gestehen wollte nicht zum Anwalt mein Recht auf Elternteilzeit einklagen).
Hatte mich also schon damit abgefunden eine neue Stelle zu suchen, aber aufeinmal kam Anruf wir brauchen dich in vier Wochen. Nun standen wir da, kein Krippeplat, keine Tagesmutter, sind ja Monate davor ausgegangen das ich nicht genommen werde. Losgehetzt eine Tagesmutter gesucht, Gott sei dank eine gute gefunden.Seither arbeite ich 20 Stunden die Woche, wie ich aber Erfahren habe bin ich nur genommen worden weil sie niemand auf diese Stelle beworben hat, bin also nur Lückenbüsser (bin nicht böse darum, liebe die Arbeit). Das einzigste Was mich wirklich nervt, sind die Ständigen Blöden Kommentare wegen Teilzeitkraft usw., auch das man so schlecht angesehen wird bei den Oberen. Mutter+Kind=Teilzeitkraft unbliebt, so kommt mir das vor.Auch im Bekanntenkreis sehe ich das Mütter lieber rausmobbt oder eine gute Abfindung bekommen damit sie gehen. Ich bin froh das ich wieder drin bin, in meinem Beruf. Leider wird es nur bei einem Kind bleiben müssen, da mein Mann und ich, beide im Schichtdienst, arbeiten und zwei Ganztagesplatze für Kinder können wir uns nicht leisten, abgesehen davon das ich nichtmal weiß ob ich für 2009 überhaupt ein Ganztagesplatz bekomme, den die sind rar.
Und nochmal ein Jahr aus dem Beruf raus, geht nicht, bin ja jetzt schon durch Glück reingekommen, nochmal werde ich es bestimmt nicht haben.Ein großes Problem ist meine Ausbildung,es gibt nur diesen einen Arbeitgeber (zu spezielle Ausbildung).Deshalb schließe ich mich meiner Vorrednerin an, habt am besten noch ein zweites Standbein, dann seid ihr flexibler und habt es einfach als ich.Ein weiteres Problem ist unsere Politik. Kinder sollen wir bekommen, arbeiten gehen müssen wir zum Teil, aber wohin mit unseren Kinder? Was bringt mir ein Jahr gutes Geld wenn ich danach nicht weiß wohin. Krippeplätze ausbauen, Recht und Schön aber wohin mit dem Kind wenn es in den Kindergarten kommt und es immer noch zuwenige Ganztagesplätze gibt, die werden nämlich kaum ausgebaut. Sollen Mütter z.B im Verkauf zum Arbeitgeber sagen "Ich muß aufhören der Kindergarten endet um halb zwei"? es ist so schon schwierig weil alle länger arbeiten müssen. Hätte ich meine Eltern nicht, die die Kleine nehmen, wenn mein Mann und ich bis abends elf arbeiten, gebe es sie heute bestimmt nicht.

 

ChristineChristine 29490

Hallo,
wenn man nicht gerade in der Ausbildung schwanger wird, so haben mit Sicherheit die m eisten von uns eien Beruf vorher ausgeübt.
Ich war viele Jahre als Krankenschwester und später in einer Klinik als Diabetesberaterin tätig. die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. allerdings htte ich mir schon Jahre vorher berufsbegleitend ein zweites Standbein aufgebaut, aus dem schon mehr Geld kam als aus meinem Hauptberuf. Heute bin ich der Meinung, man sollte auf jeden Fall zweigleisig fahren,wenn man es noch nicht nötig hat, denn man kann nie wissen, was mal sein wird (Krankheit, Insolvenz vom Betrieb, Mobbing am Arbeitsplatz, ein neuer Chef etc) Eine chinesische Weisheit lautet:" Baue einen Brunnen, wenn Du Kraft hast und nicht wenn Du durstig bist."
Darüber war ich nach meinem Erziehungsurlaub sehr dankbar. Ich konnte die vollen drei Jahre zuhause bleiben und mir meine selbständige Tätigkeit so einteilen, wenn mein sohn schlief. Ich brauchte auch keinen Babysitter, da ich von zuhause aus gearbeitet habe.
Ich glaube, dass man nur so früh wieder in die Arbeit geht, weil das Geld vom einkommen fehlt, und die Ausgaben mit Kind nicht unbedingt wenig sind. Natürlich ist es auch nicht gerade aufbauend, sich den ganzen Tag nit Windel wechseln, füttern, Wäsche waschen, Haushalt führen und spazieren fahren
zu beschäftigen. Meistens gibt es dafür wenig Lob und Anerkennung, es wird irgendwann zur Selbständigkeit. Deshalb verstehe ich jede Mama, die zur Abwechslung mal raus muß, auch wenn man sich das schön redet, dass man im Beruf somit auf dem Laufenden bleibt. Allerdings bin ich sehr froh, dass ich die ersten Geh- oder Krabbelversuche selber erlebt habe , auch die ersten Worte selber hören konnte, also die ganze Entwicklung hautnah miterleben durfte und nicht beim Abholen meines Kindes erzählt bekam, was er heute Neues gelernt hatte.
Ich wäre mit Sicherheit nie nur eine typische Hausfrau gewesen, obwohl das der unterbezahlteste aber auch abwechslungsreichtse Job der Welt ist. Ich bin froh, beides miteinander verbinden zu können durch meine rechtzeitig ausgebaute Selbständigkeit. Als Diabetesberaterin arbeite ich schon lange nicht mehr. Ich hätte wegen der Gesundheitsreform nach der ersten Schwangerschaft auch gar keine Stellung mehr bekommen.
Liebe Mütter, laßt Euch nicht die Decke auf den Kopf fallen, erlebt aber auch die tolle Entwicklung Eurer Kids, denn diese Zeit ist durch nichts zurückholbar.
Alles Gute für die Zukunft
Christine

 

SimoneSimone 28916

Ich bin heute zum erstenmal auf die Seite gestoßen und find sie total interessant.

Seit 10 Monaten bin ich stolze Mama meines Sohnes Moritz! Obwohl die Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt nicht geplant war, sind mein Mann und ich natürlich jetzt die glücklichsten Eltern!

Das Thema \"Wann und in welcher Form gehe ich wieder arbeiten\" hat mich kurz nach Moritz` Geburt beschäftigt. Zum Glück habe ich einen super-verständnisvollen Chef. Wir haben die ideale Lösung gefunden. Ich gehe jetzt einmal in der Woche für 6 Stunden arbeiten. In dieser Zeit ist der Kleine bei seiner Oma. So bleibe ich im Beruf drin und sehe trotzdem die Entwicklung meines Sohnes. Die 6 Stunden in der Woche sind eine Abwechslung für mich, die ich dann auch geniesse. Und wenn ich Moritz dann wieder abhole und mir voller Freude entgegen gekrabbelt kommt, weiß ich, dass ich das ohne schlechtes Gewissen machen kann. Und wenn Moritz im Kindergarten ist, sehen wir weiter.

 

Anonym

Katja, Hamburg (30)
Als ich schwanger wurde, im Juli 2005, war mir eigentlich klar, dass ich höchstens 1 Jahr aufhören wollte zu arbeiten.
Dass dieses Jahr aber meine Schwangerschaft und die ersten 3 Monate nach der Geburt sein sollten, hätte ich nicht gedacht.
Schon in der 6. SSW war an Arbeiten nicht mehr zu denken (wegen Erbrechen)
Als unsere Tochter drei Monate alt war, hielt ich es einfach nicht mehr zu Hause aus und arbeite seitdem Teilzeit (ich bin Freie Journalistin)- erst war es ein Tag in der Woche, jetzt zwei.
In der Zeit passt meine Mutter auf Emma auf, und es klappt super, eine bessere Omi kann ich mir für mein Kind nicht wünschen! Das ist allerdings purer Luxus, und ich weiß nicht, ob ich arbeiten würde, wenn ich meine Süße in eine Kita oder zu einer Tamu geben müsste. (was ich überhaupt nicht verurteile, ich weiss nur nicht, ob mein gefühl mir das erlauben würde)

Meine Motivation, wieder arbeiten zu gehen war folgende:
-es hat mir einfach gefehlt
-ich brauchte die Abwechslung
-es wird gut bezahlt
-ich genieße die Zeit, die ich mit meiner Tochter verbringe, noch mehr
- ich freue mich über die neugewonnene \\\\\\\"Freiheit\\\\\\\"
-Lob für einen gut erledigten Auftrag tut einfach gut
-Selbstachtung und Selbstbewusstsein sind wieder ausgeglichen

also, ich kann es nur allen Müttern empfehlen.
;-)

 

Anonym

Ich bin 22 Jahre alt und meine Tochter wird demnächst 3. Die ersten 2 Jahre bin ich zu Hause geblieben, schon wegen dem Stillen. Doch irgendwann ist mir regelrecht die Decke auf den Kopf gefallen. Außerdem wollte ich endlich eine Ausbildung beginnen. Meine Mutter hat mich damals mit 6 Wochen in eine Krippe gegeben um zu studieren. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es mir nicht geschadet hat. Im Gegenteil ich habe wahrscheinlich viele Erfahrungen gemacht, die andere nie hatten. Ich hatte auch nie das Gefühl nicht geliebt zu werden oder so, denn es waren viele Personen da, die mich umsorgt hatten (Erzieherin, Oma). Meine Mutti hat sich, in der kurzen Zeit die sie mit mir hatte, dafür umso intensiver gekümmert.
Also gehe ich jetzt seit einem Jahr arbeiten. Ich mache ein duales Studium und habe in meiner Praxiszeit flexible Arbeitszeiten. Meine Tochter geht in der Zeit zu einer Tagesmutter. Nachteile an dieser jetzigen Situation kann ich nicht finden. Nur das alle meine Mitstudenten keine Kinder haben und daher oft das Verständnis fehlt.
Das alleinige Hausfrauendasein, war auch toll. Man konnte seine Zeit relativ frei einteilen und sich nur auf das Kind konzentrieren. Wenn ich jetzt Prüfungen vor mir habe, fehlt das schon. In der Zeit ist dann mein Mann oder meine Mutter für die Kleine da.
Ich denke letztendlich sollte das jeder für sich selbst entscheiden, ob nur Hausfrau oder Kind und Beruf. Traurig ist nur , dass Mütter heutzutage keine freie Wahl haben. Denn bleibt man beim Kind wird gesagt man sei faul bzw. fehlt die Anerkennung. Viele denken Hausfrauen haben Zeit ohne Ende, doch auch nur Hausfrau sein ist ein Fulltime-Job.
Geht man dagegen trotz des Kindes arbeiten, ist man eine Rabenmutter ,die keine Verantwortung für die Kinder übernehmen möchte.
Jede Mutter sollte diese entscheidung selbst treffen können, ohne dafür verurteil zu werden!

 

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