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Anonym
Hallo,
wir hatten nun zum 2. Mal eine FU. Beim 1. Kind
gings auch gut, siehe mein 1. Bericht. Also
wie gesagt kleine Nadel gar nicht schlimm.
Wie Blutabnehmen. Bei beiden Kindern ist es
gut gegangen. Da ich nun in der 2. Schwangerschaft 37 bin habe ich freiwillig diese Variante gewählt. Allerdings haben wir
uns eine Klinik mit sehr geringem Risiko gesucht, und zwar in München Taxisstr. 3 Frauenklinik vom Roten Kreuz, super Adresse.
Die Gefahr daß etwas passiert liegt bei 1:500
also vor 2 Jahren war das Risiko noch höher.
Ich finde da muß man nicht mehr überlegen ob oder ob nicht. Zum Glück ist unser Mädl gesund, wir freuen uns nun darauf :O)) Bin Anfang 7. Monat! Ich finde man ist dann total
erleichtert wenn man weiss daß man kein Baby
mit Down Syndrom bekommt und auch noch weitere Krankheiten ausschliessen kann.
Viele Grüße und viel Glück!
Martina
Anonym
Ich war sehr glücklich schwanger zu sein. Die ersten 12 Wochen gingen vorbei und immer war alles in Ordnung. Dann war ich bei meiner FÄ zum Ultraschall in der 14. Woche. Also kritische Zeit vorbei und habe mich während des US das erste mal richtig gefreut. Doch diese Freude hielt nicht lange. Sie stellte beim Baby eine Nackenfalte fest. Damals beruhigte sie mich "das ist nicht dramatisch, das haben viele Kinder, die kommen dann ganz gesund auf die Welt, es besteht eine ganz geringe Wahrscheinlichkeit, dass da was nicht in Ordnung ist, sie sind ja erst 26“
Ich wurde ins KH überwiesen, da sie dort den besseren US haben. Das Ergebnis war das gleiche: Nackenfalte. Und zusätzlich wurden noch white Spots im Herzen festgestellt.
Ich war bis zu diesem Zeitpunkt der Meinung, es spielt keine Rolle für mich, ob das Kind behindert sein sollte oder nicht, das kriegen wir schon groß. Ja, ich war erst 26, ich liebte dieses Baby und ich war überzeugt, egal was bei diesen Untersuchungen rauskommt, ich werde dieses Kind behalten.
Trotzdem habe ich eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, weil ich tief im Inneren noch geglaubt habe, dass ich damit eine Bestätigung bekomme, dass mein Baby gesund ist.
Da der Test 2 Wochen zur Auswertung dauert, hatten wir uns entschlossen, einen Fish Test machen zu lassen, bei dem bereits nach 1 Tag das Ergebnis feststeht.
Am nächsten Tag haben wir das Ergebnis bekommen. Der Mann vom Labor rief Nachmittags an. Seine Worte waren „es tut mir leid, ich muss ihnen mitteilen, dass ihr Kind Trisomie 21 hat“
Trisomie 21.... Mein kleines Baby würde behindert sein. Für mich brach eine Welt zusammen. Zuerst konnte ich nicht klar denken.
Wir haben uns viel darüber informiert und für mich begann die schwerste Zeit meines Lebens. Ich machte mir viele Gedanken, wir gingen zur Genetikberatung und wir mussten uns entscheiden, für oder gegen das Kind. Denn wenn man der Diagnose tatsächlich gegenübersteht ist plötzlich nichts mehr klar und das Leben verändert sich von einem auf den anderen Tag.
Den Ausschlag zu unserer Entscheidung gab letztlich eine weitere US Untersuchung, bei der im KH festgestellt wurde, dass das Herz viel zu klein für den Körper unseres Engelchens war und die "Löcher" waren deutlich zu sehen, das heißt, mein Baby wäre vermutlich noch während der Schwangerschaft gestorben oder hätte nicht lange auf dieser Welt überlebt, weil der kleine Körper das nicht ausgehalten hätte.
Diesen Gedanken konnte ich nicht ertragen, die Ungewissheit, würde er überhaupt noch die Schwangerschaft überleben, oder müsste er qualvoll sterben.
Und dann haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, unser Engelchen gleich gehen zu lassen und ihm und uns noch mehr Leid und Ungewissheit zu ersparen. Ich wäre verrückt geworden bei dem Gedanken dass mein Baby jederzeit sterben könnte und wenn er es bis zu unserer Welt geschafft hätte, keine Chance zum Überleben gehabt hätte.
An dem Wochenende, als wir uns entschieden hatten, hat eine Freundin von mir ihren kleinen Jungen auf die Welt gebracht. Putzmunter. Wir haben sie im Krankenhaus besucht und ich habe mir vorgestellt, wie unser Junge da liegen würde, im Sterben mit seinem kaputten Herzen und wahrscheinlich schwersten Behinderungen (die Ärztin im KH hatte uns das vorausgesagt, dass wenn er jetzt in der 16. Woche schon so unterentwickelt ist, dass das schlimme Auswirkungen hat). Und ich habe gewusst, dass es die Richtige Entscheidung ist. Ich wollte nicht, dass mein Baby so leiden muss.
Wir sind dann am 10.03. in die Klinik gefahren, dort wurde die Geburt eingeleitet und mein Stern wurde um 20 Uhr geboren. Diese Stunden werde ich nie vergessen. Ich war sehr froh, dass mein Mann immer an meiner Seite war und mir Halt gegeben hat. Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft.
Viele können vielleicht nicht verstehen, dass wir uns so entschieden haben, aber ich zweifle nicht, dass wir uns richtig entschieden haben.
Man sollte sich auf jeden Fall darüber im Klaren sein, dass einen so eine Amniozentese vor die schlimmste Entscheidung seines Lebens stellen kann.
kati
Hallo , also ich würde nie wieder einen AC machen lassen . Mir wurde aufgrund meines Alters geraten einen Ac machen zu lassen . mein erstes Kind wunderbar gesund alles prima. ich also hin . nach langem hin und her...... die äRZTIN STACH 3 mal zu. Schmerzen ohne ende.( es war keine schwester mit da)
2 tage später hatte ich utopische CRP werte und bekam mein Sohn in der 17 SSW . Die leiden würde ich nie mehr ertragen wollen
( PS einen Dreiangel( wie in der hose wenn man hängen bleibt) hatte er im stirnbereich.......
dies ist nun 3 Jahre her.
Anonym
Hallo ich möchte heute meine Erfahrung zum Thema Fruchtwasseruntersuchung erzählen. Ich war 28 jahre und zum 1.Mal Schwanger ich hatte auch keine Bedenken als ich in der 18 SSW zur Pränataldiagnostik ging. Der Arzt sagte dann das er ein Merkmal entdeckt hat was auf das Downsyndrom hindeuete. Ich hatte 3 Tage Zeit mich zu entscheiden ob ich eine FU machen lasse. Also ging ich am nächsten Tag (Freitag) zu meinen FA er sagte er habe noch keine Patientin gehabt die durch eine FU eine Fehlgeburt hatte. Auch bei meinen Bekannten die schon eine FU gemacht hatten ist alles gut gegangen. Ich habe auch die ganzen Erfahrungsberichte bei Babyzimmer gelesen auch die nicht so gut ausgingen.Es war eine sehr schlimme emotionale Zeit. Ich habe mich dann entschieden es zu machen,weil ich sonst meine Schwangerschaft nicht hätte genießen können. Am Dienstag war es soweit. Es war ein leichter Druck zu merken als die Nadel reingestochen wurde. Danach mußte ich noch eine halbe stunde am Wehenschreiber liegen und dann konnte ich nach Hause. Wir haben uns für einen Schnelltest entschieden so konnte ich am nächsten Tag im Labor anrufen. Es war der schwerste anruf meines Lebens. Als ich dann erfahren habe das alles in Ordnung ist, also keine der Trisonomiearten war ich überglücklich und eine große Last war von mir gefallen. Ich weiß nicht wie ich mich entschieden hätte wenn es anders gewesen wäre und ich bin froh das ich das nicht mußte. Heute ist meine kleine 10 Monate alt. Ich würde mich immer wieder für eine FU entscheiden.
locke
Hallo!!
Ich wollt auch meine Erfahrung bezüglich der Nackenfaltenmessung erzählen. Da ich mich hier auch schlau gemacht habe, und die Berichte sehr hilfreich und zum Teil tröstend fand.
Ich (30 Jahre) war laut meiner Ärtzin in der 11. SSW und hab damals einen Zettel in die Hand bekommen, wo alle Vorsorgeuntersuchungen drauf waren die möglich waren. Da ich mich so rießig darüber gefreut habe, dass ich Schwanger bin, habe ich das NT-Screening machen lassen. "Was soll denn da schon großes rauskommen!"- dachte ich. Es ist ja nur zur Sicherheit. Ja, von wegen!! Eine Woche später kam ein anruf, ich solle doch bitte am Abend in die Praxis kommen. Das Ergebnis des Test sei nicht gut ausgefallen. Es bestünde die Möglichkeit der Trissomie 18/13 also totale körperliche Behinderung. Das war ein Schlag ins Gesicht! Nach dem Gepräch war klar, ich lass eine Fruchtwasseruntersuchung machen. Denn für mich und meinen Mann kam ein behindertes Kind nicht in Frage! Wir hatten die Möglichkeit nach Schwäbisch Hall oder nach Nürngerg zu gehen (bei uns am Nähsten). Ich entschied mich für Nbg. Die Tage bis zu dieser Untersuchung waren die Hölle! Ich wollte dieses Kind schon ewig und jetzt das! Wir haben alle in unseren Verwandschaftsverhältnissen umeineander gerätselt ob irgendwo jemand mal so eine Behinderung hatte. Niemand! Aber jetzt ausgerechnet bei uns? Ich hab I-net nachgelesen usw. usw. Und dann doch ein kleines bisschen Mut gefasst. Denn es gingen ja nicht alle Untersuchungen negativ aus. Als wir dann in Nbg waren, hat sich diese Ärztin richtig liebevoll um uns gekümmert. Sie hat auf diesem Gebiet seit den 80ern Erfahrung. "Wenn die es nicht drauf hat - dann niemand mehr!" --> dachte ich bei mir. Und so war es auch! Nach etlichen hin und her Untersuchungen stellte sie fest das am Baby nichts auffällig war. Nur das es zu klein ist. So und jetzt kommt der Hammer: Die Schwangerschaft wurde vom Artz festgestellt, da es eine Gemeinschaftspraxis ist. Aber ich bin eigentlich bei der Ärztin. Die hat dann bei der nächsten Untersuchund gemessen und hat den Termin zwei Wochen früher angesetzt. Das heist jetzt im Klartext. Die NT-Untersuchung wurde in der 9. SSW gemacht statt in der 11. SSW.
Denn es wäre zu erwähnen, daß die ganzen Werte aus vier Kombonenten zusammengesetzt sind.
1. Die Nackenfalte des Babys in der 11. SSW
2. u. 3. aus zwei Blutwerten der Mutter
4. aus den Mütter der Statistik im Alter der Mutter
dann wird man durch den Computer geschickt und der errechnet dann das Ergebnis!
So, jetzt hab ich keine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Denn ich war ja in der 14. SSW. und nicht in der 16. Die Ärztin in Nbg meinte wir sehen uns in 14 Tagen nochmal und dann schauen wir ob wir eine Amniozentese machen oder nicht.
Also nochmal hin. Wieder super gründlich untersucht mit allen zu und abgängen der Blutbahnen und noch viel mehr. Das Herz (bei dieser Trissomie meistens betroffen) top in Ordnung. Nun stand für mich und meinen Mann fest, daß es keinen Picks in meinen Bauch geben wird. Was die Ärztin auch für gut hies! Sie riet uns aber noch den großen Doppler machen zu lassen um doch auf der sicheren Seite zu sein. Der war übrigens auch sehr gut ausgefallen. Der Rest der Schwangerschaft war ein Traum. Ich genoss jeden Tag, jede Bewegung meines Babys und freute mich auf den Tag, andem ich es im Arm halten würde. Klar schlich sich immer die Frage ein: "hättest nicht doch...!"
Aber den schob ich ganz schnell wieder weg. Am 17.09 war es dann soweit. Mein Sohn wurde geboren. Leider per Kaiserschnitt, da er sich nicht umgedreht hatte. Und mir das Risiko, ihn Rückwerts raus zu drücken, zu groß war! ABER: ER IST KERN GESUND; ES IST ALLES DRAN!!!!!!!
So mein Fazit:
Da das NT-Screening nur eine "Wahrscheinlichkeitstheorie" ist, kann man sich dieses Geld sparen. Und vorallem die Nerven! Wer in der Verwandschaft Fälle hat, von Trissomie 21 oder 18/13 sollte besser gleich eine Fruchtwasseruntersuchung machen. Dann hat er die 99,9%ige Gewissheit ob alles in Ordnung ist oder nicht.
Falls ich je nochmal schwanger werden sollte, lass ich nur noch meine normalen vierwöchigen Untersuchungen machen und geniese dann jeden Tag!
Das solltet Ihr auch machen!
Liebe Grüße C.
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