Babyzimmer Startseite o o o
o
o
o Schwangerschaft o Baby o Kinder ab 3 o Eltern o Austausch o Lesenswertes o Shop o Mitgliedschaft o Sitemap o Suchen im Babyzimmer o Hilfe o

 

Rubrik
Eltern


Väter

 
 

Väter
 
   
 

 

Stefan

hallo an alle väter,
ich bin 23 jahre alt meine freundin 18.
Wir sind seit 2,5 monaten zusammen, und vor zwei wochen hat sich herausgestellt das meine freundin schwanger ist.
Ich hätte mich von anfang an so gerne gefreut, doch in dem moment ging es nicht denn das kind war nicht geplant.
Und ausserdem gab es zu diesem zeitpunkt noch ein problem, nämlich das es noch einen gab der der vater sein konnte.
doch letzten donnerstag hat sich herausgestellt das ich der vater bin, und ich bin sowas von glücklich, so das ich die ganze welt umarmen könnte. mittlerweile ist meine freundin in der 6. woche.
Jetzt freue mich mich so sehr, so das ich es kaum noch erwarten kann und richtig glücklich bin und mich auch richtig auf das kind freue. wir sind auch am überlegen ob wir zusammen ziehen.

 

Deniz

Hallo zusammen, ich wünsche euch werdenden Mama's und Papa's alles gute!!! :-)

Ich bin 24, meine Freundin ist 30, um ehrlich zu sein ist unser Baby ein Unfall auf der Parkbank ;-) Sie ist Italienerin und ich bin Türke. Unsere Eltern haben sich zu unserem erstaunen wirklich drüber gefreut.. ;-) Meine Freundin ist mittlerweile in der 6. Woche. Für uns war sofort klar dass wir unsere Frucht der Liebe behalten werden, auch wenn es kein Wunschkind war. Wir freuen uns ziemlich drauf.. Und falls sich jemand frägt, welche religion das Baby bekommt, Wir lassen "sie" (Wir sprechen schon von unserer Tochter *g*) katholisch taufen...

Wünsch euch alles Gute!

 

shird

Ich will nur sagen wie toll es ist Vater zu sein. Meine Freundin war immer eine grosse Befürworterin des aktiven Vaters und hat sich nie gefürchtet auf Ihre Rolle als primäre Bezugsperson verzichten zu müssen, wenn auch ich alles machen kann. Ich war die ersten 2 1/2 Monate nach der wunderschönen stimmigen ambulanten Geburt (Hebammen von Nussdorf) zu Hause, konnte meiner Freundin viel Abnehmen aber ich konnte auch zu meinem Sohn ein inniges Verhältnis aufbauen und ich konnte erleben wie wahnsinnig anstrengend es ist ein Kind zu haben. Diese erste Zeit war sehr wichtig und ich glaube, dass ich immer noch davon profitiere (der kleine ist jetzt schon 11 Monate alt) und ich kann weiterhin alles mit Ihm machen (füttern, wickeln, spielen, ein wochenende ohne seine Mutter verbringen, erkennen was Ihm fehlt, ihn aufmuntern oder beruhigen, ins Bett bringen usw.) und das obwohl ich als Arzt einen 90 Wochenstundenjob habe. Ich glaube ohne die intensive Zeit am Anfang wäre all dies nicht gegangen. Und da ich dabei war, weiss ich wie unglaublich anstrengend und nervenzerrend die Zeit mit Kind auch sein kann, Ok es ist eine wunder bare tolle schöne Zeit aber so intesiv schön die Zeit ist so intensiv furchtbar kann Sie auch sein. Dabei gewesen zu sein macht es auch leichter mit meiner freundin über all die Anstrengungen und negativen Gefühle die mit der Elternschaft auch verbunden sind zu reden und dies erleichtert uns beide und macht uns wieder frei unseren Sohn zu geniessen.

 

Andreas

Hallo an alle werdenden Mamas und Papas!

Meine Erfahrungen als werdender Vater sind etwas länger und etwas ungewöhnlicher, als bei vielen anderen (hoffe ich...denn nicht jeder sollte so lange auf sein Wunschkind warten müssen).

Tanja und ich kennen uns seit knapp 12 Jahren und sind seit 5 Jahren verheiratet. Nachwuchs war noch nie ein Diskussionsthema für uns, da wir beide Kinder lieben und selbst welche wollen. Nur hatten wir eine lange Vorbereitungszeit...

Vor zweieinhalb Jahren haben wir uns entschlossen, den Kinderwunsch wahr zu machen. Tanja ließ die Pille weg, und wir waren überzeugt, daß "es" irgendwann dann schon klappen würde. Wir machten uns keinen Druck, hatten eigentlich die besten Voraussetzungen (Beruflich und auch privat), um unserem Nachwuchs "was bieten zu können" (womit ich eher Zeit und Aufmerksamkeit als materielle Dinge meine) und hofften einfach, daß die Natur schon ihren Lauf nehmen würde. Zwischendurch war ich nach einem Radunfall mit gebrochenem Ellenbogen ca. 4 Monate daheim, so daß auch da die beste Zeit für Nachwuchs gewesen wäre, wie meine Familie und Freunde unkten :-). Nur wollte es einfach nicht klappen...

Tanjas Freundinnen bekamen quasi der Reihe nach ihre Kinder, meine Cousine wurde zum viertem Mal Mutter, ebenso wie drei meiner Kolleginnen schwanger wurden - nur uns blieb immer nur das Warten auf Tanjas Periode, die immer regelmäßig, wie ein Uhrwerk kam und uns alle vier Wochen enttäuschte. Ständiges Nachfragen von allen, mit denen man über seinen Kinderwunsch geredet hat (und auch von anderen, a la "Wann ist es denn bei Euch soweit ?"); die Vorstellung, überall Schwangere, Babys und junge Familien zu sehen, blöde Witze von Kollegen, die sich über einen Mann lustig machten, der zeugungsunfähig ist ("Nur Luft im Sack!") und die Tatsache, daß in meiner Verwandtschaft ebenfalls kinderlose Ehen aufgetreten sind, haben mir diese Zeit wirklich ziemlich schwer gemacht. Tanja konnte da glücklicherweise besser mit umgehen und munterte mich immer wieder auf, wenn ich dann wieder mal den Kopf hängen ließ. Außerdem machte sie nach einem Besuch bei ihrem Frauenarzt, mit dem sie über unser Problem gesprochen hat, einen Termin bei einem Urologen aus, der sich mit Unfruchtbarkeit bei Männern auskennt.

Nach dieser Untersuchung, die in einem Spermiogramm "gipfelte", war endlich klar, daß unser unerfüllter Kinderwunsch an mir lag. Diagnose: OAT-Syndrom (zu wenige, zu unbewegliche und zu viele mißgebildete Spermien). Damit schied eine "normale" Befruchtung definitiv aus, so daß wir uns einer künstlichen Befruchtung unterziehen mußten.

Obwohl der Arzt uns die Diagnose schon sehr rücksichtsvoll eröffnete und ich von Tanja und denjenigen, die ich dann in diese Diagnose einweihte, sehr unterstützt wurde, hatte ich lange daran zu knabbern. Zeitweise wurde ich richtig depressiv, aber meine Tanja holte mich immer wieder aus diesen seelischen Tiefs raus.

Von unseren Ärzten (Urologen und Gynäkologen) wurden wir dann an die Darmstädter Frauenklinik überwiesen, wo Tanja dann behandelt wurde. Für mich waren diese 5 Monate sehr belastend, denn obwohl es ja an mir lag, daß wir diese Behandlung brauchten, konnte ich rein gar nichts machen - außer mehrmals Samen für Spermiogramme und die eigentliche künstliche Befruchtung abgeben. Tanja dagegen wurde ständig untersucht, mußte diverse Hormone spritzen und auch zweimal eine Punktion der Eierstöcke aushalten - und das ist für mich der größte Liebesbeweis, den sie mir je gemacht hat. Denn nur für mich und für ein gemeinsames Kind hat sie alles auf sich genommen.

Nach drei Versuchen hat es dann schließlich geklappt - am 18.04.04 wurde unser Baby gezeugt !!! Nun sind die drei gefährlichen Monate bald um, ich bin superglücklich und freue mich auf den 05.05.05 (was für ein Datum), an dem die kleine Eva bzw. der kleine Alexander auf die Welt kommen soll. Allein der Tag, an dem ich beim Ultraschall das erste Mal das Herz schlagen sah, hat mich für alles entschädigt!

Jetzt heißt es nur noch abwarten...

Viele Grüße

Andi

(Fortsetzung folgt ! :-) )

 

Kati

Hallo, ich bin Kati und ich habe bewusst mich auf die Väter-Seite begeben, da ich mich frage, ob es anderen Männern ähnlich


geht oder ging.


Seid 6 Tagen wissen nun ich und mein Freund, dass ich schwanger bin. Diese Erkenntnis hat uns regelrecht überrumpelt. Es


ist kein Wunschkind. Ich für meinen Teil habe aber keine Probleme, mich auf diese neue Situation einzustellen und da in


meiner Lebensplanung Kinder vorgesehen waren, kann ich mich auch jetzt sehr gut darauf einstellen. Ich muss auch ehrlich


gestehen, ich freue mich darauf.


Aber mein Freund: im Gegensatz zu mir, kommen in seiner Lebensplanung 0 Kinder vor. Wir hatten über das Thema schon einmal


geredet, waren aber zu keinem Ergebnis gekommen und wollten abwarten, wie es zu einem späteren Zeitpunkt aussieht. Bei dem


Thema gibt es ja nun mal keine Kompromisse. Nun müssen wir aber eine Lösung finden. Für ihn sieht sie so aus: Abtreibung.


Für mich ein absolutes Tabu! Nun fühlt er sich von mir übergangen, betrogen, ausgeschlossen. Er kann sich ein Kind in seinem


Leben nicht vorstellen. Ihm gehen alle Freiheiten verloren, wie am Wochenende weggehen etc. Dabei haben wir eine super


Familie und Freunde im Nacken, die uns unterstützen würden, mal aufpassen würden und die sich eigentlich alle über die


Schwangerschaft freuen und uns gratulieren. Er meint, er ist auch noch nicht bereit für ein Kind. (er ist übrigens 30)


Vernünftig mit ihm zu sprechen, geht aber auch nicht. Er wird sehr schnell verbal aggressiv und verletzend. Allerdings


entschuldigt er sich kurze Zeit später schon wieder für sein Verhalten und ist dann wieder total lieb zu mir. Schlimmer ist


auch: er setzt mich unheimlich unter Druck - so mein Eindruck. "X andere Frauen haben keine Probleme mit Abtreibung, warum


ausgerechnet Du?" ... usw ... es ist zum Heulen. Ich habe mittlerweile einiges im I-Net nachgelesen, dass Männer anfangs


sich immer ausgeschlossen fühlen, weil sie ja nicht direkt an der Schwangerschaft beteiligt sind und das es sich mit der


Zeit gibt, wenn sie sich Ultraschall-Fotos anschauen bzw. später halt das Kind im Bauch spüren können, indem sie mal die


Hand darauf legen.


Sehr positiv: er möchte mich nicht verlieren und versucht mit mir nach einer Lösung zu suchen. Wir gehen jetzt zu einer


regelmäßigen Beratung zu ProFamilia. Er kommt mit zum Frauenarzt usw. Also eigentlich legt er diesbezüglich ein tolles


Verhalten an den Tag aber er will dieses Kind nicht. Er findet es unfair, dass die alleinige Entscheidung bei mir liegt.


Warum er mit der Entscheidung, das Kind kommt auf die Welt, leben muss, ich aber mit einer Abtreibung nicht leben kann. Es


sind doch nur 3mm in mir. Es ist die Biologie der Frau, die mir nur einredet, ich will das Kind haben und empfinde eine


Abtreibung als Mord.


Natürlich versuche ich, seine Interessen zu berücksichtigen aber eine Abtreibung? Definitiv NEIN!!!


Bei ProFamilia ist man - was ich richtig super finde!!! - sehr gut auf seine Interessen eingegangen. Er soll sich Gedanken


machen, ob er sich nicht doch mich mit Kind vorstellen könne. Aber es ist verständlich, dass er seine Zukunftspläne total


umkrempeln müsste. Er müsste eine 360° Wendung machen, sich vorstellen, ein Leben mit Kind zu führen. Aber das braucht Zeit,


die ich ihm auch richtig gerne gebe. Er sagt auch, wenn ich ein Kind bekomme, möchte er die Verantwortung tragen und ein


guter Vater werden. Und er möchte mich nicht verlieren (ich ihn auch nicht!!!). Aber er kann sich das nicht vorstellen.


Obwohl ich meinen Standpunkt doch offensichtlich geäußert habe, versucht er aber immer noch stark, mich umzustimmen. Ich


solle doch zum Psychologen gehen und feststellen lassen, ob ich eine Abtreibung nicht doch verkraften würde.




Was soll ich nur tun??? Ich versuche ihm mehr Aufmerksamkeit denn je zu geben (da liegen auch seine Ängste: das er meine


Aufmerksamkeit nur noch 2.-rangig erhält) und für ihn in jeder Minute, wo es ihn wieder überkommt, zur Stelle zu sein.


Andererseits bin ich ja an seiner Misere schuld.


Gibt es ähnliche Fälle, wo sich alles eingeränkt hat?


Wir haben auch schon versucht, etwas auf Abstand zu gehen aber das halten wir nie lange durch, da wir uns dann immer ganz


schnell ganz doll vermissen. Es ist alles so verzwickt. Manchmal überlege ich, ob ich nicht doch abtreiben sollte, weil ich


mir so schreckliche Sorgen um ihm mache, aber ich glaube, ich würde ihm das ewig vorhalten und mir diesen Schritt im


nachhinein nie verzeihen. Und das ist auch keine Lösung.




Ich hatte gestern ein sehr interessantes Gespräch mit einer Frau, der es ähnlich ging wie mir, nur ihr Mann hat sie nie zu


einer Abtreibung gedrängt. Aber während der Schwangerschaft und auch bis zum 2. Lebensjahr des Kindes hatte er weder eine


Beziehung dazu noch wollte er damit etwas zu tun haben. Und wenn es etwas gab, dann hieß es: "Du wolltest doch das Kind".


Aber dann hat es wohl klick gemacht, dass Kind hatte mit 2 wohl ein Alter erreicht, wo er etwas mit ihm anfangen konnte und


ihm wurde auch bewusst, "Mensch, dass ist nicht nur ein Kind - das ist MEIN Kind". Nun ist das Kind 4 und die Mutter sagte,


die beiden (Vater und Sohn) sind unzertrennlich. Ich glaube, ich könnte solange warten und würde hoffen, dass es bei uns


genauso klappt. Aber hält die Beziehung das durch???




Bisher habe ich solche Fälle noch nicht im I-Net angetroffen. Wenn die Väter dagegen waren, dann gab es eine Trennung und Frau ist nun alleinerziehend. Gut, das würde ich auch schaffen aber das wollen wir ja nicht - uns trennen.




Nunja, ich werde Euch gerne auf dem laufenden halten und mich sehr über Reaktionen freuen.


Bis dahin


LG Kati

 

Anfang wird bereits angezeigt zurück geht nicht - 1 von 4 - eine Seite vor zur letzten Seite

 
   
 

Impressum
Datenschutz
Disclaimer
Kontakt
Werbung

© 1997 - 2004 Potthast

nach oben
 
Created by Pintech