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  1. #31

    Standard AW: Kleiner frustrierter 13-Jähriger....

    @riny

    sorry, aber ich glaube, so weit steht ein 13jähriger noch nicht über den Dingen - und manche lernen es nie.

    http://www.med1.de/Forum/Schoenheit.Wohlfuehlen/612170/

    Das Kind ist 13.
    Ich würde zum Röntgen gehen und evtl. auch invasivere Methoden in Betracht ziehen, z.B. Hormontherapie.


    Mein Sohn hatte übrigens bis vor zwei Wochen einen Mini-Leberfleck rechts unter dem Mund, genau wie sein Vater, mein Sohn ist ein sehr dunkler Typ, das wäre später mit Bartwuchs nicht mehr aufgefallen.
    Trotzdem hat er ihn sich auf eigenen Wunsch entfernen lassen.
    ich verstehe das Kind, das Äußere ich in dem Alter nun mal SEHR viel und die Kinder vergleichen und shcneiden sie nicht so gut ab, hoffen sie auf später.
    Aber bei einer Diagnose von 1,68 hat er keine Hoffnung mehr und das ist schon sehr schlimm für ihn.
    chris
    Geändert von christina0108 (9. June 2012 um 11:40 Uhr)
    (-)***, 98 M, 2001 J, 2007 J

  2. #32
    2738
    Guest

    Standard AW: Kleiner frustrierter 13-Jähriger....

    Das macht Mut! Ich danke Euch allen für die guten Antworten, es war sehr interessant!
    Nadja

  3. #33
    Alter Hase Avatar von Fritzi
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    107

    Standard AW: Kleiner frustrierter 13-Jähriger....

    Hallöle,

    mein man war auch immer einer der Kleinsten, Zwergi und Zwirni waren seine Spitznamen. Mit 16 hat man ihm die 1,70 im Perso nicht abgenommen. Als ich ihn ein Jahr später kennen lernte, war er schon ein gutes Stück größer als ich (1,70m) und hat heute die stattliche Größe von 1,95...

    Liebe Grüße

    Friederike
    Alexandra 06/2001 (DS)
    Viktoria 01/2004

  4. #34
    war schon recht fleißig ...
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    Standard AW: Kleiner frustrierter 13-Jähriger....

    Hallo ihr lieben!

    Auch wenn ihr es nicht hören wollt, aber ich stimme Riny in gewisser Weise zu.
    Ihr geht alle davon aus, dass Nadjas(?) Sohn auf jeden Fall noch wachsen wird, aufgrund zahlreicher eigener Erfahrungen. Und ich glaube euch diese Beispiele auch.

    Und dennoch, was ist, wenn diese Prognose stimmt und er nur 1, 68 m groß werden sollte? Dann ändert auch das Handröntgen nichts daran. Und wie Riny sagt, kein Arzt wird hier Wachstumshormone verschreiben.

    Warum also nicht auch mal davon ausgehen, dass die Prognose stimmt? Es ist für einen Jungen furchtbar, ganz klar! Aber auch für dich als Mutter?
    Und ganz ehrlich, würdet ihr eure Jungs in der Pubertät wirklich mit Hormonen behandeln, nur weil sie nicht 1,70, 1,80 oder 1, 90 groß sind bzw. werden?

    Und nun kommt mein Beispiel: Mein Mann ist 1,65. Ihm wurde das mit 14 auch vorausgesagt und alle hatten den Arzt für unfähig befunden. Im Nachhinein findet mein Mann das Verhalten der anderen, die ihm suggerierten ein Mann wäre erst ab einer bestimmten Körpergröße ein richtiger Mann, schlimmer als die Prognose des Arztes. Im Gegenteil, er ist ihm dankbar, weil er sich so mit diesem Gedanken anfreunden konnte, einer von den kleinen zu bleiben und zu sein.

    Im Übrigen war bei meinem Mann ausschlaggebend, dass er bereits geschlechtsreif war (also Stimmbruch, Bartwuchs etc), für die Prognose des Arztes. Sein gleichaltriger und genausokleiner Freund war damals noch sehr kindlich und ist heute auch 1,83.
    Vielleicht gibt das ja auch noch Anlass zur Hoffnung auf einen Wachstumsschub.

    Aber wenn nicht, ist das auch kein Weltuntergang. Für ihn ja - für euch als Familie sollte es das aber nicht sein!

    Und immer dran denken: "Größe hat nichrs mit Länge zu tun!"

    Lieb grüßt Lilly

  5. #35
    Alter Hase
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    Standard AW: Kleiner frustrierter 13-Jähriger....

    Hallo Lilly,

    ich verstehe nicht ganz, wo das Problem besteht, die Sache einfach (mittels Handwurzelröntgens) abzuklären?
    Jede andere Sache, bei der medizinisch zu behandelnde Ursachen dahinter stecken könnten, lässt man doch auch ordentlich abklären (und nicht nur durch statistische Kaffeesudleserei, wie es die von Nadja beschriebene Ärztin anscheinend gemacht hat).

    In unserem Fall wissen wir jetzt, der Wachstumsschub beim Sohnemann wird noch kommen - Kind beruhigt, Eltern beruhigt, Verwandtschaft beruhigt. Wäre das Ergebnis gewesen, dass sein Knochenalter dem richtigen Alter entspricht und er dementsprechend ein eher kleiner Erwachsener wird, ja, dann hätten wir ihn gezielt in dieser Richtung stärken können.

    Und die Beunruhigung von allen Seiten kam nicht in erster Linie daher, dass wir gefürchtet haben, unser Sohn wird ein kleiner Erwachsener, sondern weil du dir einfach Gedanken machst, wenn ringsherum alle Kinder dem deinen "davon wachsen", was da dahinter stecken könnte. Ein Kind in unserer Bekanntschaft litt unter massiven Eisenmangel - wäre nicht entdeckt worden, wenn die Eltern ihn nicht wegen seines geringen Wachstums hätten untersuchen lassen.

    Anderes Beispiel, auch aus unserer Bekanntschaft: Kind das immer dicker wurde. Keiner hat den Eltern geglaubt, dass das Kind normal ernährt wird, alle haben gesagt, da kann man nichts machen, ist halt die Figur, Kind ist zu guter Futterverwerter; bestärkt das Kind lieber darin, dass es nicht auf das Äußere ankommt und auch dicke Menschen tolle Menschen sind.
    Untersuchungen, die auf Drängen der Eltern durchgeführt wurden haben ergeben: Kind hat eine massive Schilddrüsenerkrankung.

    Mein Fazit daraus ist, wenn eines meiner Kinder aus der "Norm" abweicht, dann lasse ich - nach gängigen medizinischen Standards - abklären was dahinter steckt. Und wenn ich das weiß, dann kann ich meinem Kind helfen damit gut fertig zu werden.

    Liebe Grüße,
    Claudia
    Sohn 03/2001
    Tochter 07/2003

  6. #36
    Alter Hase Avatar von KidiesTwo
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    Standard AW: Kleiner frustrierter 13-Jähriger....

    Hei,
    ich habe das bei meinem Sohn auch durchgemacht, auch bei ihm war der Leidensdruck ziemlich groß. Ständige Tränen waren an der Tagesordnung.
    Er ist 13 und in der letzten Zeit nicht besonders viel gewachsen, derzeitig 1.45!
    Wir haben vor ca. 1 J. eine Untersuchung in so einer Hormonsprechstunde machen lassen (muss aber auch anmerken, dass es aufgrund seiner Vorerkrankung auch hätte sein können), dass wirklich eine evtl. Wachstumsstörung vorliegt.
    Er ist vom
    Knochenalter her 1 1/2 J. zurück. Pupertätsmäßig tut sich auch noch nicht so viel, also eher ein Spätzünder. Wie auch zu erwarten.
    Sind die Eltern sog. Spätzünder, kann man das auch von einem Kind nicht "erwarten".
    Ich selber bin 1.60 cm, mein Mann 1,78 cm groß, Junior würde lt. Berechnungen so ca. 1.78 bis 1.80 m wachsen.
    Da diese ganze Pupertätsphase noch auf sich warten lässt geh der Doc. wohl davon aus, dass er in ca. 1 bis 2 J. einen Schub durchmacht, wenn andere schon fertig sind.
    Inzwischen sehe ich und er es ziemlich gelassen, auch wenn er IMMER noch der Kleinste von seiner Klasse ist, aber dies nicht alles ist.
    Ich denke man muss sehr viel Fingerspitzengefühl einbringen und eher an anderer Stelle aufbauen. Ändern kann man eh nichts.
    Größe ist schließlich nicht alles und macht das Besondere an den Menschen nicht aus.
    LG Simone

  7. #37
    164 E l l a Avatar von Mrs Longhaired E lla
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    Standard AW: Kleiner frustrierter 13-Jähriger....

    Zitat Zitat von Lilly Beitrag anzeigen
    Hallo ihr lieben!

    Auch wenn ihr es nicht hören wollt, aber ich stimme Riny in gewisser Weise zu.
    Ihr geht alle davon aus, dass Nadjas(?) Sohn auf jeden Fall noch wachsen wird, aufgrund zahlreicher eigener Erfahrungen. Und ich glaube euch diese Beispiele auch.

    Und dennoch, was ist, wenn diese Prognose stimmt und er nur 1, 68 m groß werden sollte? Dann ändert auch das Handröntgen nichts daran. Und wie Riny sagt, kein Arzt wird hier Wachstumshormone verschreiben.

    Warum also nicht auch mal davon ausgehen, dass die Prognose stimmt? Es ist für einen Jungen furchtbar, ganz klar! Aber auch für dich als Mutter?
    Und ganz ehrlich, würdet ihr eure Jungs in der Pubertät wirklich mit Hormonen behandeln, nur weil sie nicht 1,70, 1,80 oder 1, 90 groß sind bzw. werden?

    Und nun kommt mein Beispiel: Mein Mann ist 1,65. Ihm wurde das mit 14 auch vorausgesagt und alle hatten den Arzt für unfähig befunden. Im Nachhinein findet mein Mann das Verhalten der anderen, die ihm suggerierten ein Mann wäre erst ab einer bestimmten Körpergröße ein richtiger Mann, schlimmer als die Prognose des Arztes. Im Gegenteil, er ist ihm dankbar, weil er sich so mit diesem Gedanken anfreunden konnte, einer von den kleinen zu bleiben und zu sein.

    Im Übrigen war bei meinem Mann ausschlaggebend, dass er bereits geschlechtsreif war (also Stimmbruch, Bartwuchs etc), für die Prognose des Arztes. Sein gleichaltriger und genausokleiner Freund war damals noch sehr kindlich und ist heute auch 1,83.
    Vielleicht gibt das ja auch noch Anlass zur Hoffnung auf einen Wachstumsschub.

    Aber wenn nicht, ist das auch kein Weltuntergang. Für ihn ja - für euch als Familie sollte es das aber nicht sein!

    Und immer dran denken: "Größe hat nichrs mit Länge zu tun!"

    Lieb grüßt Lilly
    Hallo Lilly,

    mir geht es darum die pathologischen Formen abzuklären und das kann keiner durch REDEN und SCHÄTZUNGEN. Und eben Kindern/Eltern die Sicherheit zu geben, egal wie es ist (pathologisch oder familär bedingt oder einfach verzögertes Wachstum oder oder oder...)

    Körperlänge ist nicht das A und O des Seins und macht keinen besseren, schlaueren, stärkeren, leistungsorientierten... Menschen bzw. einen ganzen Mann aus einem. Es wäre für mich befremdlich, wenn ich das meinem Kind vermittelt hätte. Jeder Mensch ist anders.



    Gruß
    E.l.l.a
    Geändert von Mrs Longhaired E lla (11. June 2012 um 14:42 Uhr)
    E l l a 164, für einige Zeit offline

  8. #38

    Standard AW: Kleiner frustrierter 13-Jähriger....

    Und ganz ehrlich, würdet ihr eure Jungs in der Pubertät wirklich mit Hormonen behandeln, nur weil sie nicht 1,70, 1,80 oder 1, 90 groß sind bzw. werden?
    ja, definitiv.
    finde ICH besser, als jahrlange psychische Probleme, die sich eventuell manifestieren, denn davor habe ich einen Höllenrespekt.
    (-)***, 98 M, 2001 J, 2007 J

  9. #39
    2 Söhne (2002, 1998)
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    Standard AW: Kleiner frustrierter 13-Jähriger....

    Hallo Nadja,

    ich bin vom Prinzip her bei Riny, würde mir aber nach dem ganzen Debakel doch einen richtigen, renommierten Spezialisten suchen und dort abklären lassen, ob auch wirklich keine krankhafte Veränderung vorliegt. Wenn nein, würde ich unermüdlich immer wieder versuchen, etwas elterliche Objektivität gegen den Frühpubertätswahn meines Kindes entgegen zu setzen. Hormonbehandlung etc. wäre für mich nur die allerletzte Lösung, falls es krankhaft wäre.

    Beantwortet doch die Frage der Ärztin, ob noch mehr dahintersteckt, mal in aller Ruhe nur für euch selber. Steckt noch mehr dahinter, oder nicht? (das muss nicht in diesem Forum geklärt werden, sondern nur bei euch!!)

    Seine Größe ist sicher unterdurchschnittlich, aber soo winzig nun auch wieder nicht, und auch ich kenne zig Beispiele von sehr viel späterem Wachstum bei Jungen.
    Dass die Mädchen in dem Alter fast alle wesentlich größer sind, als die Jungs ist doch das normalste von der Welt, und wenn er sich mal nicht auf die größten Jungs in der Klasse konzentriert sondern auf den Jungs-Durchschnitt, dann fällt ihm das sicher auch selber auf. Das legt sich später wieder.

    Die Vergleiche zu anderen körperlichen Besonderheiten/nicht der Norm entsprechenden Merkmalen finde ich hier auch nicht ganz unpassend.
    Manche Dinge kann man eben nach dem heutigen Stand der Medizin in diesem Land operieren oder mit Medikamenten beeinflussen, manche (noch) nicht. Ob man aber den "medizinischen" Weg gehen sollte, oder seinem Kind Selbstvertrauen geben sollte (notfalls auch mit Hilfe von Therapeuten, Gesprächsgruppen o.ä.) ist aber in jedem Einzelfall die Frage.

    Und die können - bei minderjährigen Kindern - selbstverständlich nur die Eltern selber beantworten.

    In diesem Sinne wünsche ich euch alles gute und hoffe, euer Sohn kann seinen Riesenfrust bald auf die eine oder andere Weise überwinden!
    Liebe Grüße,
    Anja

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