Autismus bei Babys: Das sind die Symptome

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  • Autismus kann bereits Babys betreffen
  • Babys können verschiedene autistische Züge zeigen
  • Autismus ist nicht heilbar

Erkennen Sie ein ungewöhnliches Verhalten bei Ihrem Baby? Machen Sie sich Gedanken über die Gründe? Verhaltensauffälligkeiten können bereits im Säuglingsalter auf eine autistische Erkrankung hinweisen.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, was Autismus ist und wie Sie bereits bei Ihrem Baby die Anzeichen für eine Erkrankung erkennen können. Außerdem erklären wir Ihnen, welche Folgen die Erkrankung haben kann und welche Therapien zur Behandlung möglich sind.

1. Autismus beeinflusst das Leben der Betroffenen enorm

Autismus ist eine angeborene neurologische Abweichung. Autisten haben Schwierigkeiten mit der sozialen Interaktion, ebenso wie mit der Kommunikation und der Wahrnehmung. Sie fallen deshalb durch ihr Verhalten oftmals stark auf.

Autismus wird in drei Stadien unterteilt:

  1. Frühkindlicher Autismus
  2. Autistische Störung
  3. Asperger Syndrom

Es handelt sich hierbei um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die komplexe Störungen im zentralen Nervensystem hervorruft. Die Auswirkungen der Störung behindern die Beziehung zu anderen Menschen, ebenso wie die Umwelt und die Teilnahme am Leben. Eine autistische Störung beeinflusst demnach nicht nur die erkrankte Person, sondern auch die Menschen, die mit der Person zusammenleben.

2. Fehlende Kommunikation und Nähe als Zeichen

Symptome für Autismus können in den verschiedensten Formen auftreten. Vor allem die Verhaltensweisen erkrankter Kinder unterscheiden sich häufig stark. Für Eltern ist es deshalb oft sehr schwierig zu erkennen, ob das Baby tatsächlich unter Autismus leidet.

2.1. Soziale Kommunikation

  • Desinteresse an der Umwelt
  • Meidet den Blickkontakt
  • Meidet den Kontakt zu den Eltern
  • Reagiert nicht auf seinen Namen
  • Verwendet keine Gesten
  • Lächelt nicht
  • Sprachliche Kompetenzen werden nicht angeführt

2.1. Verhalten

  • Hat eine Zuneigung zu bestimmten Gegenständen
  • Interagiert beim Spiel nur gering
  • Interessiert sich sehr für ungewöhnliche Dinge
  • Wiederholt Bewegungen stetig
  • Sucht sensorische Stimulation

Es gibt Kinder, die sehr viele dieser frühen Symptome vorweisen. Es gibt jedoch auch Kinder, die kaum Symptome zeigen, wodurch die Diagnose entsprechend schwer wird. Kinder ab dem Alter von 3 Monaten sollten verschiedene Verhaltensweisen, wie Lächeln und Dingen mit den Augen folgen, an den Tag legen. Ab 10 Monaten gehört auch das Spielen und Sprechen dazu. Ist das noch nicht erlernt worden, kann dies ein Anzeichen für Autismus sein.

Hinweis: Frühsymptome beim Autismus von Kindern und Babys treten vor allem in sozialen Kommunikationssituationen ebenso wie im Verhalten auf.

3. Autismus kann mit einem Test festgestellt werden

Der Wissenschaft ist es bis heute nicht gelungen, die genauen Ursachen der Entstehung von Autismus nachzuweisen. Es wird vermutet, dass  biologische und hirnorganische Komponenten die Ursache für eine Erkrankung an Autismus darstellen.

Die erste Anlaufstelle bei einer Vermutung auf Autismus ist der Kinderarzt. Sprechen Sie Ihre Befürchtung an und lassen Sie sich zu einem entsprechenden Spezialisten überweisen. Dieser wird einen Autismus Test vornehmen. Der Test ist eine anerkannte Möglichkeit zur Diagnose von Autismus. Bei dem Test werden die Kinder sehr genau nach ihrem Verhalten beurteilt. Eine Diagnose kann mehrere Jahre dauern, denn bis heute sind sich Ärzte nicht ganz einig wann ein Kind als autistisch gilt.

Hinweis: Leider tritt Autismus bei Kindern verhältnismäßig häufig auf. Sollten Sie Anzeichen für Autismus bei Ihrem Baby feststellen, ist ein Arztbesuch wichtig.

4. Eine Therapie als Behandlungsmöglichkeit

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Autistische Kinder entwickeln oft eine enge Bindung zu einem Gegenstand.

Die Merkmale und Anzeichen dieser Erkrankung zu erkennen ist meist sehr schwer. Autismus zu erkennen bedeutet für Eltern auch sich selbst einzugestehen, dass das eigene Kind Autist ist.

Eine Diagnose ist im Regelfall frühestens ab dem 6. Monat möglich, in einigen Fällen auch erst bei Kleinkindern, die den 7. bzw. 8. Monat überschritten haben.

Die Therapie von autistischen Kindern ist ähnlich wie eine Therapie von Erwachsenen. Anhand von Verhaltenstherapien werden die Kinder dazu angehalten sich mit Mitmenschen zu unterhalten und am Leben aktiv teilzunehmen. Sind die autistischen Züge besonders stark ausgeprägt, können auch medikamentöse Behandlungen stattfinden. Diese sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, denn Medikamente bedeuten oftmals auch Nebenwirkungen.

Hinweis: Es ist hilfreich, dass Eltern mit anderen Betroffenen in Kontakt treten. Diese können häufig mit Erfahrungsberichten weiterhelfen und den Alltag mit der Krankheit deutlich erleichtern.

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