Babymatratzen im Test & Vergleich » Die besten Babymatratzen

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Natürlich möchten Sie als Eltern nur das Beste für Ihr Kind. Das beginnt schon bei der Matratze für die Kleinsten. Babymatratzen müssen für sicheren und gesunden Schlaf sorgen, das Baby muss bequem liegen und natürlich dürfen Matratzen nicht mit Schadstoffen belastet sein.

Wir präsentieren Ihnen die wichtigsten Kriterien für gute Matratzen in unserer Test- beziehungsweise Vergleichstabelle. So sehen Sie auf einen Blick, welche Matratze für Sie infrage kommt.

  • Damit Ihr Baby sicher liegt und gut schlafen kann, sollte die Matratze mittelweich sein. Der Kopf sollte nicht weiter als drei cm tief in die Matratze einsinken und auch der Körper sollte stabilisiert werden.
  • Eine gute Babymatratze gewährleistet eine ausreichende Luftzirkulation. Achten Sie zudem darauf, dass der Bezug abnehmbar und in der Maschine waschbar ist.
  • Die gängigen Größen für Babymatratzen sind 70 x 140 cm und 60 x 120 cm. Daneben gibt es Sondergrößen, etwa bei IKEA-Babymatratzen.

Für Säuglinge und Kleinkinder besteht das Leben zum größten Teil aus Schlafen. Gerade weil der Schlaf so wichtig für das Baby ist, sollte das Babybett und vor allem die Babymatratze mit bedacht ausgewählt werden. Wenn es um das Wohl des eigenen Kindes geht, möchten Eltern nichts falsch machen.

Wir wissen das und möchten Ihnen helfen, die beste Babymatratze für Ihr Kind zu finden. Deshalb haben wir für Kaufkriterien wie Material, Härtegrad und Sicherheit zurate gezogen und präsentieren Ihnen die besten Modelle in unserem Babymatratzen-Vergleich 2018.

Wir sagen Ihnen, worauf es beim Kauf ankommt und beantworten die häufigsten Fragen zum Thema Babymatratzen.

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1. Verschiedene Arten von Babymatratzen

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Babymatratzen sollten nicht zu rutschig sein.

Babymatratzen unterscheiden sich von herkömmlichen Matratzen zum einen in ihrer Größe und zum anderen in ihrer Beschaffenheit.

Eine spezielle Matratze für Gitterbett, Beistellbett oder Stillbett gewährleistet den sicheren Schlaf des Babys.

Eine Matratze für das Babybett ist mit besonderen Trittkanten ausgestattet, die verhindern, dass Ihr Kind abrutscht und sich verletzt, wenn es sich in seinem Bettchen aufrichtet.

Es gibt verschiedene Arten von Babymatratzen, die sich in den verwendeten Materialien unterscheiden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Eigenschaften verschiedener Matratzen-Typen.

Matratzen-Typ Beschreibung
Latex-Kokos-Matratzen Matratzen dieser Kategorie bestehen aus Naturfasern und sind sehr luftdurchlässig. Kokos-Babymatratzen sind recht hart und etwa 7,5 cm hoch.
Schaumstoffmatratzen Matratzen aus Schaumstoff sind günstig und leicht. Unter Druck geben sie ungleichmäßig nach. Die Luftzirkulation ist schlechter als bei anderen Matratzentypen. Zudem sind diese Matratzen nicht sehr lange haltbar.
Kaltschaummatratzen Kaltschaummatratzen bieten eine gute Luftzirkulation und geben unter Druck gleichmäßig nach. Bei kühleren Raumtemperaturen erhärten die Matratzen. Sie sind recht dick (meist über 10 cm) und wiegen im Schnitt 4 -6 kg.

Matratzen mit zwei verschiedenen Seiten begleiten Ihr Kind vom Säuglingsalter bis etwa zum 6. Lebensjahr. Eine solche Matratze wird auf die Kleinkindseite gedreht, wenn das Kind agiler ist und sich etwa an den Gitterstäben des Bettes hochziehen und auf der Matratze stehen kann.

Wie Sie sehen, können Matratzen für Kinder aus unterschiedlichen Materialien bestehen. In den meisten Babymatratzen-Tests wird allerdings eine Matratze aus Schaumstoff oder Kaltschaum empfohlen. Visco-Schaumstoff etwa gilt als ein sehr bequemes Material mit optimaler Druckverteilung.

Die Vor- und Nachteile von Schaumstoffmatratzen:

  • gute Luftzirkulation
  • hohe Punktelastizität
  • auf geringes Körpergewicht abgestimmt: optimal geeignet für Kinder
  • auch für Allergiker geeignet
  • vergleichsweise schnell durchgelegen

2. Tipps für einen sicheren Babyschlaf

Plötzlicher Kindstod

Oft gibt es keine offensichtliche Ursache für den Kindstod. Die Schlafumgebung birgt aber einige Risiken. Die Raumtemperatur sollte bei 16 – 18 Grad liegen und das Zimmer sollte täglich mehrmals gelüftet werden. Wichtig ist, dass das Baby auf dem Rücken schläft und nicht von Kissen und Kuscheltieren umringt wird.

Damit Ihr Baby gut und sicher schläft, sollte es nicht nur die richtige Matratze für sein Bettchen bekommen. Auch die Umgebung ist wichtig.

Stellen Sie das Babybett in Ihrem Schlafzimmer auf und achten Sie auf eine ausreichende Belüftung.

Babys sollten ohne Decken, Kissen und Kuscheltiere schlafen.

Statt Kuscheldecke und Kissen können Sie einen Schlafsack verwenden, in dem das Kind auf dem Rücken liegt.

Unter einer zusätzlichen Decke kann es dem Kind zu warm werden.

Zudem kann es sich damit bedecken, so dass es schlecht Luft bekommt. Gleiches gilt für zu viele Kuscheltiere.

Nicht unterschätzen sollten Sie auch, dass sich das eigene Befinden auf Ihr Baby übertragen kann: Sind Sie gestresst, nervös oder schlecht gelaunt, kann Ihr Liebling diese Emotionen bereits erkennen, was sich zum Beispiel durch schlechteres Einschlafen bemerkbar macht.

3. Kaufberatung: So finden Sie die beste Babymatratze

Wenn Sie die beste Babymatratze kaufen möchten, gibt es einige Kriterien, die Sie beachten sollten. Diese möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Die richtige Matratze muss nicht teuer sein, auch günstige Babymatratzen verfügen über einen Nässeschutz oder eine Trittkante.

Worauf kommt es neben diesen Aspekten an? Wir verraten es Ihnen in unserer Kaufberatung.

3.1. Der richtige Härtegrad

Die Baby-Matratze sollte nicht zu weich sein, damit es nicht mit dem Kopf so weit einsinken kann, dass es zu einer CO2-Rückatmung kommt. Lassen Sie sich nicht von den Härtegraden irritieren. Auch weichere Matratzen können eine ausreichende Stütze für das Baby bieten.

Achten Sie hier vor allem darauf, dass das Baby mit dem Kopf nicht mehr als drei Zentimeter weit einsinken kann. Optimal sind mittlere und harte Matratzen.

3.2. Eine gute Luftzirkulation

Bei Kinderbettmatratzen mit einer guten Luftzirkulation kann das Baby auch dann noch atmen, wenn es sich auf den Bauch gedreht hat.

Dies lässt sich ab einem gewissen Alter kaum vermeiden, da die Kinder sich mit zunehmender Kraft selbst im Bett herumdrehen können. Atmungsaktive Matratzen sind zudem hygienischer.

3.3. Die Größe der Babymatratze

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Atmungsaktive Matratzen erleichtern den Schlaf.

Natürlich muss die Matratze in das Kinderbett passen – und vor allem muss sie der Größe des Kindes entsprechen.

Die meisten Babymatratzen sind 70 x 140 cm groß. Ein weiteres gängiges Maß bei Babybett-Matratzen ist 60 x 120 cm.

Daneben gibt es Matratzen, die von diesen Maßen abweichen, etwa IKEA-Babymatratzen.

Babymatratzen mit 40 x 80 cm eignen sich für Wiegen oder als Stubenwagen-Matratze.

Eine Kindermatratze mit 90 x 200 cm ist erst in etwas fortgeschrittenerem Alter erforderlich.

Für eine Kostenersparnis ist es generell empfehlenswert, gleich ein etwas größeres Babybett mit passender Matratze zu kaufen, damit Ihr Kind nicht nach ein paar Monaten schon zu groß geworden ist und ein neues Bettchen benötigt.

3.4. Sicherheit durch Trittkanten

Wenn das Kind sich an den Gitterstangen des Bettchens hochziehen kann oder schon auf der Matratze herumhopsen kann, besteht die Gefahr, dass es mit einem Fuß zwischen Matratze und Bettrand rutscht und sich verletzt oder Panik bekommt.

Um dies zu verhindern, sind die meisten Produkte in Babymatratzen-Tests mit Trittkanten ausgestattet, die aus einem besonders verstärkten Rand bestehen.

3.5. Der Matratzenbezug

Bezüge aus Baumwolle oder Biobaumwolle sind luftdurchlässig und in der Maschine waschbar. Durch diese beide Eigenschaften gewährleisten sie einen hygienischen und gesunden Baby-Schlaf. Auch Babymatratzenschoner sollten unbedingt atmungsaktiv und waschbar sein.

4. Marken und Hersteller

Alvi-Babymatratzen und Babymatratzen von ”Julius Zöllner” gehören sicher zu den prominenteren Modellen. Aber in den einschlägigen Babymatratzen-Tests tauchen noch weitere Marken und Hersteller auf:

  • Alvi
  • Babybay
  • Babycab
  • Bornino Home
  • Breckle
  • Fillikid
  • Koelstra
  • Nuna
  • Osann
  • Pemicont
  • Stokke
  • Träumeland
  • Zöllner

5. So beurteilt die Stiftung Warentest Babymatratzen

Für die Ausgabe 03/2014 haben die Experten der Stiftung Warentest insgesamt 12 Matratzen für Babys und Kinder getestet. Babymatratzen-Testsieger wurde die Kokos-Latex-Matratze von Waschbär mit der Bewertung „gut“ (2,0).

Auf dem zweiten und dritten Platz landeten die Prolana-Baby- und Kindermatratze ”Lara Plus” und die Julius Zöllner-Babymatratze ”Dr. Lübbe Air Premium”. Die meisten Babymatratzen im Test konnten mit guten Liegeeigenschaften und einem ausgewogenem Schlafklima punkten.

Acht der zwölf getesteten Babybett-Matratzen zeigten allerdings Schwächen in puncto Haltbarkeit.

Eine Walze simulierte die Nutzung der Matratzen über einen Zeitraum von 5 Jahren. Diese führte bei zwei Dritteln der Matratzen zu einem Verlust von Höhe und Härte.

6. FAQ zum Thema Babymatratzen

6.1. Welche Babymatratze ist für eine Wiege am besten geeignet?

Eine Babymatratze für die Wiege muss kleiner sein als eine Matratze für das Bett. Eine Matratze mit 70 x 140 cm ist ebenso wie eine Babymatratze mit 60 x 120 cm etwas zu groß für die Wiege.

Wenn Sie eine Babymatratze mit 40×90 cm Größe kaufen, sind Sie in der Regel auf der sicheren Seite, da diese eine gängige Größe für Kinderwiegen- und Stubenwagen-Babymatratzen ist.

6.2. Wie hoch sollte eine Babymatratze sein?

Während ein Säugling noch auf einer recht dünnen Matratze schlafen kann, sollten Babys, wenn sie etwas schwerer werden, auf einer etwas dickeren Matratze schlafen. Latex-Kokos-Matratzen sind mit einer Höhe von 7,5 cm eher dünn. Für schwerere Babys empfehlen wir Schaumstoffmatratzen mit einer Höhe von 9,5 bis 10 cm oder Matratzen aus Kaltschaum, die zwischen 8,5 und 12,5 cm hoch sein können.

6.3. Wie hart sollte eine Babymatratze sein?

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Eine Matratze mit 40 x 90 cm passt meist problemlos in jede gängige Wiege.

Lange Zeit schätzte man harte Matratzen gerade für Babys bis zu einem Jahr als besonders sicher ein, da diese verhindern, dass die Kleinen mit dem Kopf nicht zu weit einsinken.

Außerdem erleichtern harte Matratzen den Babys das Drehen vom Bauch auf den Rücken.

Heute werden allerdings eher mittelweiche Matratzen empfohlen. Auch bei diesen sinkt das Köpfchen des Babys nicht weiter als drei cm ein. Zudem unterstützen ergonomische Matratzen die natürlichen Körperformen des Kindes.

Eine gute Baby-Matratze erkennen Sie daran, dass sich keine Kuhle bildet und Ihr Kind nicht zu weit einsinkt. Mittelweiche Matratzen bieten trotz Komforts ausreichend Widerstand. Hier fühlt sich Ihr Baby wohl und schläft gut – und optimalerweise durch.

6.4. Wie kann ich eine Babymatratze reinigen?

Abgesehen von der regelmäßigen Pflege können Sie bei der Nutzung schon einige Dinge beachten, die sich auch auf die Baby-Matratze auswirken. Wenn Sie etwa dafür sorgen, dass der Raum unter der Matratze frei bleibt, ermöglichen Sie eine bessere Luftzirkulation.

Außerdem sollte das Zimmer, in dem Ihr Baby schläft, zwei- bis dreimal am Tag gründlich gelüftet werden. Davon einmal am Morgen direkt nach dem Aufstehen.

Die Bezüge der meisten Matratzen in Babymatratzen-Tests lassen sich abnehmen und in der Waschmaschine waschen. Waschen Sie den Bezug bei 60° C, um eine hygienische Reinigung zu gewährleisten.

Tipp: Drehen und wenden Sie die Babymatratze etwa alle 2 -3 Monate, um zu verhindern, dass sie nur punktuell abgenutzt wird.

6.5. Wie lange muss ich eine Babymatratze auslüften?

Einige Modelle in gängigen Babymatratzen-Tests riechen am Anfang unangenehm. Dies ist allerdings nicht auf Schadstoffe zurückzuführen, sondern hat seinen Ursprung in unbedenklichen Substanzen, die unter anderem bei der Fertigung von Matratzen verwendet werden.

Lüften Sie die Matratze vor der Benutzung aus, damit der Geruch verschwindet. Bei einigen Matratzen dauert es mehrere Wochen, bis der Geruch komplett verschwunden ist.

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