Hochstuhl Test & Vergleich » Die besten Hochstühle

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Ein Babyhochstuhl darf in einem Haushalt mit kleinen Kindern nicht fehlen. So können Babys und Kleinkinder sicher am Tisch sitzen, wenn die Familie zu einer Mahlzeit zusammenkommt. Für die Eltern sind die Hochstühle eine Erleichterung, da sie das Baby nicht auf dem Arm halten müssen.

Ein besonders wichtiger Aspekt bei allen Hochstuhl-Tests ist die Sicherheit. Ein Hochstuhl muss ausreichend stabil sein und das Kind sicher halten. Gurte und Fußstützen etwa sind wichtige Bestandteile eines Babyhochstuhls. Ein Blick in unsere Vergleichstabelle zeigt Ihnen, welches Modell für Sie infrage kommt.

  • Gemeinsame Mahlzeiten sind ein wichtiger Teil des Familienlebens. Mit einem Hochstuhl können auch die Kleinsten problemlos daran teilnehmen.
  • Ein Hochstuhl eignet sich für Kinder ab etwa sechs Monaten, da sie dann kräftig genug sind, um zu sitzen. Für kleinere Kinder gibt es spezielle Modelle mit Sitzschalen, in denen sie liegen können.
  • Hochstühle sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Viele Modelle haben Einstellungsmöglichkeiten, die eine Anpassung an verschiedenste Bedürfnisse erlauben.

Eltern erleben eine Menge kleiner Meilensteine mit ihren Kindern: Irgendwann beginnen die Kleinen zu krabbeln, kriegen ihre ersten Zähnchen – und irgendwann lernen sie zu laufen und erkunden die Welt Schritt für Schritt.

Manche Ereignisse sind auf den ersten Blick verhältnismäßig unspektakulär, haben aber große Auswirkungen. Im Alter von etwa sechs bis neun Monaten gelingt es Babys, eigenständig zu sitzen. In diesem Alter ist die Muskulatur des Kindes stark genug, um das Kind in die Sitzposition zu bringen. Mit einem Hochstuhl ermöglichen Sie Ihrem Kind, mit der Familie zusammen am Esstisch zu sitzen und das gemeinsame Essen zu erleben.

Wir helfen Ihnen mit unserem Hochstuhl-Vergleich 2018, den besten Hochstuhl für Ihr Kind zu finden.

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1. Ein Hochstuhl bringt Ihr Kind am Esstisch auf Augenhöhe

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Ein Hochstuhl erleichtert Ihnen auch das Füttern Ihres Babys.

Dank seiner Bauweise und besonders langer Stuhlbeine erlaubt ein Kinderhochstuhl Ihrem Kleinkind, mit Ihnen gemeinsam am Tisch zu sitzen. So müssen Sie Ihr Kind nicht auf dem Arm halten, sondern haben beide Arme und Hände frei, um zu agieren. So können Sie selbst essen und Ihrem Kind in dem Maß Hilfestellung geben, in dem es noch erforderlich ist.

Da Kinder häufig recht zappelig sind und nicht lange still sitzen bleiben, sind die Kinderhochstühle mit besonderen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet.

Dazu gehören zum einen eine Querstrebe vor dem Kind, auf der sich eine kleine tischähnliche Ablage befindet und eine vertikale Stange zwischen den Beinen, die ein Hinausrutschen des Kindes aus dem Sitz verhindert.

Zum anderen verfügen Babyhochstühle über Gurte, mit denen Sie das Kind anschnallen können.

Wenn Ihr Kind groß und kräftig genug ist, kann es bei einem Treppenhochstuhl sogar selbstständig auf seinen Platz gelangen.

Verschiedene Hochstuhl-Typen

Die Auswahl an Hochstühlen ist groß. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Modelle nicht nur in ihrem Design, sondern auch in ihrer Bauart und einigen Details. So gibt es zum Beispiel Hochstühle zum Zusammenklappen, die sich leicht verstauen lassen, und Hochstühle mit Rollen, die ohne viel Aufwand an den Tisch geschoben werden können. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen ersten Überblick über die verschiedenen Arten von Baby- und Kinderhochstühlen.

Hochstuhltyp Beschreibung
Kombihochstuhl
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  • besteht in der Regel aus stabilem Holz
  • Kombination aus Stuhl und Tisch
  • Umbau zum Hochstuhl möglich
  • auch als Bastel- und Maltisch einsetzbar
  • kein mitwachsender Hochstuhl, da nicht größenverstellbar
  • nicht zusammenklappbar
  • keine zusätzliche Sicherung durch Gurt
  • empfohlenes Alter: ab 6 Monaten
Mehrzweckhochstuhl
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  • meist aus Kunststoff und Aluminium gefertigt
  • weiches Polster für Sitzkomfort
  • Tischplatte kann entfernt werden
  • durch absenkbares Rückenteil Hochstuhl mit Liegefunktion
  • Rollen sorgen für Flexibilität
  • einige Modelle auch als Wippe nutzbar
  • Hochstuhl klappbar für einfaches Verstauen
  • empfohlenes Alter: ab 3 Monaten
Treppenhochstuhl
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  • meist aus Holz hergestellt
  • treppenförmig aufgebaut
  • einzelne Komponenten verstellbar: besondere Flexibilität
  • Stuhl kann aufgrund zahlreicher Einstellungsmöglichkeiten bis ins Vorschulalter genutzt werden
  • in Kombination mit Sitzverkleinerer auch für Babys geeignet
  • stabil und recht schwer
  • nicht klappbar
  • empfohlenes Alter: ab 6 Monate

Tipp: Reisehochstühle sind ideal, wenn es am Urlaubsort oder bei Freunden keinen Hochstuhl gibt. Die leichten Stühle für unterwegs lassen sich zusammenklappen und platzsparend in Ihrem Kofferraum verstauen.

2. Kaufberatung: So finden Sie den richtigen Kinderhochstuhl

Wenn Sie einen Kinderstuhl oder Baby-Hochstuhl kaufen möchten, gibt es verschiedene Kriterien zu beachten. Egal ob Sie einen möglichst günstigen Hochstuhl mit Tisch, einen Hauck-Hochstuhl oder einen Kidsmill-Hochstuhl ins Auge gefasst haben: Sicher und stabil muss der Stuhl sein, in dem man das Kind guten Gewissens sitzen lässt.

2.1. Hochstuhl-Typ

Die EU-Norm 1488-1:2006

Nach dieser Richtlinie muss ein Hinweisschild am Stuhl angebracht sein, das angibt, welche Kriterien dieser erfüllt. Achten Sie beim Kauf eines Hochstuhls auf die Einhaltung der EU-Norm.

Die verschiedenen Typen von Baby-Hochstühlen haben wir Ihnen bereits vorgestellt. Für welchen Kinderhochstuhl Sie sich entscheiden, hängt natürlich auch vom Einsatzzweck ab.

Wenn Sie einen Hochstuhl für unterwegs suchen, weil Sie mit Ihrem Baby verreisen möchten, ist ein spezieller Reise-Hochstuhl das Richtige für Sie. Diese Stühle sind leicht und lassen sich einfach zusammenfalten und verstauen.

Ein Stuhl, der nur zu Hause zum Einsatz kommt, darf hingegen auch etwas schwerer sein. Wenn er einen festen Platz an Ihrem Esstisch hat, spielt das Gewicht nur eine untergeordnete Rolle.

Sie können einige Baby-Hochstühle ab Geburt nutzen: Mit einer speziellen Babywippe ausgestattete Hochstühle eignen sich schon für die kleinsten, die in einem solchen Hochstuhl mit Liegefunktion am Tisch dabei sein können.

Ein Treppenhochstuhl eignet sich ebenso wie andere höhenverstellbare Hochstühle auch für größere Kinder. Der Treppenhochstuhl kann mit den richtigen Einstellungen sogar von Erwachsenen genutzt werden.

Lassen Sie das Kind nicht zu lange in seinem Hochstuhl sitzen. Die Muskulatur ist noch nicht kräftig genug, um es stundenlang sitzen lassen zu können.

2.2. Material

Die Stühle aus gängigen Hochstuhl-Tests werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt: Hochstühle aus Holz sind ebenso erhältlich wie Kunststoff-Hochstühle. Wenn Sie besondere Ansprüche an das Design haben, wenn Sie etwa einen schwarzen Hochstuhl haben möchten, empfiehlt sich ein Modell aus Kunststoff. Holz-Hochstühle sind oft in natürlichen Farbtönen belassen oder ganz unbehandelt.

2.2.1. Holz

Ein Hochstuhl aus Holz gilt als besonders robust und langlebig. Viele Herlag-Hochstühle, Nomi-Hochstühle oder Chicco-Hochstühle werden aus Holz hergestellt. Wenn Lacke verwendet werden, sollten diese speichelfest sein. Wenn Sie einen Hochstuhl ohne Schadstoffe kaufen möchten, ist ein Modell aus unbehandeltem oder wenig behandeltem Holz das Richtige für Sie.

2.2.2. Kunststoff

Hochstühle aus Kunststoff oder einer Kombination aus Kunststoff und Aluminium sind leichter als Hochstühle aus Holz. Allerdings haben Kinderstuhl-Tests gezeigt, dass das Klima hier weniger gut ist als bei Holzstühlen. Lassen Sie Ihr Kind nicht zu lange in einem Kunststoff-Hochstuhl sitzen.

Hochstühle aus Holz haben Vor- und Nachteile:

  • widerstandsfähig und robust
  • natürlicher Rohstoff
  • langlebig
  • stabil
  • schwer und weniger flexibel
  • Lacke und Farben nicht immer frei von Schadstoffen
  • Sitzfläche häufig nicht gepolstert

2.3. Sicherheit

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Hochstühle aus Holz sind zwar etwas schwerer als Modelle aus Kunststoff, aber sie sind sehr robust.

Kindermöbel der Kategorie Hochstuhl müssen natürlich sicher sein. Das Kind darf nicht herausrutschen oder gar stürzen, wenn es sich in seinem Stuhl bewegt.

Dazu dienen unter anderem Streben zwischen den Beinen und Gurte zum Anschnallen.

Die Hersteller von Babyhochstühlen liefern in der Regel ausführliche Anleitungen mit, denen Sie die sichere Handhabung dieser Möbel entnehmen können.

Achten Sie beim Kauf eines Babyhochstuhls darauf, dass dieser der EU-Norm 1488-1:2006 entspricht.

Diese besagt unter anderem, dass die Kinderstühle nicht entflammbar sein dürfen und keine losen Teile vom Kind verschluckt werden können.

3. Wichtige Marken und Hersteller von Hochstühlen

Im Folgenden führen wir Ihnen die wichtigsten Marken und Hersteller auf, um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern:

  • Stokke
  • Chicco
  • Safety 1st
  • roba
  • Hauck
  • IKEA
  • Herlag
  • Peg-Pérego

4. FAQs zum Thema Hochstuhl

4.1. Ab wann können Babys im Hochstuhl sitzen?

Sie können Ihr Kind in den Kinderhochstuhl setzen, sobald es allein sitzen kann. In der Regel ist dies ab etwa einem halben Jahr der Fall. Für die Zeit davor eignen sich Sitzschalen oder Hochstuhl-Sitzverkleinerer, die dem Baby einen sicheren Halt geben können. Bei einem Hochstuhl mit Tisch hat das Baby seinen eigenen kleinen Tisch, an den es einfach herankommt.

4.2. Welcher Hochstuhl eignet sich, auch wenn das Baby noch nicht richtig sitzen kann?

Wenn das Baby noch nicht in der Lage ist zu sitzen, können Sie eine Hochstuhl-Babyschale verwenden. Diese wird einfach auf dem Hochstuhl montiert, sodass Ihr Baby auch mit am Tisch sein kann. So haben Sie es im Blick und Ihr Kind kann beim gemeinsamen Essen dabei sein.

Achten Sie beim Kauf einer solchen Sitzschale darauf, dass sie sicher am Babyhochstuhl angebracht werden kann. Bei manchen Modellen kann es zum Kippen kommen, wenn etwa größere Geschwisterkinder am Hochstuhl-Schalensitz ziehen.

4.3. Wie lange kann ein Kind im Hochstuhl sitzen?

Irgendwann wird es so weit sein, dass Ihr Kind aus seinem Hochstuhl herauswächst. Die meisten Modelle in Kinderhochstuhl-Tests können bis zum 2. oder 3. Lebensjahr des Kindes verwendet werden. Treppenhochstühle verfügen aber oft über zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, sodass sogar Erwachsene darauf Platz nehmen können.

4.4. Wie beurteilt die Stiftung Warentest Hochstühle?

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Viele Hochstühle sind mit einem praktischen Tisch ausgestattet.

Für die Ausgabe 06/2018 haben die Experten der Stiftung Warentest einen Hochstuhl-Test durchgeführt.

Darin haben sie 20 Hochstühle für kleine Kinder unter die Lupe genommen. In diesem Hochstuhl-Test waren unter anderem IKEA-Hochstühle, Stokke-Hochstühle sowie ein Hochstuhl von Peg Pérego.

Als Hochstuhl-Testsieger kann man drei Treppenhochstühle bezeichnen: den Hochstuhl ”Evomove Nomi”, den Hochstuhl ”Tripp Trapp” von Stokke und den ”Timba” von Safety 1st. Diese Kinderstühle wurden als einzige mit der Note „gut“ bewertet. Sie überzeugten mit kindgerechter Gestaltung, einer sehr guten Haltbarkeit und sind schadstoffgeprüft.

Sieben andere Modelle enthielten größere Mengen Schadstoffe, insgesamt wurden elf Hochstühle mit mangelhaft bewertet. Von den getesteten Babyschalen und Babywippen, die sich an Hochstühlen befestigen lassen, raten die Experten ab, da sie keine ausreichende Sicherheit bieten.

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