Entspannung für das Baby – 5 Tipps für die Baby Entspannung

schlafendes baby mit teddy.
  • Im Gegensatz zu älteren Kindern oder Erwachsenen haben Babys nicht die Möglichkeit, sich bewusst zu entspannen.
  • Wenn sich Ihr Baby nicht von alleine entspannt, müssen Sie es dabei unterstützen.
  • Zur Entspannung für das Baby gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel leichte Massagen oder ein warmes Bad.

1. Ausreichend Entspannung ist wichtig für das Baby

Entspannung für das Kind

Entspannung für das Kind ist sehr wichtig.

Ihr Baby kann sich nicht richtig entspannen? Dies zeigt sich meist durch Einschlafstörungen oder ausgeprägte Unruhe. Grundsätzlich geht es jedem Baby hin und wieder so – vor allem im 1. Jahr. Wird die Baby Entspannung zu einem dauerhaften Problem, können sich daraus jedoch ernsthafte Schwierigkeiten ergeben.

Denn ausreichend Ruhe und vor allem Schlaf ist essenziell für eine gesunde Entwicklung Ihres Kindes. Während des Schlafs laufen im kindlichen Körper diverse Regenerations- und Entwicklungsprozesse ab. Wenn Ihr Baby sich nicht entspannen kann, ist es wichtig, dass Sie es dabei unterstützen.

Sicherlich Fragen Sie sich nun: Wie kann ich helfen meinem Baby Entspannung zu bieten? Im Folgenden Erfahren Sie einige hilfreiche Tipps und Techniken, wie Sie Ihr Kind beruhigen und zu ausreichend Entspannung verhelfen können.

2. Für unruhige Babys gibt es viele Gründe

Nervosität der Eltern kann sich auch auf das Kind übertragen

Gerade beim ersten Kind sind Eltern oft von Nervosität oder Unsicherheit geprägt – und verhalten sich auch dementsprechend. Diese Nervosität kann sich schnell auf das Babys übertragen und die Entspannungsfähigkeit negativ beeinflussen.

Der Unruhe und Nervosität von Babys und Kindern können verschiedenste Ursachen zugrunde liegen. Daher empfehlen wir Ihnen, Ihr Kind genau zu beobachten, in welchen Situationen es unruhig wird.

Ist der Störfaktor erst erkannt, können Sie diesen meist mit Leichtigkeit ausschalteten. In den folgenden Situationen neigen Babys zur Nervosität und inneren Unruhe:

    • bei Ansammlungen von vielen Menschen
    • bei lauten Geräuschkulissen
    • bei hellem Licht
    • in hektischen Situationen

Bedenken Sie dabei, dass Ihr Babys noch an die Sicherheit, Dunkelheit und vor allem an die Ruhe des Mutterleibes gewöhnt ist.

Ein weiterer Grund für eine eingeschränkte Entspannungsfähigkeit sind auch Schmerzen in den Muskeln und Gelenken. Wenn Ihr Baby andauernd versucht, eine entlastende Position zu finden, ist es verständlich, dass die Entspannungsfähigkeit darunter leidet.

Gründe für Muskel- und Gelenkschmerzen können zum Beispiel

      • Blockaden,
      • Verspannungen,
      • Fehlhaltungen und
      • Krämpfe sein.

Da Ihr Kind Sie noch nicht selbst auf die Schmerzen aufmerksam machen kann, sollten Sie bei Verdacht einen Orthopäden oder Osteopathen aufsuchen, der die Ursache der Schmerzen feststellen und anschließend entsprechend behandeln.

3. Allgemeine Tipps für die Baby Entspannung

Nicht nur für Erwachsene trägt eine vertraute Umgebung zur Entspannung bei, sondern auch für Kinder und Babys. Wenn sich Ihr Baby nicht richtig entspannt, kann es schon hilfreich sein, sich mit ihm an einen vertrauten Ort zu begeben und vielleicht etwas beruhigende Musik aufzulegen.

Dies gilt auch für bestimmte Rituale. Je öfter Sie ein entspannendes Ritual mit Ihrem Baby durchführen, desto mehr Geborgenheit und Sicherheit wird es darin finden.

Es kann bereits helfen, Ihrem Kind jeden Morgen das gleiche Lied vorzuspielen. Wenn Ihr Baby mal wieder unruhig wird, kann dieses besondere Lied schnell dazu führen, dass es sich wieder beruhigt.

Auch eine sanfte Massage nach dem Baden ist ein schönes Ritual und trägt zur Baby Entspannung bei.

3.1. Ein warmes Bad kann Wunder bewirken

baby badet in einer wanne.

Ein lauwarmes Bad kann die Entspannungsfähigkeit Ihres Babys maßgeblich verbessern.

Für die Baby Entspannung kann ein lauwarmes Bad, zum Beispiel mit einem ätherischen Lavendelöl, die gewünschten Effekte herbeiführen.

Die meisten Babys mögen warmes Wasser, weil sie so unterbewusst das Gefühl bekommen, als wären sie noch im Mutterleib.

Darüber hinaus fördert das warme Wasser die Durchblutung und kann so zur Entspannung der Muskulatur beitragen. Der angenehme Duft des Lavendelöls kann den entspannenden Effekt noch unterstützen.

Am besten halten Sie Ihr Baby nur in das Bad, sodass auch weiterhin Körperkontakt zu Ihnen besteht und Ihr Kind sich sicher fühlt. Außerdem sollten Sie Ihr Baby währenddessen nicht waschen, da dies Stress für Ihren Liebling bedeuten und den entspannenden Effekte zunichte machen würde.

3.2. Baby Entspannung durch beruhigende Geräusche

Es gibt viele akustische Reize, die Ihrem Kind zu mehr Entspannung verhelfen können – dazu zählt nicht nur entspannende Musik. Hier ist es an Ihnen, herauszufinden, was Ihrem Kleinen am besten gefällt.

Die einfachste Möglichkeit ist es, Ihrem Kind einfach eine sanfte Melodie vorzusummen. Ansonsten können Sie es auch mal mit einer CD mit Meeresrauschen probieren. Hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Alles ist erlaubt, was Ihrem Kind zu mehr Entspannung verhilft.

Eine besonders innovative Möglichkeit der Baby Entspannung bietet Ihnen zum Beispiel eine App mit white noise – zu deutsch: weißes Rauschen. Hierbei handelt es sich um ein leises Rauschen mit einer konstanten Frequenz. Das bedeutet, die Geräusche ändern sich kaum.

Dieses Rauschen kann verschiedene Störgeräusche überlagern, wie zum Beispiel laute Stimmen aus der Nachbarwohnung oder vorbeifahrende Autos. Das führt dazu, dass Ihr Kind diese als weniger störend empfindet und sich leichter entspannen kann.

3.3. Babys mögen die Nähe zu Mama und Papa

Körperliche Nähe zu den Eltern tut jedem Kind gut und kann auch zu einer besseren Entspannungsfähigkeit beitragen.

Damit sind nicht nur Kuscheleinheiten gemeint. Es wirkt auch beruhigt auf Ihr Kleines, wenn Sie es einfach etwas herumtragen. Die rhythmischen Bewegungen haben sogar oft eine einschläfernde Wirkung auf Babys.

Wenn Sie mit Ihrem Kind kuscheln, sollten Sie immer versuchen, ganz ruhig zu atmen. Ihr Liebling spürt Ihre Entspannung und wird diese automatisch übernehmen.

3.4. Versuchen Die es mit entspannenden Massagen

als teil der Baby Entspannung wird das Baby massiert.

Ein angenehm duftendes Öl kann den entspannenden Effekt einer Massage unterstützen.

In vielen Kulturen wird die Babymassage seit jeher angewendet, um den Kindern zu einem besseren Körpergefühl zu verhelfen. Sie können sich diese auch zu Nutze machen, um ein angenehmes Ritual für Ihren Liebling zu schaffen und die Entspannungsfähigkeit zu fördern.

Begeben Sie sich dazu am besten in einen gut beheizten Raum, in dem sich Ihr Baby auch ohne Kleidung wohl fühlen kann.

Nun streichen Sie mit sanften, fließenden Bewegungen über die Extremitäten, den Bauch und den Rücken Ihres Kindes. Verwenden Sie dazu ruhig ein angenehm duftendes Öl, um den entspannenden Effekt der Massage zu verbessern.

3.5. Wenn Ihr Baby einfach nicht einschlafen will

Wenn Ihr Baby immer wieder Probleme mit dem Einschlafen hat und keine der bisher genannten Methoden Wirkung zeigt, können Sie es mit dem sogenannten „Pucken“ versuchen.

Dabei wird das Kind fest in eine Decke eingewickelt, was maßgeblich zum Einschlafen und zur besseren Entspannung für das Baby beitragen kann. So imitieren Sie die spürbaren Grenzen des Mutterleibes und erzeugen eine gewisse “Nestwärme“.

Achtung: Pucken ist allerdings keine Technik, die Sie einfach mal eben ausprobieren sollten, da sich eine falsche Anwendung auch negativ auf Ihr Kind auswirken könnte. Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung, wie Sie richtig pucken. Um auf Nummer Sicher zu gehen, lassen Sie sich die Technik am besten von Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt erklären.

4. Jedes Baby ist anders

Die genannten Techniken zur Baby Entspannung funktionieren zwar bei den meisten Kindern, jedoch lange nicht bei jedem. Verzweifeln Sie also nicht, wenn unsere Methoden der Baby Entspannung bei Ihrem Kind keine Wirkung zeigen.

Jedes Babys ist anders und reagiert ganz individuell auf äußere Reize. Daher raten wir Ihnen, möglichst viele Übungen und Techniken zur Entspannung auszuprobieren, um die optimale Methode für Ihr Kind zu finden.

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